In dieser Arbeit wird die englischsprachige und die deutschsprachige Ausgabe des Werkes „No to ieru Nihon“ auf die Frage hin analysiert, inwiefern es sich um ein Werk der nihonjinron-Literatur handelt. Nach einer Begriffsklärung von nihonjinron wird in Anlehnung an die Arbeit von Sugimoto (1999) auf die verschiedenen Gattungen innerhalb des nihonjinron eingegangen. Daran anschließend wird anhand von Aussagen des Textes und anhand seiner Rezeption in der Wissenschaft eine Einordnung des Werkes Ishiharas in die verschiedenen Kategorien des nihonjinron-Diskurses vorgenommen. Es kann gezeigt werden, dass das Werk die Merkmale des Konsumenten-nihonjinron (Befu 2008) weitestgehend erfüllt.
The topic of this paper is the analysis of the book by Ishihara Shintaro ‟The Japan that can say No.” The questions ‟Is this book an example of the nihonjinron-literature? And if so, then of what kind of ninhonjinron-literature?“ will be answered by using the work of Befu and Sugimoto. It will be proven, that the book is a good example of consumer-nihonjinron. This paper is based on a 60-minutes long presentation and a following academic discussion in the module “Japanese History” in the Bachelor program Japanology at the Goethe University in Frankfurt.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Abstract
- Einleitung
- Forschungsstand (Ausgangspunkt der Betrachtung)
- Fragestellung „Ein Werk des nihonjinron-Genre?“
- Gliederung
- Methode
- Definitionen
- Zielsetzung
- nihonjinron - Theoretischer Teil
- Produzenten
- Rezipienten
- Reichweite
- Arten
- Wissenschaftlicher nihonjinron
- Populärer, konsumentenorientierter nihonjinron
- Perspektiven von nihonjinron
- Merkmale von Werken des Konsumenten-nihonjinron
- Einordnung des Werkes nach Sugimoto
- Produzenten
- Rezipienten, Zielgruppe
- Inhalte
- Aufbau des Textes
- Argumentationsstruktur und Sprache
- Perspektive des Autors
- Nicht-wissenschaftliche Aussagen
- Einordnung des Werkes nach Befu
- Formmerkmale
- Preis
- Umfang
- Argumentation
- Taschenbuchausgabe
- Illustrierung
- Belege
- Weiteres Merkmal: Auflagenanzahl und Auflagenhöhe als Merkmal
- Abschließende Bewertung der Form
- Rezeption
- Schlussteil
- Zusammenfassung
- Antwort auf die Frage
- Weiterer Forschungsbedarf
- Literaturverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert Ishihara Shintarōs Buch „The Japan that can say No“ und untersucht, inwiefern es als Werk der nihonjinron-Literatur betrachtet werden kann. Dabei wird die Definition von nihonjinron erörtert und das Buch anhand der verschiedenen Gattungen dieses Genres untersucht. Besonderer Fokus liegt auf den Produzenten, Rezipienten und der Reichweite des Buches sowie der Einordnung in die Kategorien des nihonjinron-Diskurses.
- Definition und Kategorien des nihonjinron
- Analyse der Produzenten, Rezipienten und Reichweite des Buches
- Einordnung des Werkes in den nihonjinron-Diskurs
- Beurteilung der Form und des Inhalts des Buches
- Rezeption des Werkes in der Wissenschaft
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein, erläutert den Forschungsstand und die Fragestellung, welche untersucht werden soll. Außerdem werden die Gliederung und die Methode der Arbeit dargelegt. Der zweite Abschnitt befasst sich mit der Definition von nihonjinron und behandelt verschiedene Aspekte des Genres, wie z. B. die Produzenten, Rezipienten, Reichweite und Arten. Der dritte Abschnitt befasst sich mit der Einordnung des Werkes „The Japan that can say No“ nach Sugimoto. Es werden die Produzenten, die Zielgruppe, die Inhalte und der Aufbau des Textes, die Argumentationsstruktur, die Sprache, die Perspektive des Autors und die nicht-wissenschaftlichen Aussagen analysiert.
Der vierte Abschnitt befasst sich mit der Einordnung des Werkes nach Befu. Es werden die Formmerkmale, wie Preis, Umfang, Argumentation, Taschenbuchausgabe, Illustrierung, Belege, die Auflagenanzahl und Auflagenhöhe sowie die Rezeption des Werkes analysiert.
Schlüsselwörter
nihonjinron, Ishihara Shintarō, „The Japan that can say No“, Konsumenten-nihonjinron, Befu, Sugimoto, japanische Geschichte, japanische Kultur, japanische Identität
Häufig gestellte Fragen
Was ist "nihonjinron"?
Nihonjinron bezeichnet ein Genre der japanischen Literatur, das sich mit der kulturellen Identität, Einzigartigkeit und dem Wesen der Japaner befasst.
Ist Ishihara Shintaros Werk "The Japan that can say No" Teil dieses Genres?
Ja, die Analyse zeigt, dass das Buch die Merkmale des sogenannten "Konsumenten-nihonjinron" erfüllt.
Was kennzeichnet das populäre, konsumentenorientierte nihonjinron?
Es zeichnet sich durch Merkmale wie niedrigen Preis, Taschenbuchformat, hohe Auflagen, Illustrationen und eine eher nicht-wissenschaftliche, subjektive Argumentation aus.
Wie wird das Buch in der Wissenschaft rezipiert?
Die Wissenschaft analysiert kritisch die Argumentationsstruktur, die Sprache und die Perspektive des Autors sowie die Abgrenzung zu rein wissenschaftlichen Diskursen.
Welche Rolle spielt die Identität in Ishiharas Werk?
Das Werk nutzt kulturelle Stereotype und eine klare Abgrenzung zum Westen, um ein spezifisches Bild der japanischen Stärke und Identität zu zeichnen.
- Citation du texte
- Aljoscha Utermark (Auteur), 2016, Ishihara Shintaros Buch „The Japan that can say No“. Ein Werk der nihonjinron-Literatur?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353967