Bei Ritter Sport konnte niemand ahnen, dass der 21. November 2013 für zahlreiche Debatten und ein Gerichtsurteil sorgen würde. Denn an diesem Tag erschien das endgültige Testurteil von 26 getesteten Nussschokoladen: „Jede Dritte ist gut". Darunter war auch die Voll-Nuss-Schokolade von Ritter Sport, die mit der Note „mangelhaft“ beurteilt wurde.
Von dem Unternehmen aus Waldenbuch heißt es, dass das Testresultat „massive negative Konsequenzen“ ausgelöst hat. Welche imageförderlichen Maßnahmen Ritter Sport hingegen ergreift und wie diese mit einer ethischen und nachhaltigen Unternehmensführung verknüpft sind wird im Folgenden erörtert sowie kritisch hinterfragt.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Analyse des Reputationsmanagements der Alfred Ritter GmbH & Co. KG
- 2.1 Begriffsklärung
- 2.2 Corporate Social Responsibility
- 2.2.1 Interne Dimension
- 2.2.2 Externe Dimension
- 2.2.3 Gesellschaftliche Dimension
- 2.3 Krisenmanagement und Krisenkommunikation
- 3. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert das Reputationsmanagement der Alfred Ritter GmbH & Co. KG im Kontext von ethischen Gesichtspunkten. Sie untersucht, wie das Unternehmen mit Herausforderungen wie dem „Piperonal-Skandal“ umgeht und welche imageförderlichen Maßnahmen es ergreift.
- Reputationsmanagement und Krisenkommunikation
- Corporate Social Responsibility (CSR) im Kontext von Ritter Sport
- Ethische Aspekte der Unternehmensführung
- Die Rolle von Qualität und Nachhaltigkeit im Reputationsmanagement
- Der Einfluss von Medien und Öffentlichkeit auf das Unternehmensimage
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt den Kontext des „Piperonal-Skandals“ dar, der das Reputationsmanagement von Ritter Sport in den Fokus rückt. Kapitel 2 analysiert das Reputationsmanagement des Unternehmens, wobei zunächst der Begriff „Reputationsmanagement“ geklärt wird. Anschließend wird der Fokus auf Corporate Social Responsibility gelegt, wobei die interne, externe und gesellschaftliche Dimension von CSR beleuchtet werden. Abschließend wird das Krisenmanagement und die Krisenkommunikation von Ritter Sport im Kontext des „Piperonal-Skandals“ untersucht.
Schlüsselwörter
Reputationsmanagement, Corporate Social Responsibility, ethische Unternehmensführung, Nachhaltigkeit, Krisenmanagement, Krisenkommunikation, Qualität, Medien, Öffentlichkeit, „Piperonal-Skandal“.
Häufig gestellte Fragen
Was löste die Reputationskrise bei Ritter Sport im Jahr 2013 aus?
Ein Testurteil der Stiftung Warentest, das die Voll-Nuss-Schokolade mit „mangelhaft“ bewertete, da ein vermeintlich künstliches Aroma (Piperonal) als natürliches Aroma deklariert worden sei.
Wie reagierte Ritter Sport auf das negative Testurteil?
Das Unternehmen aus Waldenbuch setzte auf offensives Krisenmanagement, bestritt die Vorwürfe und erwirkte schließlich ein Gerichtsurteil gegen die Verbreitung des Testurteils.
Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit (CSR) bei Ritter Sport?
Nachhaltigkeit ist ein Kernbestandteil der Unternehmensstrategie, etwa durch den eigenen Kakaoanbau in Nicaragua und das Engagement für faire Arbeitsbedingungen, was das Image stützen soll.
Was versteht man unter der gesellschaftlichen Dimension von CSR?
Es beschreibt die Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft, etwa durch Unterstützung lokaler Projekte oder durch ökologisches Handeln über die gesetzlichen Pflichten hinaus.
Warum ist Qualität für das Reputationsmanagement so entscheidend?
Für eine Marke wie Ritter Sport ist das Qualitätsversprechen („Quadratisch. Praktisch. Gut.“) die Basis des Kundenvertrauens. Ein Zweifel an der Natürlichkeit der Inhaltsstoffe bedroht das gesamte Markenimage.
- Quote paper
- Sonja Wühr (Author), 2014, RITTER SPORT. Quadratisch, praktisch, fair?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343678