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Interface Design in E-Commerce Anwendungen. Best und Worst Practices

Title: Interface Design in E-Commerce Anwendungen. Best und Worst Practices

Seminar Paper , 2016 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Maik Mattmüller (Author), Fabio Lalli (Author)

Computer Science - Internet, New Technologies
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Das Interface Design (Schnittstellendesign) beschäftigt sich mit der Gestaltung von Benutzeroberflächen, welche die Schnittstellen zwischen Computern und Menschen darstellen. Im E-Commerce, also der Bereich in dem Anbahnung, Aushandlung und/oder Abwicklung von Geschäftstransaktionen über das Internet stattfinden, ist das Interface Design von essenzieller Bedeutung. Umso besser gewisse Verhaltensformen und Bedürfnisse, die ein Anwender an das Produkt richtet, antizipiert werden, desto erfolgreicher kann man als Unternehmen am Markt agieren.

Im Zuge der Seminararbeit wird ein Modell vorgestellt, welches anhand von sieben Kriterien die Dialogfähigkeit zwischen Mensch und Maschine steigern soll. Dieses Modell wird im Anschluss daran an konkreten Beispielen angewandt, woraus sich dann Best und Worst Practice Beispiele ergeben. Die Seminararbeit soll außerdem verdeutlichen, dass es (1) eine bestehende Korrelation zwischen dem Interface Design und der Sicherheitsperspektive der Anwender gibt sowie (2) gewisse Modelle bestehen die als Leitfaden dienen können, letztendlich aber kulturelle Unterschiede bestehen, die eine allgemeingültige, perfekte Lösung unmöglich machen

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

7C-Modell

Best und Worst Practice

Vertrauen und Sicherheit im E-Commerce

WEITERE ANWENDUNGEN

KULTURELLE UNTERSCHIEDE

ZUSAMMENFASSUNG

REFERENZEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Interface Design im E-Commerce-Kontext und entwickelt ein Modell auf Basis von sieben Kriterien zur Bewertung der Dialogfähigkeit zwischen Mensch und Maschine. Das Ziel besteht darin, durch Praxisbeispiele sowie die Untersuchung von Vertrauensaspekten und kulturellen Einflüssen ein tieferes Verständnis für die Gestaltung effektiver Benutzeroberflächen zu schaffen.

  • Grundlagen von Usability und User Experience im E-Commerce
  • Anwendung des 7C-Modells zur Analyse von Webseiten
  • Bedeutung von Vertrauen und Sicherheit für das Kaufverhalten
  • Trends wie One-Pager und hedonische Designmethoden
  • Einfluss kultureller Dimensionen nach Hofstede auf das Interface Design

Auszug aus dem Buch

Einführung

Das User Interface oder dt. die Benutzeroberfläche beschreibt die Interaktion zwischen Computer und Mensch. Es agiert als Schnittstelle und soll dem Menschen das Arbeiten mit dem Computer erleichtern (Christensson, 2009).

„Interfacedesign umschreibt vordergründig die Gestaltung von Benutzeroberflächen. Dabei geht es aber vielmehr um das Antizipieren von Verhaltensformen und -bedürfnissen und den Erwartungen, die ein Anwender an ein Produkt richtet. Das Interfacedesign definiert, steuert und ermöglicht den Dialog und die Dialogfähigkeit zwischen Mensch und Maschine“ (Stapelkamp, 2010, p. 151).

Wer sich mit der Gestaltung von Benutzeroberflächen im ECommerce-Bereich beschäftigt, sollte sich zwangsläufig auch Gedanken über die Themengebiete „Usability“ und „User Experience“ machen. Hier rücken Nutzer und ihre Erwartungen, an eine Anwendung oder ein Produkt, in den Fokus (DAkkS, 2010). Eine dieser Erwartungen an einen Online-Einkauf ist zum Beispiel die Bequemlichkeit. Wem es gelingt ein positives Shoppingerlebnis zu vermitteln, verschafft sich einen klaren Wettbewerbsvorteil (Zainudin, Ahmad and Goh, 2010, p. 163).

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Definition der grundlegenden Begriffe User Interface, Usability und User Experience sowie deren Bedeutung für den E-Commerce.

7C-Modell: Vorstellung eines siebenstufigen Modells zur systematischen Analyse und Bewertung von Webseiten-Qualität.

Best und Worst Practice: Anwendung des 7C-Modells anhand konkreter Webseiten-Beispiele (Sony und Reifentiefpreis), um gelungene und mangelhafte Interfaces aufzuzeigen.

Vertrauen und Sicherheit im E-Commerce: Untersuchung der Faktoren, die das Kundenvertrauen maßgeblich beeinflussen und somit entscheidend für den Kaufabschluss sind.

WEITERE ANWENDUNGEN: Analyse von modernen Trends wie Dienstleistungswebseiten, One-Pagern und hedonischen Methoden, die klassische Shop-Strukturen verändern.

KULTURELLE UNTERSCHIEDE: Analyse der Auswirkungen kultureller Prägungen, basierend auf den Dimensionen nach Geert Hofstede, auf das Interface Design.

ZUSAMMENFASSUNG: Abschlussbetrachtung der Erkenntnisse, welche die Komplexität und die fehlende Universalität einer perfekten Interface-Lösung unterstreicht.

REFERENZEN: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literaturangaben.

Schlüsselwörter

Interface Design, E-Commerce, Usability, User Experience, 7C-Modell, Mensch-Maschine-Interaktion, Online-Shopping, Vertrauen, Sicherheit, Gütesiegel, One-Pager, Hedonismus, Kulturelle Unterschiede, Lokalisierung, Limbic Map

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Gestaltung von Benutzeroberflächen (Interface Design) im E-Commerce-Bereich und wie diese Schnittstellen die Interaktion zwischen Mensch und Maschine beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Abgrenzung von Usability und User Experience, der Anwendung des 7C-Modells, der Relevanz von Vertrauensfaktoren sowie dem Einfluss kultureller Unterschiede.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Modell zur effizienten Bewertung von Webseiten vorzustellen und aufzuzeigen, dass es keine allgemeingültige "perfekte" Lösung für Interface Design gibt, da viele Faktoren dies beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird das 7C-Modell nach Lee und Benbasat zur qualitativen Analyse von Webseiten angewandt sowie die kulturellen Dimensionen nach Geert Hofstede zur Untersuchung globaler Unterschiede herangezogen.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil umfasst die Vorstellung des 7C-Modells, die Anwendung desselben an Best- und Worst-Practice-Beispielen, die Analyse von Sicherheitsaspekten im Kaufprozess und die Untersuchung von Trends wie One-Pagern.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Interface Design, Usability, User Experience, das 7C-Modell sowie kulturelle Dimensionen im Kontext von E-Commerce.

Wie unterscheidet sich "Best" von "Worst Practice" in dieser Arbeit?

Best Practice wird an Beispielen wie Sony aufgezeigt, die eine klare Struktur und Benutzerführung bieten, während Worst Practice Webseiten mit mangelhaftem Layout und ineffizienter Navigation beschreibt.

Warum ist das 7C-Modell für Online-Shops relevant?

Es bietet einen strukturierten Leitfaden, um ästhetische, inhaltliche und funktionale Aspekte einer Webseite systematisch zu bewerten und somit die Dialogfähigkeit zu verbessern.

Welche Rolle spielen kulturelle Unterschiede bei der Gestaltung?

Kulturelle Werte, wie beispielsweise Machtdistanz oder Individualismus, beeinflussen die Erwartungen der Nutzer an eine Webseite, weshalb eine universelle Gestaltung oft nicht zielführend ist.

Was bedeutet der psychologische Aspekt beim "Single Page Checkout"?

Es bietet dem Kunden den Vorteil, den Fortschritt des Kaufprozesses besser einschätzen zu können, da die Navigation vereinfacht ist und das Verlassen der Seite während des Vorgangs entfällt.

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Details

Title
Interface Design in E-Commerce Anwendungen. Best und Worst Practices
College
University of Applied Sciences Offenburg
Course
Wahlpflichtfach: Human Computer Interaction
Grade
1,7
Authors
Maik Mattmüller (Author), Fabio Lalli (Author)
Publication Year
2016
Pages
15
Catalog Number
V355455
ISBN (eBook)
9783668429949
ISBN (Book)
9783668429956
Language
German
Tags
User Interface Interface Design E-Commerce E-Commerce Anwenungen 7C-Modell 7C Modell HCI Human Computer Interaction Usability User Experience
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maik Mattmüller (Author), Fabio Lalli (Author), 2016, Interface Design in E-Commerce Anwendungen. Best und Worst Practices, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355455
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