Ein wichtiger Punkt für die pädagogisch-therapeutische Arbeit mit Familien in der Erziehungsberatung ist sowohl die Förderung, als auch die positive und gesundheitliche Entwicklung von Kindern.
In der vorliegenden Arbeit wird dieses Thema anhand von therapeutischer Angstbewältigung eines achteinhalbjährigen Mädchens mit praktischem Beispiel untersucht. Es wird gezeigt, welche Rolle pädagogisch-therapeutische Arbeit der Erziehungsberaterin für das achtjährige Kind Tina bei der Diagnostik und Therapie spielt. Dazu wird die Geschichte von Gerda Cramer-Bochow: „Tina schwimmt sich frei. Therapeutische Angstbewältigung“ zur Beobachtung herangezogen und analysiert. Zuerst wird der Angstbegriff definiert, danach wird versucht, die Vorgeschichte und familiäre Ansätze zu erarbeiten. Zentrale Themen sind symbiotische Beziehung zwischen Mutter und Kind, Entwicklung des Kindes, Fallgeschichte und Beratungs-/Therapieanlass. Es folgt eine Diagnostik und eine Zielsetzung; die therapeutische Angstbewältigung wird mit Hilfe der Erziehungsberaterin hervorgehoben, und es wird gezeigt, wie zentrale Forderungen des Leitbildes einer Beratungsstelle umgesetzt werden. Abschließend werden die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1. Ziel der Arbeit
- 2. Hauptteil
- 2.1. Angst als behandlungsbedürftige Krankheit
- 2.2. Setting und Prozess der Therapie
- 2.2.1. Beratungs-/Therapieanlass
- 2.2.2. Diagnostik und Zielsetzung
- 2.2.3. Methodenpraktische Umsetzung
- 2.2.4. Prozessverlauf der Pädagogisch-therapeutischen Arbeit
- 2.3. Ein positives Feedback
- 3. Zusammenfassung
- 4. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die pädagogisch-therapeutische Arbeit mit Kindern in der Erziehungsberatung am Beispiel der Angstbewältigung eines achtjährigen Mädchens. Sie beleuchtet die Rolle der Erziehungsberaterin in der Diagnostik und Therapie und zeigt, wie zentrale Forderungen des Leitbildes einer Beratungsstelle umgesetzt werden können.
- Angst als behandlungsbedürftige Krankheit und deren Erscheinungsformen
- Symbiotische Beziehung zwischen Mutter und Kind und deren Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes
- Diagnostik und Zielsetzung in der pädagogisch-therapeutischen Arbeit mit Kindern
- Methoden und Prozesse der Angstbewältigung in der Erziehungsberatung
- Zentrale Forderungen des Leitbildes einer Beratungsstelle
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor, die pädagogisch-therapeutische Arbeit mit Kindern in der Erziehungsberatung, und erläutert den Fokus auf Angstbewältigung am Beispiel des achtjährigen Mädchens Tina. Es wird die Relevanz des Themas hervorgehoben und das Vorgehen der Arbeit beschrieben, welches die Definition des Angstbegriffs, die Erarbeitung der Vorgeschichte und familiären Ansätze sowie die Analyse der Fallgeschichte beinhaltet.
2. Hauptteil
2.1. Angst als behandlungsbedürftige Krankheit
Dieser Abschnitt definiert den Angstbegriff und beleuchtet die verschiedenen Formen von behandlungsbedürftigen Ängsten in der Kindheit und Jugend. Er verdeutlicht die Bedeutung von Angst als Signal für Gefahren und die Notwendigkeit, mit Angst umzugehen.
2.2. Setting und Prozess der Therapie
Dieser Abschnitt beschreibt die Fallgeschichte von Tina, einem achtjährigen Mädchen mit Angststörungen. Er präsentiert die Situation, die zum Therapieanlass führt, und beleuchtet die familiären Hintergründe.
2.2.1. Beratungs-/Therapieanlass
Der Abschnitt fokussiert auf die Hintergründe des Therapieanlasses, die sich aus Tinas Verhalten und der familiären Situation ergeben. Er beleuchtet die problematische Beziehung zwischen Tinas Mutter und Vater und die Auswirkungen auf Tinas Entwicklung.
Schlüsselwörter
Pädagogisch-therapeutische Arbeit, Erziehungsberatung, Angstbewältigung, Angststörungen, Kindertherapie, symbiotische Beziehung, Entwicklung des Kindes, Diagnostik, Zielsetzung, Leitbild der Beratungsstelle.
Häufig gestellte Fragen
Wann gilt Angst bei Kindern als behandlungsbedürftig?
Angst ist behandlungsbedürftig, wenn sie das Kind in seiner Entwicklung massiv einschränkt, über einen langen Zeitraum anhält und keinen realen Gefahrenhintergrund hat.
Was ist eine symbiotische Beziehung zwischen Mutter und Kind?
Es handelt sich um eine übermäßig enge Bindung, bei der die Abnabelung und die Entwicklung von Autonomie des Kindes erschwert werden, was oft zu Ängsten führt.
Wie läuft die Diagnostik in der Erziehungsberatung ab?
Die Diagnostik umfasst Beobachtungen des Kindes, Gespräche mit den Eltern und die Analyse der Familiengeschichte, um die Ursachen der Verhaltensauffälligkeiten zu finden.
Welche Methoden helfen Kindern bei der Angstbewältigung?
Zum Einsatz kommen spieltherapeutische Ansätze, Gespräche und gezielte Übungen, die das Selbstvertrauen stärken und zur schrittweisen Konfrontation mit der Angst anregen.
Was ist die Aufgabe einer Erziehungsberaterin?
Sie fungiert als Vermittlerin und Therapeutin, die sowohl das Kind direkt unterstützt als auch die Eltern berät, um die familiäre Dynamik positiv zu verändern.
- Citar trabajo
- Doktor Nona Mamiseishvili (Autor), 2011, Pädagogisch-therapeutische Arbeit mit Kindern in der Erziehungsberatung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/374383