Die globale wirtschaftliche Vernetzung stellt jedes Unternehmen vor die Aufgabe, sich permanent weiterzuentwickeln. Es müssen wiederkehrend Anstrengungen unternommen werden, um sich vom Mitbewerber abzuheben und die Produkt- und Dienstleistungsportfolios zu ändern, um somit die eigene zukünftige Existenz zu sichern. Das Schlagwort hierbei ist Innovation.
Kleine familiengeführte Unternehmen, welche langfristig am Markt existieren, betreiben oft nur intuitiv einzelne Teile von Innovationsmanagement bzw. es wird sich nicht um Weiterentwicklung bemüht. Bei mittelständischen Unternehmen, Konzernen und jungen Start-Up’s fällt auf, dass Innovation ein zentrales Thema in der Unternehmensstrategie ist. Hierbei begegnet einem das Vorgehen „Design Thinking“ immer öfter. Doch ist die neue Kreativitätsmethode „Design Thinking“ nur alter Wein in neuen Schläuchen?
Im Folgenden wird geklärt, was sich hinter diesem Begriff verbirgt und die Herkunft von DT aufgezeigt. Des Weiteren werden zentrale Erfolgsfaktoren, welche diesem Konzept zu Grunde liegen näher erläutert und die einzelnen Phasen des Prozesses dargestellt.
Im Anschluss daran werden Herausforderungen und Hürden beim Umsetzen der möglichen Kreativitätsmethode diskutiert und ein Fazit gezogen.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Herkunft, Begriffsklärung und Voraussetzungen des Design Thinking
- Herkunft
- Begriffsklärung
- Voraussetzungen von Design Thinking
- Erfolgsfaktoren des Design Thinking
- Raumkonzept
- Multidisziplinäre Teams
- Prozess
- Phasen des Design Thinking-Prozesses
- Verstehen
- Beobachten
- Sichtweise definieren
- Ideen finden
- Prototypen entwickeln
- Testen
- Hürden bei der Anwendung
- Teammitglieder
- Projektkontext
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Kreativitätsmethode "Design Thinking" und beleuchtet ihre Entstehung, Kernprinzipien und Anwendungsmöglichkeiten im Kontext von Innovation und Unternehmensentwicklung.
- Herkunft und Entwicklung von Design Thinking
- Zentrale Erfolgsfaktoren und Voraussetzungen für die Anwendung
- Die einzelnen Phasen des Design Thinking-Prozesses
- Herausforderungen und Hürden bei der Implementierung von Design Thinking
- Bedeutung von Design Thinking für Innovation und Unternehmensstrategie
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einführung stellt die Bedeutung von Innovation im globalen Wettbewerb heraus und führt das Konzept von Design Thinking als eine mögliche Methode der Kreativitätsförderung ein.
- Kapitel 2 beleuchtet die Geschichte und Entwicklung von Design Thinking, definiert den Begriff und identifiziert die zentralen Voraussetzungen für seine erfolgreiche Anwendung.
- Kapitel 3 untersucht wichtige Erfolgsfaktoren von Design Thinking, wie das Raumkonzept, die Zusammensetzung multidisziplinärer Teams und die strukturierte Vorgehensweise im Design Thinking-Prozess.
- Kapitel 4 beschreibt die einzelnen Phasen des Design Thinking-Prozesses, beginnend mit dem Verstehen der Bedürfnisse und Probleme bis hin zum Testen von Prototypen.
- Kapitel 5 widmet sich den Herausforderungen und Hürden, die bei der Anwendung von Design Thinking in Unternehmen auftreten können, wie z.B. die Auswahl geeigneter Teammitglieder oder die Anpassung des Prozesses an den Projektkontext.
Schlüsselwörter
Design Thinking, Innovation, Kreativität, Unternehmensentwicklung, Prozess, Phasen, Erfolgsfaktoren, Hürden, multidisziplinäre Teams, Raumkonzept, Prototypen, Hasso-Plattner-Institut, Stanford University, IDEO
Häufig gestellte Fragen
Was ist Design Thinking?
Design Thinking ist eine nutzerzentrierte Kreativitätsmethode zur Lösung komplexer Probleme und zur Förderung von Innovationen. Sie basiert auf der Arbeitsweise von Designern und wird heute weltweit in Unternehmen eingesetzt.
Welche Phasen hat der Design Thinking-Prozess?
Der Prozess umfasst typischerweise die Phasen: Verstehen, Beobachten, Sichtweise definieren, Ideen finden, Prototypen entwickeln und Testen.
Was sind die zentralen Erfolgsfaktoren für Design Thinking?
Wichtige Faktoren sind multidisziplinäre Teams (vielfältiges Wissen), ein variables Raumkonzept (kreative Umgebung) und ein strukturierter, aber flexibler Prozess.
Woher kommt das Konzept des Design Thinking?
Die Methode wurde maßgeblich an der Stanford University und durch die Agentur IDEO geprägt. In Deutschland ist das Hasso-Plattner-Institut (HPI) ein führendes Zentrum für Design Thinking.
Welche Hürden gibt es bei der Anwendung in Unternehmen?
Herausforderungen liegen oft in der Zusammensetzung der Teams, der Akzeptanz neuer Arbeitsweisen in starren Hierarchien und der Anpassung des Prozesses an den spezifischen Projektkontext.
- Arbeit zitieren
- Sebastian Richter (Autor:in), 2016, Innovationen in der Unternehmensstrategie. Design Thinking als Lösungsansatz im Personalmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350830