Der fotografische Nachweis der Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen auf Kuba löste im Oktober 1962 die sogenannte Kuba-Krise aus. Bernd Greiner ist Leiter des Arbeitsbereichs „Theorie und Geschichte der Gewalt“ am Hamburger Institut für Sozialforschung und Professor am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Universität Hamburg. Sein Buch „Die Kuba-Krise: Die Welt an der Schwelle zum Atomkrieg“ dokumentiert die Ereignisse dieser Krise nachvollziehbar und äußerst detailliert.
Inhaltsverzeichnis
- Die Kuba-Krise: Die Welt an der Schwelle zum Atomkrieg
- Die Vorgeschichte
- Die drei Hauptakteure
- Die gescheiterte Invasion an der Schweinebucht
- Die Ereignisse der Kuba-Krise
- Die Inszenierung der Macht
- Die Blockade Kubas
- Die Deeskalation der Krise
- Die Folgen der Kuba-Krise
- Das Erwachen Castros aus dem politischen Größenwahn
- Der spätere Sturz Chruschtschows
- Der Vietnamkrieg
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Bernd Greiners Buch "Die Kuba-Krise: Die Welt an der Schwelle zum Atomkrieg" analysiert die Kuba-Krise von 1962 aus verschiedenen Perspektiven, insbesondere der Vereinigten Staaten, der Sowjetunion und Kubas. Das Werk beleuchtet die Vorgeschichte des Konflikts, die Ereignisse während der Krise und die Folgen, die aus dieser resultierten.
- Die Bedeutung der Kuba-Krise für die Weltpolitik
- Das Spannungsverhältnis zwischen den USA und der Sowjetunion während des Kalten Krieges
- Die Rolle der drei Hauptakteure - John F. Kennedy, Nikita Chruschtschow und Fidel Castro - in der Kuba-Krise
- Die Bedeutung von Kommunikation und Information im Kontext der Krise
- Die Folgen der Kuba-Krise für die Weltpolitik und die Beziehungen zwischen den USA und der Sowjetunion
Zusammenfassung der Kapitel
Die ersten Kapitel des Buches widmen sich der Vorgeschichte der Kuba-Krise. Greiner schildert die Spannungen zwischen den USA und der Sowjetunion, die gescheiterte Invasion an der Schweinebucht und die Entstehung des Konflikts. Die folgenden Kapitel fokussieren auf die Ereignisse der Kuba-Krise, insbesondere die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba, die Blockade Kubas durch die USA und die Bemühungen um eine Deeskalation der Krise. Abschließend untersucht Greiner die Folgen der Kuba-Krise für die Weltpolitik und die drei Hauptakteure, insbesondere für die Beziehungen zwischen den USA und der Sowjetunion.
Schlüsselwörter
Die Kuba-Krise, Kalter Krieg, Atomkrieg, John F. Kennedy, Nikita Chruschtschow, Fidel Castro, Schweinebucht-Invasion, Blockade Kubas, Deeskalation, Kommunikation, Spannungsverhältnis, Weltpolitik, Geschichte der Gewalt.
Häufig gestellte Fragen
Was löste die Kuba-Krise 1962 aus?
Der fotografische Nachweis sowjetischer Mittelstreckenraketen auf Kuba durch US-Aufklärungsflüge war der unmittelbare Auslöser der Krise.
Wer waren die drei Hauptakteure der Krise?
Die Krise wurde maßgeblich von John F. Kennedy (USA), Nikita Chruschtschow (Sowjetunion) und Fidel Castro (Kuba) bestimmt.
Was war die „Invasion an der Schweinebucht“?
Es war ein gescheiterter Versuch von Exilkubanern mit Unterstützung der USA im Jahr 1961, Fidel Castro zu stürzen, was die Spannungen im Vorfeld der Krise massiv verschärfte.
Wie wurde die Krise deeskaliert?
Durch geheime Verhandlungen und den Austausch von Zugeständnissen (Abzug der Raketen aus Kuba gegen Sicherheitsgarantien für Kuba und den Abzug von US-Raketen aus der Türkei).
Welche langfristigen Folgen hatte die Kuba-Krise?
Sie führte zur Einrichtung des „Heißen Drahtes“ zwischen Moskau und Washington und leitete eine Phase der Entspannungspolitik im Kalten Krieg ein.
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- Eefke Peters (Author), 2016, Rezension zu "Die Kuba-Krise. Die Welt an der Schwelle zum Atomkrieg" von Bernd Greiner, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/364442