Die Präsentation ist Teil einer zehnseitigen Hausarbeit zum Thema Auskunftspflichten im Vergabeverfahren. Außerdem beschäftigt sich die Präsentation mit den Möglichkeiten, welche Auskunftspflichten und Informationen ein Wettbewerber im laufenden und abgeschlossenen Vergabeverfahren einholen kann. Des Weiteren wird der Konflikt zwischen Eignungs- und Zuschlagskriterien betrachtet und einer kleiner Exkurs zum IFG gegeben und wie sich dies in Zukunft auf die Ansprüche auf Akteneinsicht auswirken kann.
Inhaltsverzeichnis
- Fragestellung
- Nationale oder europaweite Vergabe?
- Vergabekriterien
- Eignungsnachweise
- Zuschlagskriterien
- Monetäre Interessen
- Nicht monetäre Interessen
- Bewertungsmatrix
- Konflikt zwischen Eignungs- Und Zuschlagskriterien
- Informationspflicht
- Recht auf Akteneinsicht
- Exkurs: IFG - Akteneinsicht
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Text analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen von Vergabeverfahren im öffentlichen Sektor, insbesondere die Kriterien und Auskunftspflichten des öffentlichen Auftraggebers gegenüber den Bietern. Dabei wird die Frage untersucht, ob und in welchem Umfang Unternehmen einen Anspruch auf Offenlegung der zugrundeliegenden Bewertungskriterien und der konkreten Angebotsbewertung haben.
- Nationale und europaweite Vergabeverfahren
- Vergabekriterien und Eignungsnachweise
- Zuschlagskriterien und Bewertungsmatrix
- Monetäre und nicht monetäre Interessen bei der Vergabe
- Informationspflicht und Akteneinsichtsrecht
Zusammenfassung der Kapitel
Der Text beginnt mit der Fragestellung, ob ein Unternehmen einen Anspruch auf Offenlegung der Bewertungskriterien und der konkreten Angebotsbewertung im Rahmen eines öffentlichen Vergabeverfahrens hat. Im Anschluss werden die Unterschiede zwischen nationalen und europaweiten Vergabeverfahren erläutert, wobei der Fokus auf die EU-Schwellenwerte und die relevanten Vergabeverfahren liegt.
Die Kapitel 3 bis 9 befassen sich mit den unterschiedlichen Vergabekriterien, Eignungsnachweisen, Zuschlagskriterien sowie monetären und nicht monetären Interessen. Es wird die Bedeutung der Bewertungsmatrix und die möglichen Konflikte zwischen Eignungs- und Zuschlagskriterien behandelt.
Die Kapitel 10 und 11 befassen sich mit der Informationspflicht des öffentlichen Auftraggebers und dem Recht der Unternehmen auf Akteneinsicht. Im Exkurs wird das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) im Zusammenhang mit Akteneinsicht behandelt.
Schlüsselwörter
Öffentliches Vergaberecht, Vergabeverfahren, Vergabekriterien, Eignungsnachweise, Zuschlagskriterien, Bewertungsmatrix, Informationspflicht, Akteneinsicht, Informationsfreiheitsgesetz (IFG), EU-Schwellenwerte, nationales und europaweites Vergabeverfahren.
Häufig gestellte Fragen
Ab wann muss ein Vergabeverfahren europaweit ausgeschrieben werden?
Dies hängt von den EU-Schwellenwerten ab. Liegt der geschätzte Auftragswert über diesen Werten, ist eine europaweite Ausschreibung zwingend erforderlich.
Was ist der Unterschied zwischen Eignungs- und Zuschlagskriterien?
Eignungskriterien prüfen die generelle Befähigung des Bieters (Fachkunde, Leistungsfähigkeit), während Zuschlagskriterien bestimmen, welches Angebot das wirtschaftlichste ist.
Haben Bieter ein Recht auf Akteneinsicht?
Bieter haben grundsätzlich einen Anspruch auf Information über die Ablehnung ihres Angebots. Ein weitergehendes Recht auf Akteneinsicht besteht oft nur eingeschränkt zur Wahrung von Geschäftsgeheimnissen.
Was ist eine Bewertungsmatrix im Vergabeverfahren?
Eine Bewertungsmatrix ist ein Werkzeug, mit dem die verschiedenen Zuschlagskriterien gewichtet und die Angebote objektiv vergleichbar gemacht werden.
Wie beeinflusst das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) die Vergabe?
Das IFG kann Ansprüche auf Akteneinsicht erweitern, steht aber oft im Konflikt mit dem Schutz vertraulicher Bieterdaten und spezifischen vergaberechtlichen Regelungen.
- Citar trabajo
- Robert Schrimpf (Autor), 2017, Präsentation zu Kriterien und Auskunftspflichten im Vergabeverfahren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368294