In meiner Arbeit möchte ich mich mit Arnold Böcklins bildlicher Darstellung des „Daseins“ in einigen seiner Frühlings-, Sommer- und Herbstlandschaften beschäftigen. Der Ablauf des Jahreszeitenzyklus bietet einen Bezugspunkt zum Ablauf des menschlichen Lebens.
Im ersten Kapitel werde ich auf Böcklins Lebenslauf eingehen, da einige Ereignisse ihn sicherlich in seinem künstlerischen Schaffen beeinflusst haben. Daran anschließend werde ich sein Werk im zeitgenössischen Kontext betrachten und erläutern, was ihn von anderen Kunstströmungen der Zeit unterscheidet. Es soll deutlich gemacht werden, ob und warum Böcklins Malerei schon zu Lebzeiten als „modern“ bezeichnet werden konnte und welche Bedeutung sein Schaffen für die Kunstgeschichte hat. Die „Jahreszeitenbilder“, die ich im letzten Kapitel vorstellen werde, sollen dies beispielhaft veranschaulichen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Böcklin und seine Kunst im zeitgenössischen Kontext
- Zur Biografie des Künstlers
- Böcklins Werk im Kontext der Zeitgenossen und der Kunst um 1900
- Erläuterungen einiger ausgewählter Werke
- ,,Ideale Frühlingslandschaft“ 1871
- ,,Der Ritt des Todes“ oder „Herbst und Tod“ 1871
- „Sommertag\" 1881
- ,,Frühlingstag\" oder „Die drei Lebensalter\" 1883
- ,,Herbstgedanken\" 1886
- Erläuterungen einiger ausgewählter Werke
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Bildsprache von Arnold Böcklin, insbesondere im Kontext seiner „Jahreszeitenbilder“. Das Ziel ist es, Böcklins künstlerische Konzeption im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne zu beleuchten und seine Bedeutung als Vorreiter des deutschen Symbolismus herauszustellen.
- Die Biografie von Arnold Böcklin und ihre Einflüsse auf sein künstlerisches Schaffen.
- Die Positionierung von Böcklins Werk im Kontext der Kunst um 1900, insbesondere in Bezug auf Romantik, Naturalismus und Realismus.
- Die Analyse der „Jahreszeitenbilder“ als Ausdruck von Böcklins symbolistischer Bildsprache.
- Böcklins Beitrag zur deutschen Kunstgeschichte und seine Relevanz für die Entwicklung des Symbolismus.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die zentralen Aspekte der Hausarbeit vor.
Das Kapitel „Böcklin und seine Kunst im zeitgenössischen Kontext“ beleuchtet zunächst die Biographie des Künstlers und geht dabei auf wichtige Stationen seines Lebens und wichtige Einflüsse ein. Anschließend wird Böcklins Werk in den Kontext der Kunst um 1900 gestellt und sein Verhältnis zu zeitgenössischen Strömungen beleuchtet.
Im Kapitel „Böcklins Werk im Kontext der Zeitgenossen und der Kunst um 1900“ werden verschiedene Werke des Künstlers vorgestellt und anhand derer die spezifische Bildsprache Böcklins im Kontext der Zeit analysiert.
Schlüsselwörter
Arnold Böcklin, Symbolismus, „Jahreszeitenbilder“, deutsche Kunstgeschichte, Romantik, Naturalismus, Realismus, Bildsprache, Tradition und Moderne.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Arnold Böcklin?
Arnold Böcklin war ein bedeutender Künstler des 19. Jahrhunderts und ein Hauptvertreter des deutschen Symbolismus.
Was ist das Besondere an Böcklins Jahreszeitenbildern?
Er nutzt den Zyklus der Jahreszeiten als Bildkonzeption, um den Ablauf des menschlichen Lebens und das „Dasein“ symbolisch darzustellen.
Gilt Böcklins Malerei als modern?
Ja, die Arbeit erläutert, warum Böcklins Werk bereits zu Lebzeiten als modern wahrgenommen wurde und wie es sich von Strömungen wie dem Naturalismus abgrenzte.
Welche Werke werden in der Hausarbeit analysiert?
Analysiert werden unter anderem die „Ideale Frühlingslandschaft“, „Sommertag“, „Frühlingstag“ und „Herbstgedanken“.
Welche Rolle spielt der Tod in seinen Herbstlandschaften?
In Werken wie „Der Ritt des Todes“ (Herbst und Tod) verknüpft Böcklin die herbstliche Naturstimmung direkt mit der menschlichen Vergänglichkeit.
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- Julia Auf dem Orde (Author), 2015, Arnold Böcklins Malerei. Die "Jahreszeitenbilder" als Bildkonzeption zwischen Tradition und Moderne, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368297