Diese Arbeit beschäftigt sich mit einem Vergleich des Konsequentialismus und der Deontologie. Beide Theorien weisen eine hohe Bandbreite an Blickwinkeln und Variationen auf, stehen sich in ihren Grundsätzen allerdings gegenüber. Um dieses Thema adäquat zu beschreiben, werden die Begrifflichkeiten, sowie deren Bedeutung erläutert, sowie in Form von Beispielen verständlich gemacht. Im ersten Schritt, sprich im Zweiten Kapitel, werden die Grundzüge der teleologischen Ethik diskutiert. Um diese Form der Ethik näher zu verstehen, wird die Herkunft des Begriffes, sowie die mit dieser Denkart verbundenen Ziele besprochen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Teleologische Ethik
- Konsequentialismus und Deontologie
- Deontologie
- Beispiel: Trolley-Problem
- Beispiel: Sheriff
- Paradoxon deontologischer Verbote
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit einem Vergleich des Konsequentialismus und der Deontologie, zwei ethischen Theorien, die in ihren Grundsätzen gegensätzlich sind. Die Arbeit erläutert die Begrifflichkeiten und deren Bedeutung, veranschaulicht sie anhand von Beispielen und untersucht die Beziehung zwischen den beiden Theorien. Zu den zentralen Themen gehören:
- Die teleologische Ethik und ihre Verbindung zum Glück als Ziel.
- Die Unterschiede zwischen teleologischer Ethik und Konsequentialismus.
- Die Grundzüge der deontologischen Ethik und ihre Abgrenzung vom Konsequentialismus.
- Die Bewertung moralischer Handlungen anhand von Beispielen wie dem Trolley-Problem.
- Die Problematik deontologischer Verbote und das Paradoxon von Tun und Unterlassen.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Konsequentialismus und Deontologie ein und skizziert den Aufbau der Arbeit. Das zweite Kapitel widmet sich der teleologischen Ethik, beleuchtet ihre Zielorientierung und die Verbindung zum außermoralischen Wert des Glücks. Es werden die Unterschiede zwischen teleologischer Ethik und Konsequentialismus herausgearbeitet. Das dritte Kapitel behandelt die Deontologie, ihre Abgrenzung zum Konsequentialismus und die Bedeutung von Pflichten und moralischen Prinzipien. Das vierte Kapitel verwendet das Trolley-Problem als Beispiel, um die unterschiedlichen Bewertungen moralischer Handlungen durch Konsequentialismus und Deontologie zu veranschaulichen. Das fünfte Kapitel analysiert ein weiteres Beispiel, um die unterschiedlichen Auffassungen von Ethik zu verdeutlichen und das Paradoxon deontologischer Verbote zu untersuchen.
Schlüsselwörter
Konsequentialismus, Deontologie, Teleologische Ethik, Moral, Glück, Handlung, Pflicht, Konsequenzen, Trolley-Problem, Paradoxon, Tun, Unterlassen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Konsequentialismus und Deontologie?
Der Konsequentialismus bewertet Handlungen nach ihren Folgen, während die Deontologie Handlungen nach der Übereinstimmung mit moralischen Pflichten und Prinzipien beurteilt.
Was versteht man unter teleologischer Ethik?
Teleologische Ethik ist zielorientiert (griech. telos = Ziel) und sieht oft das Erreichen eines außermoralischen Wertes, wie etwa das Glück, als Zweck des Handelns.
Was ist das "Trolley-Problem"?
Ein Gedankenexperiment, bei dem man entscheiden muss, ob man den Tod eines Menschen in Kauf nimmt, um fünf andere zu retten – ein klassischer Konfliktfall zwischen konsequentialistischer und deontologischer Ethik.
Was ist das Paradoxon deontologischer Verbote?
Es beschreibt die Problematik, dass eine deontologische Regel eine Handlung verbieten kann, selbst wenn diese Handlung insgesamt Leid verhindern würde.
Welche Rolle spielt die "Pflicht" in der Deontologie?
In der deontologischen Ethik ist die Erfüllung der Pflicht zentral; eine Handlung ist moralisch richtig, wenn sie aus Pflichtgefühl gegenüber einem allgemeingültigen Prinzip geschieht.
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- Markus Schmidt (Author), 2014, Teleologische Ethik. Konsequentialismus und Deontologie im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352350