Zu Beginn des Referats gab ich den Zuhörern einige den Ablauf betreffende Informationen: So werde ich eine Kopie dieser schriftlichen Ausarbeitung in den Semesterapparat des Seminars stellen. Es war also nicht nötig mitzuschreiben. Des weiteren bat ich darum, Verständnisfragen sofort zu stellen, sonstige Fragen, wenn Raum dafür war. Auch sonstige Wünsche (lautere Sprache, langsamere Sprache o.ä.) sollten deutlich geäußert werden. Im gesamten Referat, wie auch in der Ausarbeitung, verzichte ich auf Schrägstriche und Doppelformulierungen, da sie das Zuhören und flüssige Lesen stören. Wenn ich also z.B. Von Lehrern oder Schülern spreche, meine ich sowohl männliche als auch weibliche. Präsentiert habe ich das Referat mit Hilfe des Programms PowerPoint. Zur besseren Unterscheidung der beiden vorgestellten Studien benutzte ich in der PowerPoint-Präsentation zwei Farben. In der Ausarbeitung habe ich Ergebnisse aus den Studien durch die Worte „Bochum“ oder „OWV“ (Ost-West-Vergleich) kenntlich gemacht. Die genutzte Literatur findet sich in dem Buch „Forschung über Gewalt an Schulen – Erscheinungsformen und Ursachen, Konzepte und Prävention“ von Holtappels u.a., erschienen im Juventa-Verlag, 1997 Weinheim, München.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Überblick bisheriger Befragungen verschiedener Probandengruppen zum Thema Gewalt an Schulen
- Vergleichsschwierigkeiten der bisherigen Forschungsergebnisse
- Trendergebnisse der Forschung (bisher)
- Vorstellung und Vergleich zweier Studien
- Bochumer Studie
- Ost-West-Vergleich – Befragung in Hessen und Sachsen
- Gewaltbegriff in der Perspektive unterschiedlicher Gruppen
- Ergebnisse der Schulleiterbefragung in Sachsen, Hessen, Thüringen & Baden-Württemberg
- Einzelergebnisse der beiden Studien (Beobachtung verschiedener Gewaltformen)
- Verbale Aggressionen unter Schülern (Bochum)
- Psychische Aggressionen gegen Mitschüler (OWV)
- Prügeleien/Raufereien und extreme Ausprägungen physischer Gewalt (Bochum) - Physische Gewalt (OWV)
- Vandalismus gegen Schuleigentum (Bochum) – Vandalismus (OWV)
- Raub, Erpressung, Bedrohung (Bochum) – Erpressung (OWV)
- Sexuelle Belästigung (OWV)
- (Un-)Sicherheitsgefühle in der Schule: Wie erleben einzelne Probandengruppen die Gewaltsituation? (Bochum)
- Waffen (Bochum) - Waffeneinsatz (OWV)
- Verbale Aggressionen und körperliche Gewalt von Schülern gegenüber Lehrern (Bochum) – Aggressionen gegen Lehrer (OWV)
- Aggressionen von Lehrern gegenüber Schülern (OWV)
- Der „Täter“-,,Opfer“-Selbstreport (OWV)
- Täter-Selbstreport bei „weicheren“ Aggressionen (OWV)
- Täter-Selbstreport bei „harten“ Aggressionen (OWV)
- Opfer-Selbstreport bei personenbezogener Gewalt (OWV)
- Opfer-Selbstreport bei sachbezogener Gewalt (OWV)
- Veränderungen in den letzten Jahren (Bochum)
- Ursachen von Gewalt in der Schule aus Sicht der Bochumer Befragten (Erwachsenen)
- Ursachen von Gewalt in der Schule aus Sicht der Bochumer Befragten (Schüler Kl. 7-13)
- Prävention von Gewalt in der Schule: Was wünschen sich die einzelnen Gruppen? (Bochum)
- Ergebnisse (Bochum) - Zusammenfassung und Interpretation (OWV)
- Abschließende Betrachtung
- Verbreitung und Erscheinungsformen von Gewalt an Schulen
- Vergleich verschiedener Studien zu Gewalt an Schulen
- Ursachen von Gewalt an Schulen aus unterschiedlichen Perspektiven
- Präventionsansätze und die Rolle von Lehrkräften und Schülern
- Entwicklungen und Trends im Bereich der Schulgewalt
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieses Referat befasst sich mit dem Thema Gewalt an Schulen und analysiert die Verbreitung und Erscheinungsformen von Gewalt in deutschen Schulen. Der Fokus liegt dabei auf der Darstellung und dem Vergleich zweier Studien: der Bochumer Studie und dem Ost-West-Vergleich. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die verschiedenen Formen von Gewalt an Schulen zu schaffen, die Ursachen von Gewalt zu untersuchen und Präventionsstrategien zu beleuchten.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung des Referats beleuchtet die Problematik der Gewalt an Schulen und die Notwendigkeit von Forschung in diesem Bereich. Sie stellt die beiden Studien vor, die im Zentrum des Referats stehen: die Bochumer Studie und der Ost-West-Vergleich.
Der nächste Abschnitt gibt einen Überblick über bisherige Befragungen zum Thema Gewalt an Schulen, beleuchtet Vergleichsschwierigkeiten und stellt Trendergebnisse der Forschung dar.
Die folgenden Abschnitte präsentieren die Bochumer Studie und den Ost-West-Vergleich im Detail. Sie analysieren verschiedene Formen von Gewalt, wie verbale Aggressionen, physische Gewalt, Vandalismus, Erpressung und sexuelle Belästigung. Darüber hinaus werden die Perspektiven verschiedener Probandengruppen, wie Schüler, Lehrer und Eltern, beleuchtet.
Das Referat schließt mit einer abschließenden Betrachtung der Ergebnisse und den Herausforderungen im Umgang mit Gewalt an Schulen.
Schlüsselwörter
Schulgewalt, Verbreitung, Erscheinungsformen, Bochumer Studie, Ost-West-Vergleich, Aggression, Gewaltformen, Ursachenanalyse, Prävention, Täter-Opfer-Dynamik, Perspektiven von Schülern, Lehrern und Eltern.
Häufig gestellte Fragen
Welche Formen von Gewalt an Schulen werden unterschieden?
Unterschieden werden verbale Aggressionen, physische Gewalt (Prügeleien), psychische Gewalt gegen Mitschüler, Vandalismus sowie Raub und Erpressung.
Was sind die zentralen Ergebnisse der Bochumer Studie?
Die Studie beleuchtet die Verbreitung von Gewaltformen aus Sicht von Lehrern und Schülern sowie das (Un-)Sicherheitsgefühl der Beteiligten im Schulalltag.
Gibt es Unterschiede bei der Gewalt zwischen Ost- und Westdeutschland?
Der Ost-West-Vergleich (OWV) analysiert spezifische Daten aus Hessen und Sachsen, um regionale Trends und Unterschiede in der Wahrnehmung von Gewalt aufzuzeigen.
Was besagt der Täter-Opfer-Selbstreport?
Hierbei geben Schüler anonym an, ob sie selbst Gewalt ausgeübt haben oder Opfer von Aggressionen geworden sind, wobei zwischen personenbezogener und sachbezogener Gewalt differenziert wird.
Welche Rolle spielen Waffen an Schulen?
Beide Studien untersuchen das Mitführen und den Einsatz von Waffen sowie die damit verbundene Bedrohungslage im schulischen Umfeld.
Welche Präventionsmaßnahmen wünschen sich die Beteiligten?
Die Wünsche reichen von besserer pädagogischer Betreuung und Streitschlichterprogrammen bis hin zu klareren Regeln und einer stärkeren Einbindung der Eltern.
- Arbeit zitieren
- Anne Meyer-Bothling (Autor:in), 2002, Verbreitung und Erscheinungsformen von Gewalt an Schulen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37671