Happy birthday rock’n’roll! Since there seems to be a general agreement that April 12th 1954, when Bill Haley and the Comets recorded their famous “Rock around the clock” in Manhattan, New York, marks the beginning of the rock’n’roll revolution, admirers from all over the world have launched a reminiscent “party” with revival concerts of rock’n’roll icons, giving an extensive account of how they have seen the 1950s and the rise of a new music era. In a non-representative survey, initiated by the German e-mail-provider GMX, seven percent of 22420 voters think of Bill Haley, and 27 percent of Elvis Presley as their personal rock-legend.1 The Beatles, the Rolling Stones, Jimi Hendrix and Bob Dylan were also among the highest rankings. So one third of the vote after gave their vote to rock’n’roll legends who have decisively coined the beginnings of this new music sweep.
A unified view on how the rise of rock’n’roll had come about stays an illusion though. German rock idol Peter Kraus stated in an interview with German national television station ZDF in cooperation with the German press agency dpa on April 7th 2004:
Die Vorstellung, dass sich plötzlich die ganze Jugend jubelnd in Lederjacken geworfen hat, ist völlig falsch. [...] Die Leute haben gedacht, so etwas kann es nur in Amerika geben, denn die Amis würden ja sowieso spinnen. [...] In Amerika ging es wild zu, hier in Deutschland spielte sich eher die brave Abteilung dieser Bewegung ab.
A far more rebellious account is given by German rock legend Udo Lindenberg who sees the changes of time in a different way:
[…] es gab sehr viele Schlager und der Himmel hing voller Mandolinen, und es schnulzte also nur so vor sich hin, bis dann plötzlich granatenmäßig also der Rock’n’roll da irgendwie einschlug und da irgendwie so ein Erdbeben verursachte und so ‘ne gesunde Unruhe ins Land brachte.
Inhaltsverzeichnis
- Introduction
- Historical settings in post-war Germany
- Hidden and open Anti-Americanism
- Rock'n'roll devils' advocate: The launch of BRAVO in 1956.
- The editorial side of BRAVO
- Advertising in BRAVO
- Money makes the world go around
- Both sides of the story.
- Conclusion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rezeption amerikanischer Populärkultur in Westdeutschland zwischen 1956 und 1959. Sie analysiert den Einfluss von Rock'n'Roll und anderen Aspekten der amerikanischen Kultur auf die deutsche Gesellschaft in dieser Zeit und untersucht dabei die Rolle der Medien, insbesondere der Zeitschrift BRAVO. Darüber hinaus betrachtet sie die Reaktionen verschiedener Bevölkerungsgruppen auf die amerikanische Kultur und die Debatte über die amerikanische Einflussnahme in Deutschland.
- Der Einfluss von Rock'n'Roll und amerikanischer Populärkultur in Westdeutschland zwischen 1956 und 1959.
- Die Rolle der Medien, insbesondere der Zeitschrift BRAVO, bei der Verbreitung amerikanischer Kultur.
- Die Reaktionen verschiedener Bevölkerungsgruppen auf die amerikanische Kultur, insbesondere die Jugend.
- Die Debatte über die amerikanische Einflussnahme in Deutschland und die Frage der kulturellen Identität.
- Die Rolle von Rock'n'Roll als Ausdruck von Jugendkultur und jugendlichem Protest.
Zusammenfassung der Kapitel
- Introduction: Die Einleitung stellt die Relevanz von Rock'n'Roll für die deutsche Jugend in den 1950ern dar und beleuchtet unterschiedliche Interpretationen der Entstehung und Bedeutung dieser Musikrichtung.
- Historical settings in post-war Germany: Dieses Kapitel beschreibt die politischen und kulturellen Bedingungen in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und betont die Ambivalenz gegenüber amerikanischer Kultur: Einerseits die Anerkennung der wirtschaftlichen und technologischen Überlegenheit Amerikas, andererseits die Sorge um den Verlust der deutschen kulturellen Identität.
- Hidden and open Anti-Americanism: Dieser Abschnitt analysiert die kritischen Stimmen gegenüber der amerikanischen Kultur und stellt die Stereotype dar, die in der deutschen Gesellschaft gegenüber Amerika verbreitet waren.
- Rock'n'roll devils' advocate: The launch of BRAVO in 1956.: Dieses Kapitel befasst sich mit der Gründung der Jugendzeitschrift BRAVO und analysiert ihre Rolle bei der Verbreitung von Rock'n'Roll und amerikanischen Lebensentwürfen. Es betrachtet die redaktionelle Linie, die Werbeanzeigen sowie die ökonomischen Aspekte der Zeitschrift.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Schlüsselbegriffen wie Rock'n'Roll, amerikanische Populärkultur, Jugendkultur, Medienrezeption, Antiamerikanismus, BRAVO, Wirtschaftswunder, kulturelle Identität, Generationenkonflikt, und die amerikanische Einflussnahme in Westdeutschland. Die Untersuchung zielt darauf ab, die Relevanz dieser Themen für die deutsche Gesellschaft in der Nachkriegszeit aufzuzeigen.
Häufig gestellte Fragen
Wie wurde Rock'n'Roll in Westdeutschland aufgenommen?
Die Rezeption war zwiespältig: Während die Jugend die Musik als Ausdruck von Freiheit feierte, gab es in der Gesellschaft auch Skepsis und Antiamerikanismus.
Welche Rolle spielte die Zeitschrift BRAVO ab 1956?
BRAVO agierte als Vermittler amerikanischer Populärkultur und Lebensentwürfe und trug entscheidend zur Verbreitung von Rock'n'Roll-Idolen bei.
Wer galten als die größten Rock-Legenden dieser Zeit?
Bill Haley und Elvis Presley waren die prägenden Ikonen, die den Beginn der Rock'n'Roll-Revolution in den 1950ern markierten.
Gab es Widerstand gegen den amerikanischen Kultureinfluss?
Ja, es gab sowohl offenen als auch versteckten Antiamerikanismus, oft aus Sorge um den Verlust der eigenen deutschen kulturellen Identität nach dem Krieg.
Wie unterschied sich der Rock'n'Roll in Deutschland von den USA?
Laut Peter Kraus war die Bewegung in Deutschland eher die „brave Abteilung“, während es in den USA deutlich wilder zuging.
Was war die Bedeutung von Rock'n'Roll für den Generationenkonflikt?
Die Musik brachte eine „gesunde Unruhe“ ins Land und diente der Jugend als Mittel zum Protest gegen die konservative Schlagerkultur der Nachkriegszeit.
- Quote paper
- Henrik John Hohl (Author), 2004, Riots, rowdies and rock'n'roll: The reception of American popular culture in West Germany between 1956-1959, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36120