Diese wissenschaftliche Arbeit nimmt die Ergebnisse der Pisa-Studie und Ergebnisse von Forschungsprojekten zu den Themen Schulklima, Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung der Schule für Schüler, Schülermotivation und Corporate Identity zum Anlass, die derzeitige Entwicklung in der Schulpolitik zu überdenken. Sie erstellt dann einen Fragebogen, mit dem Ursachen für schlechte Verhältnisse an einer Schule ermittelt werden können und zeigt Möglichkeiten, wie die entsprechende Schule verbessert werden kann.
Inhaltsverzeichnis
- 0 Einleitung
- 1 Bedeutung der Untersuchung
- 2 Schulisches Wohlbefinden und Schulklima
- 2.1 Schulklima Operationalisierung
- 2.2 Verdeckte Interessen
- 3 Der Fragebogen
- 4.1 Die Auswertung
- 4.2 Störgrößen
- 4.3 Die Nutzung der Ergebnisse des Fragebogens
- 5 Rückblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit zielt darauf ab, einen theoretisch begründeten Fragebogen zu entwickeln, der als Grundlage für die qualitative Verbesserung einer bestimmten Schule dienen kann. Der Fokus liegt dabei auf der Erfassung des schulischen Wohlbefindens, da dieses als ein wichtiger Faktor für die effektive Übermittlung von Wissen und Werten, die Förderung von lebenslangem Lernen und die Steigerung der Lebensqualität der Schüler angesehen wird.
- Bedeutung des schulischen Wohlbefindens für die Lebensqualität der Schüler
- Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und Wissensvermittlung
- Bedeutung des Wohlbefindens für das lebenslange Lernen
- Verbindung zwischen Wohlbefinden und Gesundheit
- Operationalisierung des Schulklimas als Betriebsklima
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des schulischen Wohlbefindens im Kontext der PISA-Untersuchung und stellt die Notwendigkeit von Messverfahren zur Erfassung dieses wichtigen Aspekts heraus. Das Kapitel "Bedeutung der Untersuchung" argumentiert für die Relevanz des Wohlbefindens in Bezug auf die gesellschaftlichen Ziele schulischer Bildung und zeigt den positiven Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und schulischer Leistung auf. Im Kapitel "Schulisches Wohlbefinden und Schulklima" wird der Begriff des Klimas im Kontext von Organisationen erörtert und die Operationalisierung des Schulklimas als Betriebsklima begründet. Dabei werden die Vorteile des Betriebsklima-Konzepts gegenüber dem Organisationsklima für die Messung des Wohlbefindens hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter dieser Hausarbeit sind: Schulklima, Betriebsklima, Organisationsklima, Wohlbefinden, Schüler, qualitative Schulentwicklung, Fragebogen, PISA-Untersuchung, Lebenslanges Lernen, Bildungsfunktion, Humanfunktion, gesellschaftliche Ziele.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel des Schulklima-Fragebogens?
Der Fragebogen soll Ursachen für schlechte Verhältnisse an einer Schule ermitteln und eine theoretische Grundlage für die qualitative Schulentwicklung und Verbesserung des Wohlbefindens bieten.
Warum ist schulisches Wohlbefinden so wichtig?
Wohlbefinden ist ein zentraler Faktor für die effektive Vermittlung von Wissen und Werten, fördert die Motivation zum lebenslangen Lernen und steigert die allgemeine Lebensqualität der Schüler.
Wie wird Schulklima in dieser Arbeit definiert?
Das Schulklima wird als eine Form des Betriebsklimas operationalisiert, wobei Konzepte aus der Organisationspsychologie auf den schulischen Kontext übertragen werden.
Welchen Einfluss hatte die PISA-Studie auf diese Arbeit?
Die Ergebnisse der PISA-Studie gaben den Anstoß, die derzeitige Schulpolitik zu überdenken und den Fokus stärker auf die Rahmenbedingungen des Lernens zu legen.
Was sind "verdeckte Interessen" im Schulkontext?
Die Arbeit untersucht, wie unterschiedliche Akteure (Schüler, Lehrer, Verwaltung) Interessen verfolgen, die das Schulklima beeinflussen, aber oft nicht offen thematisiert werden.
Wie können die Ergebnisse des Fragebogens genutzt werden?
Die Daten dienen der Identifikation von Störgrößen und als Basis für gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Corporate Identity und der Schülergesundheit.
- Citation du texte
- Franz Wegener (Auteur), 2004, Fragebogen zur Erfassung des Klimas an einer Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37568