Dieser Text gibt eine kurze Einleitung zur Entstehung und Inhalt des Buddhismus.
Der Buddhismus ist eine vornehmlich in Südostasien vorherrschende Erfahrungsreligion, die aber mittlerweile selbst in der westlichen Gesellschaft nicht mehr als befremdlich angesehen wird. Und das, obwohl viele deutliche Unterschiede zum traditionellen Christentum zum Vorschein kommen. Schätzungen zufolge leben in Deutschland um die 130.000 Buddhisten, sodass ein gegenseitiges Verständnis unabdingbar ist.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theravada – Die Lehre der Ordensälteren
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text beleuchtet die Theravada-Lehre als eine der Hauptströmungen des Buddhismus und zeigt ihre Bedeutung im Kontext der Geschichte und Entwicklung dieser Religion. Der Fokus liegt auf der Darstellung der zentralen Lehren, der Praxis des Theravada und der Rolle von Mönchen im Erreichen des Nirvana.
- Die Entstehung des Theravada im Vergleich zu anderen buddhistischen Schulen
- Die Rolle des Pali-Kanons und die zentrale Bedeutung der Meditation
- Das Konzept des Nibbanas als Zielzustand der Erlösung und die Rolle des Bodhi
- Der Einfluss des Theravada auf die religiösen Traditionen in Südostasien
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Der Text stellt den Buddhismus als eine Erfahrungsreligion vor, die trotz ihrer Unterschiede zum Christentum zunehmend an Bedeutung in der westlichen Welt gewinnt. Er skizziert die historischen Wurzeln des Buddhismus in der indischen Religionswelt und die Rolle des historischen Buddhas Siddhartha Gautama bei der Entstehung der Religion.
Theravada – Die Lehre der Ordensälteren
Dieses Kapitel erklärt die Entstehung der Theravada-Lehre als Teil des Hinayana-Buddhismus und ihren Ursprung im südlichen Indien und Sri Lanka. Es beleuchtet den Einfluss des Pali-Kanons, die Rolle von Buddhaghosa und die Verbreitung des Theravada in Südostasien. Es wird auch die Bedeutung der disziplinären Strenge und der Meditation für das Erreichen des Nibbanas hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Der Text befasst sich mit den zentralen Begriffen des Buddhismus, darunter Theravada, Hinayana, Mahayana, Pali-Kanon, Meditation, Nirvana, Bodhi, Mönch, Selbstfindung, Erlösung und die historische Entwicklung des Buddhismus.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet "Theravada"?
Theravada bedeutet „Die Lehre der Ordensälteren“ und ist eine der ältesten und heute vor allem in Südostasien verbreiteten Hauptströmungen des Buddhismus.
Was ist das Ziel der Theravada-Praxis?
Das zentrale Ziel ist das Erreichen des Nibbanas (Nirvana), ein Zustand der Erlösung und das Ende des Leidens, oft durch disziplinierte Meditation und Selbstfindung.
Welche Rolle spielt der Pali-Kanon?
Der Pali-Kanon ist die zentrale heilige Schriftensammlung des Theravada-Buddhismus, die die ursprünglichen Lehren des Buddhas bewahren soll.
Wie unterscheidet sich Theravada von Mahayana?
Theravada wird oft dem Hinayana-Zweig zugeordnet und betont die individuelle Anstrengung und die disziplinäre Strenge der Mönche, während Mahayana andere Schwerpunkte in der Erlösung aller Wesen setzt.
Wie viele Buddhisten leben schätzungsweise in Deutschland?
Schätzungen zufolge leben in Deutschland etwa 130.000 Buddhisten.
Wer war Buddhaghosa?
Buddhaghosa war ein bedeutender Gelehrter, dessen Kommentare und Schriften die Theravada-Lehre und deren Verbreitung, insbesondere in Sri Lanka, maßgeblich beeinflussten.
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- Ute Corell (Author), 2014, Theravada. Die Lehre der Ordensälteren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345599