In vielen Kliniken und medizinischen Ausbildungsgängen werden seit einigen Jahren E-Learning Angebote genutzt. Mediales Lernen findet dabei im Spannungsfeld des ökonomischen Leitgedankens bis hin zum mediendidaktischen Grundgedanken des Lebenslangen Lernens statt. Für die jeweiligen Ausbildungssparten sind einzelne Studien durchgeführt worden, die den Lernerfolg thematisieren.
Befürworter des E-Learning sehen einen großen Lernerfolg durch die Möglichkeit des medialen Lernens. Kritiker hingegen sehen die Gefahren und Risiken des medialen Lernens und keinen Lernerfolg im Hinblick auf die Nutzung medialer Lernressourcen.
Durch eine Vielzahl veröffentlichter Studien ist ein Überblick über die aktuelle Studienlage erschwert. Deshalb soll eine Metaanalyse dazu dienen, eine Zusammenfassung der Studienergebnisse zu ermöglichen und sich gezielt über den Forschungsstand zu informieren. Quantitative Ergebnisse aus empirischen Studien sollen zusammengefasst und auf deren Variabilität untersucht werden.
Diese Metaanalyse soll deshalb hinsichtlich der Forschungsfrage, ob E-Learning-Konzepte in der medizinischen Ausbildung einen Einfluss auf den Lernerfolg von Lernenden haben, die Thematik analysieren und einen Gesamtüberblick verschaffen. Hierzu soll ein Vergleich mit der Präsenzausbildung herangezogen werden. Durch die Zusammenfassung einzelner Studien zu einer Ge-samtstichprobe wird die Stichprobengröße gesteigert, was wiederum einen Ausgleich von Schätzfehlern und Verzerrungen ermöglicht. Letztlich kann durch die Gesamtstichprobe in der Metaanalyse dargestellt werden, wer auf Grundlage der hier implementierten Studien nun Recht behält, die Befürworter oder Kritiker des medialen Lernens.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Konstruktivismus
3. E-Learning in der Medizin
4. Forschungsfrage und Hypothesenbildung
5. Operationalisierung
6. Auswahlkriterien
7. Die systematische Literaturrecherche
8. Kodierung der Studien
9. Darstellung und Auswertung der Studien
10. Ergebnisdarstellung
11. Diskussion
Literaturverzeichnis
Anhang
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel dieser Metaanalyse zum E-Learning?
Die Metaanalyse untersucht, ob E-Learning-Konzepte in der medizinischen Ausbildung einen messbaren Einfluss auf den Lernerfolg haben.
Warum wird ein Vergleich mit der Präsenzausbildung gezogen?
Um die Effektivität medialer Lernressourcen objektiv bewerten zu können, dient die traditionelle Präsenzlehre als notwendiger Vergleichsmaßstab.
Welche Rolle spielt der Konstruktivismus in dieser Arbeit?
Der Konstruktivismus bildet die theoretische Basis, um zu verstehen, wie Lernende Wissen durch mediale Angebote aktiv aufbauen.
Wie hilft eine Metaanalyse bei widersprüchlichen Studienergebnissen?
Durch die Zusammenfassung vieler Einzelstudien zu einer Gesamtstichprobe werden Schätzfehler und Verzerrungen ausgeglichen, was ein klareres Gesamtbild ermöglicht.
Was sind die Kritikpunkte am medialen Lernen laut Abstract?
Kritiker sehen Gefahren und Risiken sowie einen mangelnden Lernerfolg im Vergleich zur Nutzung traditioneller Lernressourcen.
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- Ilka-Maria Watermann (Autor), 2016, Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft. Eine metaanalytische Betrachtung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344831