Deutschland besitzt mit über 6.000 Museen und jährlich über 100 Millionen Besuchern eine lebendige Museumslandschaft. Doch hinter diesen Zahlen vollziehen sich enorme Veränderungen: Zusehens vernetzen sich die klassischen musealen Aufgaben mit betriebswirtschaftlichen Anforderungen. In Zeiten knapper Mittel und eines steigenden Wettbewerbs haben Bereiche wie das Marketing, Sponsoring und Fundraising einen festen Platz im Museumsmanagement errungen. Die Personalwirtschaft hingegen fristet in den meisten Häusern noch ein Schattendasein, obwohl auch und gerade die Mitarbeiter einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg eines Museums leisten können.
Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, dass das Personalmanagement mit bestimmten Instrumenten einen Beitrag zur Steigerung der Besucherorientierung, und damit zur Erhöhung der Attraktivität eines Museums, leisten kann. Dabei ist die Verfasserin darauf bedacht, Wege aufzuzeigen, wie Museen mit geringem finanziellen Aufwand und weitestgehend mit eigenen personellen Ressourcen ein Besucherorientiertes Personalmanagement implementieren können.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Besucherorientiertes Personalmanagement im Museum.
- Das Karl Ernst Osthaus Museum ......
- Entwicklung eines besucherorientierten Personalmanagement-Konzeptes für das Karl Ernst Osthaus Museum in Hagen .......
- Zusammenfassung und Fazit..
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert die Bedeutung eines besucherorientierten Personalmanagements in Museen, insbesondere am Beispiel des Karl Ernst Osthaus Museums in Hagen. Die Arbeit untersucht, wie Personalmanagement-Instrumente eingesetzt werden können, um die Besucherorientierung zu verbessern und die Attraktivität des Museums zu steigern. Dabei werden sowohl theoretische Konzepte als auch praktische Herausforderungen und Möglichkeiten im Kontext der kommunalen Trägerschaft des Museums betrachtet.
- Die Bedeutung des Personalmanagements für die Besucherorientierung in Museen
- Die Herausforderungen und Chancen des Besucherorientierten Personalmanagements im Kontext knapper Ressourcen
- Die Anwendung von Personalmanagement-Instrumenten zur Steigerung der Besucherorientierung
- Die Entwicklung eines konkreten Personalmanagement-Konzeptes für das Karl Ernst Osthaus Museum in Hagen
- Die Rolle der kommunalen Trägerschaft bei der Implementierung eines Besucherorientierten Personalmanagement-Konzeptes
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung des Themas Besucherorientiertes Personalmanagement im Kontext der Museumslandschaft in Deutschland dar. Sie erläutert die Herausforderungen, denen Museen in Zeiten knapper Ressourcen und steigenden Wettbewerbs gegenüberstehen, und hebt die Bedeutung von Personalmanagement für den Erfolg eines Museums hervor.
- Besucherorientiertes Personalmanagement im Museum: Dieses Kapitel definiert den Begriff "Besucherorientiertes Personalmanagement" und stellt die strategische Ausrichtung des Personalwesens auf die Bedürfnisse der Besucher in den Vordergrund. Es diskutiert ausgewählte Personalmanagement-Instrumente, die einen positiven Einfluss auf die Besucherorientierung eines Museums erwarten lassen, wobei die Bereiche Personalführung, Personalbetreuung und Personalentwicklung im Mittelpunkt stehen.
- Das Karl Ernst Osthaus Museum: Dieses Kapitel präsentiert die Geschichte und Struktur des Karl Ernst Osthaus Museums in Hagen. Es beleuchtet die Bedeutung des Museums in der Region und die Herausforderungen, denen es im Vorfeld seiner Neueröffnung im Jahr 2009 gegenübersteht.
- Entwicklung eines besucherorientierten Personalmanagement-Konzeptes für das Karl Ernst Osthaus Museum in Hagen: Dieses Kapitel entwickelt ein konkretes Personalmanagement-Konzept für das Karl Ernst Osthaus Museum, das auf der Vision, dem Leitbild und der Strategie des Museums basiert. Es berücksichtigt die im theoretischen Teil vorgestellten Instrumente und die Rahmenbedingungen der kommunalen Trägerschaft, um die Grenzen des Machbaren aufzuzeigen.
Schlüsselwörter
Besucherorientiertes Personalmanagement, Museum, Karl Ernst Osthaus Museum, Hagen, Personalmanagement-Instrumente, Personalführung, Personalbetreuung, Personalentwicklung, Besucherorientierung, Museumslandschaft, kommunale Trägerschaft, Finanzielle Restriktionen, Attraktivitätssteigerung, Mitarbeitermotivation, Qualitätssteigerung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel eines besucherorientierten Personalmanagements im Museum?
Das Ziel ist es, durch gezielte Personalmanagement-Instrumente die Besucherorientierung zu steigern und somit die Attraktivität des Museums zu erhöhen, selbst bei geringen finanziellen Ressourcen.
Welche Rolle spielen Mitarbeiter für den Erfolg eines Museums?
Mitarbeiter leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg, da sie direkt die Servicequalität und das Besuchererlebnis beeinflussen, auch wenn das Personalwesen in vielen Häusern noch vernachlässigt wird.
Welche Instrumente werden im besucherorientierten Personalmanagement genutzt?
Im Mittelpunkt stehen Instrumente der Personalführung, Personalbetreuung und Personalentwicklung, die speziell auf die Bedürfnisse der Museumsbesucher ausgerichtet sind.
Vor welchen Herausforderungen stehen Museen heute?
Museen müssen klassische museale Aufgaben zunehmend mit betriebswirtschaftlichen Anforderungen wie Marketing und Sponsoring verknüpfen, während sie gleichzeitig mit knappen Mitteln und steigendem Wettbewerb konfrontiert sind.
Was zeichnet das Karl Ernst Osthaus Museum in Hagen aus?
Das Museum dient als Praxisbeispiel für die Entwicklung eines Personalmanagement-Konzeptes unter Berücksichtigung kommunaler Trägerschaft und finanzieller Restriktionen.
- Citation du texte
- Martina Herring (Auteur), 2008, Besucherorientiertes Personalmanagement im Museum. Das Karl Ernst Osthaus-Museum in Hagen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351424