Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit der Einsatz historischer Propagandafilme im Geschichtsunterricht die Kompetenz der Schüler, Propaganda in aktuellen Medien zu erkennen und kritisch zu beurteilen, fördert.
Die Möglichkeiten Filme zu sehen sind heute sehr vielseitig. Das Kino, das Fernsehen und das Internet bieten eine große Auswahl von Filmen an. Für Jugendliche sind Filme Bestandteil ihrer Medienwelt, sie gehören zu ihrem Alltag. Ihre Funktion ist nicht nur zu unterhalten, sie tragen auch zur Sozialisation der Jugendlichen bei. Es ist wichtig, dass Jugendliche einen bewussten Umgang mit dem Medium Film erlernen, sprich Medienkompetenzen für das Medium Film erlangen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Begriffsbestimmungen
- 2.1 Medienkompetenz
- 2.2 Medienbildung
- 2.3 Das Verhältnis von Medienkompetenz zu Medienbildung
- 2.4 Filmkompetenzen und Filmbildung als Aspekt der Medienkompetenz und Medienbildung
- 3. Medienbildung in der Schule
- 3.1 Länderkonferenz Medienbildung: Filmbildung
- 3.2 Der Film im Geschichtsunterricht
- 4. Kinoseminar „Nationalsozialistische Filmpropaganda“
- 4.1 Die Filmvorführung in einer gymnasialen Oberstufe in NRW
- 5. Bildungswissenschaftliche Umsetzung zum Umgang mit aktueller Propaganda
- 6. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit untersucht, inwiefern der Einsatz historischer Propagandafilme im Geschichtsunterricht die Kompetenz der Schüler, Propaganda in aktuellen Medien zu erkennen und kritisch zu beurteilen, fördert.
- Definition und Verhältnis von Medienkompetenz und Medienbildung
- Relevanz von Filmbildung im Geschichtsunterricht
- Analyse des Kinoseminars „Nationalsozialistische Filmpropaganda“
- Bildungswissenschaftliche Umsetzung zum Umgang mit aktueller Propaganda
- Bewertung der Wirksamkeit von Propagandafilmen im Geschichtsunterricht
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 führt in das Thema ein und beleuchtet die Relevanz von Medienkompetenz im Umgang mit Filmen für Jugendliche.
Kapitel 2 definiert die Begriffe „Medienkompetenz“ und „Medienbildung“ und erläutert deren Verhältnis zueinander. Darüber hinaus werden Filmkompetenzen und Filmbildung als Aspekte der Medienbildung und Medienkompetenz vorgestellt.
Kapitel 3 befasst sich mit der Bedeutung von Medienbildung in der Schule und erläutert die Rolle des Films im Geschichtsunterricht.
Kapitel 4 beschreibt das Kinoseminar „Nationalsozialistische Filmpropaganda“ und erläutert dessen Ablauf und Methodik.
Schlüsselwörter
Medienkompetenz, Medienbildung, Filmbildung, Filmkompetenz, Propaganda, Geschichtsunterricht, Kinoseminar, Nationalsozialismus, Filmpropaganda, aktuelle Medien, kritische Beurteilung.
Häufig gestellte Fragen
Kann historisches Filmmaterial die Medienkompetenz fördern?
Ja, die Analyse historischer Propagandafilme hilft Schülern, Mechanismen der Manipulation zu verstehen und diese auf aktuelle Medien zu übertragen.
Was ist der Unterschied zwischen Medienkompetenz und Medienbildung?
Die Arbeit definiert beide Begriffe und erläutert ihr Verhältnis zueinander, wobei Medienbildung oft den umfassenderen Prozess der Persönlichkeitsentwicklung beschreibt.
Warum wird NS-Filmpropaganda im Unterricht eingesetzt?
NS-Filme dienen als extremes Beispiel für Propaganda, um Schülern eine kritische Distanz und eine analytische Sichtweise auf bewegte Bilder zu vermitteln.
Welche Rolle spielt der Film im Geschichtsunterricht?
Filme sind nicht nur Quellen, sondern auch Deutungsangebote, deren Dekonstruktion ein zentraler Bestandteil moderner Geschichtsdidaktik ist.
Was ist ein Kinoseminar?
Ein Kinoseminar ist eine methodische Form des Unterrichts, bei der Filme gemeinsam gesichtet und anschließend fachwissenschaftlich sowie pädagogisch analysiert werden.
- Arbeit zitieren
- Petra Drewitz (Autor:in), 2015, Förderung von Medienkompetenz mit Hilfe von historischem Filmmaterial im Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346940