Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte der Mädchenbildung in Deutschland und der Entwicklung des Berufs Lehrerin.
Im 19. Jahrhundert und bis etwa 1920 waren Lehrerinnen an Volksschulen, an höheren Mädchenschulen und in Privathaushalten angestellt. Es gab für sie noch keine einheitliche Ausbildung. So hatten einige von ihnen Lehrerseminare besucht und andere sich über Privatunterricht oder autodidaktische Studien auf die Lehrerinnenprüfung vorbereitet. [...]
Inhaltsverzeichnis
- Der Lehrerinnenberuf
- Im 19. Jahrhundert
- Die Kulturreform
- Professionalisierungsbestrebungen
- Die bürgerliche Frauenbewegung
- Die preußische Schulreform
- Die Situation der Lehrerinnen heute
- Historische Bildungsforschung
Häufig gestellte Fragen
Wo arbeiteten Lehrerinnen im 19. Jahrhundert hauptsächlich?
Lehrerinnen waren vor allem an Volksschulen, höheren Mädchenschulen und als Privatlehrerinnen in Haushalten angestellt.
Gab es früher eine einheitliche Ausbildung für Lehrerinnen?
Nein, bis etwa 1920 gab es keine einheitliche Ausbildung. Einige besuchten Seminare, andere bereiteten sich autodidaktisch oder durch Privatunterricht auf Prüfungen vor.
Welche Rolle spielte die bürgerliche Frauenbewegung für diesen Beruf?
Die bürgerliche Frauenbewegung setzte sich massiv für die Professionalisierung und bessere Bildungschancen von Frauen im Lehrberuf ein.
Was änderte sich durch die preußische Schulreform für Lehrerinnen?
Die Reform trug wesentlich zur Strukturierung der Mädchenbildung und zur Standardisierung des Lehrerinnenberufs in Deutschland bei.
Was untersucht die historische Bildungsforschung in diesem Kontext?
Sie analysiert die Entwicklung von Bildungsinstitutionen und die sozialen Bedingungen, unter denen Frauen den Zugang zum Lehrberuf erkämpften.
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- Susanne Pillmann (Autor), 2013, Mädchenbildung in Deutschland. Geschichte des Berufs Lehrerin, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375169