Erano ormai dieci anni che Baudolino stava a Parigi, aveva letto tutto quello che si poteva leggere, aveva imparato il greco da una prostituta bizantina, aveva scritto poesie e lettere amorose che sarebbero state attribuite ad altri, aveva praticamente costruito un regno che ormai nessuno conosceva meglio di lui e dei suoi amici, ma non aveva terminato gli studi. (Eco 2000, Cap.13) Ecos Roman Baudolino erzählt die mittelalterliche Geschichte des piemontesischen Bauernsohns Baudolino, der als Kind von Kaiser Friedrich Barbarossa adoptiert wird und in den folgenden Jahren bedeutende historische Ereignisse nicht nur miterlebt, sondern sie auch selbst gestaltet. Ziel der folgenden Arbeit ist zunächst eine kurze inhaltliche Darstellung des Romans. Dann soll die Analyse und der Vergleich der Aufsätze Cristina Farronatos, die sich mit der Rolle der Fabelwesen befasst, und Werner Raiths erfolgen, der sich insbesondere mit dem Verhältnis von Wahrheit und Fiktion in der Romangeschichte auseinandersetzt. Im Fazit sollen die Ergebnisse resümiert und mögliche weiterführende Gedanken angeführt werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Inhaltliche Darstellung
- Analyse des Aufsatzes Umberto Eco`s Baudolino and the language of monsters von Christina Farronato
- Analyse der Rezension Baudolino, der Lügner von Werner Raith
- Textvergleich
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit Umberto Ecos Roman Baudolino und analysiert dessen inhaltliche Darstellung sowie den Vergleich zweier literaturwissenschaftlicher Aufsätze, die sich mit dem Roman auseinandersetzen. Ziel ist es, die unterschiedlichen Perspektiven der Analyse von Farronato und Raith zu untersuchen und ihre jeweiligen Schwerpunkte herauszustellen.
- Die Rolle der Fabelwesen in Ecos Roman Baudolino
- Das Verhältnis von Wahrheit und Fiktion in der Romangeschichte
- Die Bedeutung von Geschichte und Mythen in der Erzählung
- Der Einfluss von Ecos philosophischem Hintergrund auf die Romanhandlung
- Der Charakter Baudolinos als Figur der Lüge und der Wahrheit
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Roman Baudolino und die Zielsetzung der Arbeit vor. Das Kapitel "Inhaltliche Darstellung" bietet eine Zusammenfassung der Handlung des Romans, die im 12. und 13. Jahrhundert während der Kreuzzüge spielt. Baudolinos Lebensgeschichte wird aus seiner eigenen Perspektive erzählt, wobei er den Leser mit auf eine Reise durch Geschichte und Mythos nimmt.
Die folgenden Kapitel analysieren die Aufsätze von Farronato und Raith, wobei Farronato sich auf die Rolle der Fabelwesen in Ecos Roman konzentriert und Raith das Verhältnis von Wahrheit und Fiktion in der Erzählung untersucht.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse von Ecos Roman Baudolino mit Bezug auf die literaturwissenschaftlichen Aufsätze von Farronato und Raith. Die Schlüsselwörter umfassen dabei "Fabelwesen", "Wahrheit und Fiktion", "Geschichte und Mythos", "philosophischer Hintergrund" und "Charakter Baudolino".
Häufig gestellte Fragen
Wovon handelt Umberto Ecos Roman "Baudolino"?
Der Roman erzählt die Geschichte des piemontesischen Bauernsohns Baudolino, der im 12. Jahrhundert von Kaiser Friedrich Barbarossa adoptiert wird und bedeutende historische Ereignisse sowie Mythen miterlebt und mitgestaltet.
Welche Rolle spielen Fabelwesen in der Analyse des Romans?
In der Arbeit wird speziell der Aufsatz von Christina Farronato analysiert, der sich mit der Sprache der Monster und der Rolle von Fabelwesen in Ecos Erzählwelt befasst.
Wie wird das Verhältnis von Wahrheit und Fiktion im Buch untersucht?
Die Analyse stützt sich auf Werner Raith, der untersuchgt, wie Baudolino als Figur der Lüge historische Wahrheiten konstruiert und wie Fiktion und Geschichte im Roman verschwimmen.
In welchem historischen Kontext spielt die Handlung?
Die Geschichte spielt im 12. und 13. Jahrhundert, zur Zeit der Kreuzzüge und der Herrschaft von Friedrich Barbarossa.
Welche wissenschaftlichen Aufsätze werden in der Arbeit verglichen?
Es werden die Perspektiven von Christina Farronato (Fabelwesen) und Werner Raith (Wahrheit und Fiktion) gegenübergestellt.
Welchen Einfluss hat Ecos philosophischer Hintergrund auf den Roman?
Ecos Hintergrund als Semiotiker und Philosoph prägt die Art und Weise, wie Mythen, Zeichen und historische Erzählungen im Roman dekonstruiert werden.
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- Sophia Gerber (Autor), 2003, Umberto Eco: Baudolino, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36840