Dient eSport als Ersatz oder Ergänzung zum Sport für Jugendliche und junge Erwachsene?
Es ist unbestreitbar, dass eSport ein Phänomen ist, welches dazu in der Lage ist Menschen zu begeistern. In der Electronic Sports League (ESL), eine der bekanntesten Ligen, um sich in elektronischer Form zu messen, werden regelmäßig neue Zuschauerrekorde aufgestellt. Durch die Eventreihe ESL One in der Commerzbank-Arena Frankfurt, fand 2016 das bislang größte eSportevent Europas statt. Professionelle Teams aus aller Welt trainieren auf dieses Event hin, um 250.000 US-Dollar Preisgeld zu gewinnen. Auch die Zuschauerzahlen sind beachtlich: schätzungsweise insgesamt 35 Millionen Zuschauer verfolgen solch ein Event zu Hause am Bildschirm und über insgesamt 100.000 Besucher pilgern zur Spielstätte vor Ort, um an großen Leinwänden die Spiele ihrer Stars live zu verfolgen.
Hinsichtlich der Prüfung welchen Einfluss eSport auf das Sport- und Freizeitverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat, muss zunächst analysiert werden, in wie weit eSport überhaupt als Sport zu betrachten ist. Hat eine Tätigkeit, die ohne bedeutende körperliche Anstrengung einher geht, überhaupt eine Daseinsberechtigung innerhalb des sportlichen Grundgedankens?
Des Weiteren soll das Sport- und Freizeitverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsen betrachtet werden, denn die Zahl der sich bewegenden und sporttreibenden Jugendlichen sinkt stetig. Die Antwort, ob eSport als Grund hierfür genannt werden kann, soll geklärt werden. Ob gewissermaßen eSport als
Konkurrenz zu Sport angesehen werden kann, die wachsende Begeisterung zur Ausübung und Verfolgung dieses neuen Phänomens des kompetitiven Videospielens ein Grund für den Bewegungsmangel von Jugendlichen ist, oder ob man durchaus Sport und eSport gleichermaßen betreiben kann, ist Hauptgegenstand und Fragestellung dieses Buches.
Inhaltsverzeichnis
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1 Einleitung und Forschungsstand
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1.1 Einleitung
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1.2 Inklusion: Von der Idee zur Praxis
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1.3 Forschungsstand zu Inklusion
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1.4 Forschungsdesign und methodische Vorgehensweise
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1.4.1 Qualitative und quantitative Methoden
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1.4.2 Datenerhebung und -analyse
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2 Die BiLieF-Studie: Inklusion in der Lehrerbildung
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2.1 Hintergrund der BiLieF-Studie
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2.2 Forschungsfragen und Hypothesen
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2.3 Methodische Umsetzung der BiLieF-Studie
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2.3.1 Stichprobenbeschreibung
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2.3.2 Instrumentarium
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2.3.3 Datenauswertung
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3 Ergebnisse der BiLieF-Studie
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3.1 Die Bedeutung von Inklusion für Lehramtsstudierende
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3.2 Die Rolle der Hochschule bei der Inklusionsförderung
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3.3 Die Herausforderungen der inklusiven Lehrerbildung
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Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Inklusion in der Lehrerbildung und analysiert empirische Daten aus der BiLieF-Studie. Die Forschungsarbeit zielt darauf ab, die Herausforderungen und Chancen der inklusiven Lehrerbildung aufzuzeigen und mögliche Ansätze zur Optimierung der Lehrerausbildung zu identifizieren.
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Bedeutung von Inklusion in der Lehrerbildung
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Herausforderungen und Chancen der inklusiven Lehrerbildung
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Rolle der Hochschule bei der Inklusionsförderung
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Inklusive Lehr- und Lernsettings in der Lehrerbildung
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Kompetenzen von Lehrkräften für inklusive Bildung
Zusammenfassung der Kapitel
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Kapitel 1: Die Einleitung präsentiert den aktuellen Forschungsstand zu Inklusion in der Bildung und erläutert das Forschungsdesign sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
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Kapitel 2: Dieses Kapitel stellt die BiLieF-Studie vor, die Inklusion in der Lehrerbildung untersucht. Die Forschungsfragen und Hypothesen der Studie werden präsentiert, sowie die methodische Umsetzung, einschließlich der Stichprobenbeschreibung, des Instrumentariums und der Datenauswertung.
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Kapitel 3: Die Ergebnisse der BiLieF-Studie werden präsentiert und interpretiert. Der Fokus liegt auf der Bedeutung von Inklusion für Lehramtsstudierende, der Rolle der Hochschule bei der Inklusionsförderung und den Herausforderungen der inklusiven Lehrerbildung.
Schlüsselwörter
Die Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Themen Inklusion und Lehrerbildung, wobei die BiLieF-Studie als empirischer Ausgangspunkt dient. Zentrale Schlüsselbegriffe sind Inklusion, Lehrerbildung, Lehramtsstudierende, inklusive Kompetenzen, inklusive Lehr- und Lernsettings, Diversität und Heterogenität.
Häufig gestellte Fragen
Ersetzt eSport den klassischen Sport bei Jugendlichen?
Das Buch untersucht, ob eSport als Konkurrenz zum traditionellen Sport fungiert und den Bewegungsmangel fördert oder ob beide Aktivitäten komplementär (als Ergänzung) betrieben werden können.
Wird eSport offiziell als Sport anerkannt?
Die Arbeit analysiert kritisch, inwieweit eine Tätigkeit ohne bedeutende körperliche Anstrengung innerhalb des sportlichen Grundgedankens eine Daseinsberechtigung hat.
Was ist die BiLieF-Studie?
Die BiLieF-Studie untersucht die Inklusion in der Lehrerbildung. Sie analysiert die Bedeutung von Inklusion für Lehramtsstudierende und die Rolle der Hochschulen bei der Vermittlung inklusiver Kompetenzen.
Welche Herausforderungen gibt es bei der inklusiven Lehrerbildung?
Zu den Herausforderungen gehören die Vermittlung notwendiger Kompetenzen für heterogene Lerngruppen, die Gestaltung inklusiver Lehr-Settings und die Überwindung struktureller Barrieren an Hochschulen.
Welche Rolle spielen Großevents wie die ESL One?
Events wie die ESL One in Frankfurt zeigen das enorme Begeisterungspotenzial von eSport mit Millionen Zuschauern weltweit und zehntausenden Besuchern vor Ort, was die Relevanz des Phänomens unterstreicht.
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- Alexander Kaiser (Author), 2016, Ersatz oder Ergänzung? Zum Einfluss von eSport auf das Sport- und Freizeitverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/349929