Die Werbung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft geworden, der nicht mehr wegzudenken ist. Im Fernsehen, im Radio, in Zeitschriften, im Internet, in allen Medien trifft man auf die Werbung und man kann ihr einfach nicht entkommen.
Das fängt schon beim morgendlichen Zeitungslesen an, wenn einem schon beim Öffnen der Zeitung etliche Werbeprospekte in den Schoß fallen. Legt man diese zur Seite um genüsslich sein Nutellabrötchen zu schmieren, hat man unweigerlich einen lächelnden Boris Becker vor Augen, der im Fernsehen Nutella als gesunden Brotaufstrich präsentiert. Fährt man dann zur Arbeit lenken einem modisch gekleidete junge Damen und Herren auf großen Werbeplakaten ganz schön vom Verkehr ab, und abends dann, wenn man vor dem Fernseher den Tag in Ruhe ausklingen lassen möchte, werden die spannendsten Filme durch ewig lange Werbepausen unterbrochen, und weil gerade mal wieder ein doch so leckerer Schokoriegel in voller Größe auf dem Bildschirm erscheint, macht man sich auch gleich auf den Weg zum Süssigkeitenschrank, um sich mit dem süßen Verführer voll zu stopfen.
Auch wenn die Werbung uns Konsumenten oft auf die Nerven geht, eben weil überall geworben wird und wir dem Werbeüberfluss nicht mehr entkommen können sind wir Verbraucher doch auf die Werbung angewiesen und lassen uns von ihr leiten.
Warum dies so ist, wird in folgendem Text erläutert.
Hierzu ist es wichtig, zu wissen was sich hinter dem Begriff „Werbung“ überhaupt verbirgt.
[...]
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Definitionen und Begriffserklärung
- Werbung
- Stereotype und ihre Entstehung
- Werbemittel und ihre Wirkung
- Stereotype
- Zusatznutzen, Werbebeispiele und Stereotypisierung
- Fehlwerbungen
- Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Stereotypen in der Werbung. Ziel ist es, zu analysieren, wie Stereotype in der Werbekommunikation eingesetzt werden, um Konsumenten zu beeinflussen. Dabei werden die Entstehung und Wirkung von Stereotypen sowie deren Einfluss auf die Wahrnehmung und das Kaufverhalten betrachtet.
- Definition und Begriffserklärung von Werbung und Stereotypen
- Analyse der Funktionsweise von Stereotypen in der Werbung
- Bewertung der Auswirkungen von Stereotypen auf Konsumenten
- Kritik an Fehlwerbungen, die Stereotype missbräuchlich einsetzen
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt die Relevanz von Werbung in der heutigen Gesellschaft dar und führt in die Thematik der Stereotype in der Werbung ein.
- Im zweiten Kapitel werden die Begriffe „Werbung“ und „Stereotyp“ definiert und erläutert. Es werden verschiedene Perspektiven auf die Entstehung von Stereotypen beleuchtet.
- Das dritte Kapitel untersucht die Wirkung von Werbemitteln, insbesondere die Rolle von Stereotypen. Hier werden Beispiele für die Anwendung von Stereotypen in der Werbung analysiert und deren Einfluss auf die Wahrnehmung des Konsumenten diskutiert.
Schlüsselwörter
Werbung, Stereotype, Konsumentenverhalten, Stereotypisierung, Werbekommunikation, Fehlwerbung, Ethnostereotype, Marketingkommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Warum nutzt die Werbung Stereotype?
Stereotype ermöglichen eine schnelle und einfache Informationsverarbeitung beim Konsumenten, da sie auf bekannte Rollenbilder und Klischees zurückgreifen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Stereotyp und einem Vorurteil?
Ein Stereotyp ist eine kognitive Vereinfachung oder ein Wissensschema, während ein Vorurteil eine meist negative emotionale Bewertung dieser Gruppe beinhaltet.
Wie wirken Stereotype auf das Kaufverhalten?
Sie schaffen Identifikationsfiguren oder Ideale, die dem Konsumenten suggerieren, dass der Kauf eines Produkts ihn einem bestimmten erstrebenswerten Lebensstil näher bringt.
Was versteht man unter "Fehlwerbung" im Kontext von Stereotypen?
Fehlwerbung liegt vor, wenn Stereotype so überzeichnet oder diskriminierend eingesetzt werden, dass sie beim Konsumenten Abwehrreaktionen oder ethische Kritik hervorrufen.
Gibt es positive Beispiele für Stereotypisierung?
In der Werbung werden oft "sympathische" Stereotype (wie der fürsorgliche Vater oder die lebensfrohe Jugend) genutzt, um positive Emotionen mit einer Marke zu verknüpfen.
- Quote paper
- Ina Thiesen (Author), 2000, Stereotype in der Werbung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3723