Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

Behinderung als pädagogisches Problem

Titel: Behinderung als pädagogisches Problem

Referat (Ausarbeitung) , 2005 , 18 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Christna Blau (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Ausarbeitung beschäftige ich mich mit dem Thema „Behinderung als pädagogisches Problem“, welches am 17. November 2004 von XXXXXX und mir im Seminar „Psychologie der Behinderung“ referiert wurde. Als Einstieg für dieses Referat wählten wir die Videoaufzeichnung eines von uns durchgeführten Interviews mit einer behinderten Mutter eines behinderten Kindes, um zunächst auf die Situation einer Betroffenen aufmerksam zu machen. Später sammelten wir in Form eines kleinen Brainstormings, die Beweggründe der Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer zur Beschäftigung mit diesem Thema. Die Ergebnisse möchte ich im 2. Punkt dieser Ausarbeitung aufführen und dann den Begriff „Behinderung“ näher erläutern und klären, inwieweit Behinderung als eine Aufgabe der Erziehung verstanden werden kann. Daraufhin gehe ich auf das Bildungswesen für Behinderte ein und greife außerdem kurz die aktuelle Diskussion über die Integration von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der allgemeinen Schule auf.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gedanken zum Thema

3. Begriffsbestimmungen

3.1 „Behinderung“

3.2 Statistik

3.3 Behindertenpädagogik

4. Das Bildungswesen für behinderte Menschen

4.2 Der Frühbereich

4.3 Der Elementarbereich

4.4 Der Schulbereich

4.5 Berufs- und Erwachsenenbildung

5. Schluss

6. Anhang

6.1 Literaturverzeichnis

6.2 Internetadressen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Behinderung als pädagogisches Problem und beleuchtet die Herausforderungen, mit denen behinderte Menschen im Bildungswesen konfrontiert sind. Dabei wird analysiert, wie sich der Begriff Behinderung definiert, welche Auswirkungen gesellschaftliche Stigmatisierung hat und welche Chancen eine integrative Beschulung im Vergleich zur Sonderschulform bietet.

  • Definitionen und soziale Konstruktion von Behinderung
  • Statistische Erfassung und Problematik der Kategorisierung
  • Aufgaben und Zielsetzungen der Behindertenpädagogik
  • Struktur des Bildungswesens: Von der Früherziehung bis zur Berufsbildung
  • Diskussion zur integrativen Beschulung versus Sonderschulwesen

Auszug aus dem Buch

3.1 „Behinderung“

Der Begriff der Behinderung ist sehr komplex, eine eindeutige Definition fällt aus verschiedenen Gründen sehr schwer. So kann eine Umschreibung von Behinderung auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Diese Ebenen entsprechen den Gebieten, auf denen die Schädigung Konsequenzen für den Behinderten hat (vgl. Bleidick 1998, 27). Dies kann beispielsweise auf medizinischer, sozialpolitischer, psychologischer und pädagogischer Ebene der Fall sein.

Die Definitionen in diesen einzelnen Gebieten betonen häufig nur, die für sie bedeutsamen Aspekte von Behinderung. So betont beispielsweise die Medizin hauptsächlich die körperlichen Aspekte und die Einschränkung von Funktionen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organisation) versucht verschiedene Bereiche zu vereinen. Sie geht von drei Begriffen der Behinderung aus (vgl. Nickel 1999):

Impairment (Schädigung)

Unter Impairment werden Mängel oder Abnormitäten der anatomischen, psychischen oder physiologischen Funktionen und Strukturen des Körpers verstanden.

Disability (Beeinträchtigungen)

Dieser Begriff umfasst Funktionsbeeinträchtigungen oder –mängel durch die bestehenden Schädigungen, die Alltagssituationen erschweren oder sogar unmöglich machen.

Handicap (Benachteiligung)

Hierunter fallen die Nachteile für eine Person, die aus einer Schädigung oder Beeinträchtigung resultieren.

Behinderung stellt in dieser Umschreibung nicht nur eine physische und psychische Realität dar. Mit dem so genannten "Handicap" wird auch der soziale Aspekt des gesellschaftlichen Anschlusses, der Verhinderung sozialer Kontakte und Orte berücksichtigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Verfasserin stellt das Seminarreferat vor und gibt einen Überblick über den thematischen Aufbau sowie das Ziel, Behinderung als pädagogische Aufgabe zu betrachten.

2. Gedanken zum Thema: Dieses Kapitel fasst die Erwartungen und Beweggründe der Seminarteilnehmer zusammen, die sich für ein besseres Verständnis der Lebenswelt behinderter Menschen interessieren.

3. Begriffsbestimmungen: Es werden verschiedene Definitionen von Behinderung analysiert, Statistiken zur Verbreitung in Deutschland aufgeführt und das Selbstverständnis der Behindertenpädagogik erläutert.

4. Das Bildungswesen für behinderte Menschen: Das Kapitel gliedert das Förderangebot in vier Bereiche: Frühbereich, Elementarbereich, Schulbereich und Berufs-/Erwachsenenbildung, wobei aktuelle Versorgungslücken kritisch beleuchtet werden.

5. Schluss: Die Verfasserin reflektiert den gesellschaftlichen Wandel im Umgang mit Behinderung und betont die Notwendigkeit von Inklusion, um Stigmatisierung abzubauen.

6. Anhang: Dieser Abschnitt enthält das Literaturverzeichnis sowie eine Liste verwendeter Internetadressen.

Schlüsselwörter

Behinderung, Behindertenpädagogik, Sonderpädagogik, Integration, Inklusion, Frühförderung, Sonderschule, Bildungsrecht, Stigmatisierung, berufliche Rehabilitation, gesellschaftliche Teilhabe, Beeinträchtigung, soziale Benachteiligung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert Behinderung nicht nur als medizinisches, sondern primär als pädagogisches Problem, das gesellschaftliche Teilhabe und spezielle Bildungsangebote erfordert.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Im Fokus stehen die begriffliche Definition von Behinderung, das deutsche Bildungssystem für behinderte Kinder und Jugendliche sowie der Übergang in den Beruf.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie pädagogische Förderung dazu beitragen kann, die Lebensqualität und Selbstständigkeit behinderter Menschen zu erhöhen und soziale Barrieren abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Ausarbeitung basiert auf einer Literaturanalyse der Behindertenpädagogik, der Auswertung statistischer Daten des Bundesamtes sowie der Reflexion von Seminarergebnissen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse des Bildungssystems (von der Früherziehung bis zur Berufsbildung) und die Debatte um integrative versus separierende Beschulung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Behindertenpädagogik, Integration, Bildungsrecht und die soziale Konstruktion von Behinderung.

Warum wird die Frühförderung als so bedeutsam angesehen?

Weil sie prophylaktisch wirken kann, um bei Entwicklungsverzögerungen gegenzusteuern und durch frühzeitige Erziehung gravierende Folgeschäden oder Stigmatisierungen zu vermeiden.

Welche Kritik äußern die Autoren an der Sonderschulform?

Kritisiert wird, dass Sonderschulen oft zu Separierung führen und die individuelle Entwicklung des Kindes durch starre Klassifizierungen vernachlässigen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Behinderung als pädagogisches Problem
Hochschule
Universität Koblenz-Landau  (Pädagogik)
Veranstaltung
Psychologie der Behinderung
Note
1,5
Autor
Christna Blau (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
18
Katalognummer
V37298
ISBN (eBook)
9783638366830
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Behinderung Problem Psychologie Behinderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christna Blau (Autor:in), 2005, Behinderung als pädagogisches Problem, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37298
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  18  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum