Joseph von Eichendorff wurde am 10. März 1788 in Oberschlesien geboren und starb am 26. November 1857 in Neisse an einer Lungenentzündung. Seine Werke sind der deutschen Romantik bis Spätromantik zuzuordnen (1795-1848). Eines seiner Werke ist das Gedicht „Mondnacht“, welches das Thema meiner Hausarbeit ist.
„Mondnacht“ ist um 1835 entstanden und wurde 1837 erstmals publiziert und enthält klassische Motive der Epoche Romantik. Gefühle werden in dieser Zeit wieder als die wichtigsten menschlichen Fähigkeiten gefeiert, es ging darum die Welt möglichst intensiv zu erleben. Sehnsucht ist das Hauptmotiv der Romantik, welches auch „Mondnacht“ enthält. Die Sehnsucht wird im Gedicht durch den Mond und durch die Sehnsucht nach dem Zuhause zum Ausdruck gebracht. In dem Gedicht geht es um die Beziehung zwischen Himmel und Erde - etwas Göttliches versucht mit etwas Irdischem zu verschmelzen - und um die Wirkung dieser Beziehung auf die Natur und das Lyrische Ich. Die Natur wird hierbei ausführlich beschrieben und eine Naturverbundenheit deutlich. Das Göttliche spielt in dem Gedicht ebenfalls eine wichtige Rolle. Es geht also um die Sehnsucht nach einem himmlischen Paradies wie es auch im Christentum früher verbreitet war.
Als erstes werde ich auf die verschiedenen Gattungsmerkmale des Gedichts eingehen, um dann anhand der Merkmale eine Textanalyse unter zwei gattungsspezifischen Merkmalen durchzuführen. Im Folgenden nehme ich Bezug auf den Forschungsaufsatz von Gerhard Kaiser. Zum Schluss gebe ich eine kurze Zusammenfassung des Gesagten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Untersuchung verschiedener Gattungsmerkmale anhand des Grundlagentextes von Volker Wiemann
- Textanalyse unter einem gattungssysthematischen Aspekt
- Bezugnahme auf Forschungsaufsatz,,Mutternatur als Himmelsbraut\" von Gerhard Kaiser
- Zusammenfassung
- Quellen- und Literaturverzeichnis
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph von Eichendorff im Kontext der romantischen Lyrik. Ziel ist es, gattungsspezifische Merkmale des Gedichts herauszuarbeiten und die Beziehung zwischen Natur, Göttlichem und dem Lyrischen-Ich zu untersuchen.
- Gattungsspezifische Merkmale der Lyrik anhand von Wiemanns Analyse
- Naturbeschreibung als Ausdruck der romantischen Sehnsucht
- Das Göttliche in der Verbindung von Himmel und Erde
- Die Rolle des Lyrischen-Ichs in der Natur
- Verbindung von Natur und Seele
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung gibt einen kurzen Überblick über das Leben und Werk von Eichendorff und stellt das Gedicht „Mondnacht“ als Gegenstand der Analyse vor.
- Kapitel II untersucht verschiedene Gattungsmerkmale des Gedichts, indem es die Ausführungen von Volker Wiemann zum Thema Lyrikanalyse heranzieht. Hier werden Aspekte wie die Deskription, die Semantisierung der Ausdrucksebene und die konnotative Ebene analysiert.
- In Kapitel III wird das Gedicht unter einem gattungssysthematischen Aspekt betrachtet. Hier wird die zentrale Rolle der Natur und des Göttlichen im Gedicht hervorgehoben und die Beziehung zwischen Himmel und Erde sowie die Sehnsucht des Lyrischen-Ichs nach Harmonie und Vereinigung mit der Natur analysiert.
Schlüsselwörter
Romantik, Lyrik, „Mondnacht“, Joseph von Eichendorff, Natur, Göttliches, Sehnsucht, Himmel, Erde, Blütenschimmer, Vereinigung, Harmonie, Lyrisches-Ich, Deskription, Semantisierung, Konnotation, Metapher, Neologismus, Personifikation.
- Citar trabajo
- Cathrin Meyer (Autor), 2011, Lyrikanalyse des Gedichtes "Mondnacht" von Joseph von Eichendorff, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368400