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Working Capital Management. Eine Erläuterung

Titel: Working Capital Management. Eine Erläuterung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 30 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Dennis Trautmann (Autor:in)

BWL - Unternehmensforschung, Operations Research
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Seminararbeit wird zu Beginn der Begriff Working Capital erläutert und dann gezielt auf das Working Capital Management eingegangen. Im nächsten Schritt werden der Cash-to-Cash Cycle und alle Kennzahlen die zur Berechnung des Cash-to-Cash Cycle notwendig sind vorgestellt. Da es noch weitere Kennzahlen zu den Teilbereichen der Aktiv- und Passivseite der Bilanz gibt, wird auch auf diese Kennzahlen eingegangen. Zu guter Letzt sollen Ansätze zur Optimierung im Working Capital Management aufgezeigt werden die unter anderem das Bestandsmanagement, Forderungsmanagement und Verbindlichkeitsmanagement betreffen.

Durch die Finanzkrise, die durch Ausfälle im amerikanischen Hypothekenmarkt ausgelöst wurde, ist die Realwirtschaft stark beeinflusst worden. Viele Firmen in Deutschland bekamen keine Kredite mehr und der Kunde war nicht mehr so investitionsfreudig wie zu Zeiten davor. Es kam zu vielen Firmeninsolvenzen, da eine große Anzahl an Firmen nicht mehr in der Lage war ihre offenen Verbindlichkeiten gegenüber Banken und anderen Unternehmen zu begleichen.

Um dies zu verhindern sollte zu Krisenzeiten vor allem die Liquidität eines Unternehmens im Vordergrund stehen. So kam es auch im Jahr 2008, dass die weltweit größten Unternehmen ihren Fokus auf das Working Capital richteten und somit Cash und Liquidität schaffen wollten.

Roland Schwientek, der Experte bei der Strategieberatung Roland Berger in Stuttgart ist, stellt die Relevanz des Working Capital als Bezugsquelle der Finanzierung vor die Relevanz des Bestrebens nach Profit. Im Jahr 2009 veröffentlichte er eine Studie mit dem Namen "Working Capital - Cash for recovery". Darin zeigte er, dass bei 216 Gesellschaften aus allen Wirtschaftszweigen ein „ein Cash-Potenzial von sage und schreibe 353 Milliarden Euro“ im Unternehmen gebunden ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Working Capital

2.1 Definition Working Capital

2.2 Berechnung des Working Capital

2.3 Platzierung des Working Capital in der Bilanz

2.4 Die zwei Arten des Working Capital

2.4.1 Gross Working Capital

2.4.2 Net Working Capital

3. Working Capital Management

3.1 Definition des Working Capital Managements

3.2 Ziel des Working Capital Managements

3.3 Cash–to-Cash Cycle

3.3.1 Kennzahlen zur Berechnung des Cash-to-Cash Cycle

3.3.1.1 Days Inventory Held

3.3.1.2 Days Sales Outstanding

3.3.1.3 Days Payables Outstanding

3.3.2 Berechnung des Cash-to-Cash Cycle

3.3.3 Abgrenzung zum Operating Cash Cycle

4. Kennzahlen zum Working Capital

4.1 Working Capital Ratio

4.1.1 Working Capital Ratio 1

4.1.2 Working Capital Ratio 2

4.2 Bindungsdauer des Working Capital

4.3 Kennzahlen zum Aktiva Bereich

4.3.1 Kennzahlen zu den Lagerbeständen

4.3.1.1 Lagerumschlagshäufigkeit

4.3.1.2 Durchschnittliche Lagerdauer

4.3.1.3 Vorratsintensität

4.3.2 Kennzahlen zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

4.3.2.1 Receivables Turnover Rate

4.3.2.2 Overdue Rate

4.3.2.3 Bad Debt Loss

4.3.2.4 Anzahlungsquote

4.3.3 Betriebsnotwendiger Kassenbestand

4.4 Kennzahlen zum Passiva Bereich

4.4.1 Liquidität 1. Grades

4.4.2 Liquidität 2. Grades

4.4.3 Liquidität 3. Grades

5. Ungeschickt aufgestelltes Working Capital

6. Optimierung im Working Capital Management

6.1 Bestandsmanagement

6.1.1 ABC Analyse

6.1.2 Just-in-Time Produktion

6.2 Forderungsmanagement

6.2.1 Bonitätsprüfung

6.2.1.1 Interne Bonitätsprüfung

6.2.1.2 Externe Bonitätsprüfung

6.2.1.2.1 Bankenauskunft

6.2.1.2.2 Schufa Auskunft

6.2.1.2.3 Wirtschaftsauskunfteien

6.2.2. Gestaltung des Vertrages

6.2.3 Forderungsabtretung durch Factoring

6.2.3.1. Finanzierungsfunktion

6.2.3.2 Delkrederefunktion

6.2.3.3. Dienstleistungsfunktion

6.2.4 Mahnwesen

6.3. Kassenbestand

6.4. Management der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

6.4.1 Optimierung

6.4.2 Auswahl geeigneter Lieferanten

6.4.2.1 Zahlungsbedingungen

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung des Working Capitals für die Liquiditätssicherung von Unternehmen, insbesondere vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Krisenzeiten. Ziel ist es, den Begriff des Working Capitals zu definieren, relevante Kennzahlen zur Analyse und Steuerung vorzustellen und praktische Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Working Capital und seine bilanzielle Einordnung
  • Methoden der Kennzahlenanalyse (Cash-to-Cash Cycle, Liquiditätskennzahlen)
  • Optimierungsansätze für das Bestandsmanagement
  • Strategien im Forderungsmanagement
  • Effizientes Management von Verbindlichkeiten und Zahlungskonditionen

Auszug aus dem Buch

1. Einführung

Durch die Finanzkrise, die durch Ausfälle im amerikanischen Hypothekenmarkt ausgelöst wurde, ist die Realwirtschaft stark beeinflusst worden. Viele Firmen in Deutschland bekamen keine Kredite mehr und der Kunde war nicht mehr so investitionsfreudig wie zu Zeiten davor. Es kam zu vielen Firmeninsolvenzen, da eine große Anzahl an Firmen nicht mehr in der Lage war ihre offenen Verbindlichkeiten gegenüber Banken und anderen Unternehmen zu begleichen.

Um dies zu verhindern sollte zu Krisenzeiten vor allem die Liquidität eines Unternehmens im Vordergrund stehen. So kam es auch im Jahr 2008, dass die weltweit größten Unternehmen ihren Fokus auf das Working Capital richteten und somit Cash und Liquidität schaffen wollten.

Roland Schwientek, der Experte bei der Strategieberatung Roland Berger in Stuttgart ist, stellt die Relevanz des Working Capital als Bezugsquelle der Finanzierung vor die Relevanz des Bestrebens nach Profit. Im Jahr 2009 veröffentlichte er eine Studie mit dem Namen "Working Capital - Cash for recovery". Darin zeigte er, dass bei 216 Gesellschaften aus allen Wirtschaftszweigen ein „ein Cash Potenzial von sage und schreibe 353 Milliarden Euro“ im Unternehmen gebunden ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Relevanz des Working Capital Managements als Reaktion auf globale Finanzkrisen zur Liquiditätssicherung.

2. Working Capital: Dieses Kapitel definiert das Working Capital, erläutert dessen Berechnung im weiteren und engeren Sinne und zeigt die Positionierung in der Bilanz auf.

3. Working Capital Management: Hier werden die Definition, Ziele und die Bedeutung des Cash-to-Cash Cycle für die Steuerung der Effektivität des Working Capital Managements erläutert.

4. Kennzahlen zum Working Capital: Dieser Abschnitt stellt verschiedene Kennzahlen zur Analyse der Aktiv- und Passivseite sowie der Liquidität vor, die für ein aktives Management entscheidend sind.

5. Ungeschickt aufgestelltes Working Capital: Das Kapitel warnt vor den negativen Folgen eines unausgewogenen Working Capitals, wie z.B. gefährdeter Liquidität oder negativen Auswirkungen auf die Bonität.

6. Optimierung im Working Capital Management: Dieses Kapitel präsentiert konkrete Ansätze zur Prozessoptimierung, unterteilt in Bestandsmanagement, Forderungsmanagement, Kassenbestand und Verbindlichkeitsmanagement.

7. Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Bedeutung eines aktiven, gut kontrollierten Working Capital Managements für die finanzielle Gesundheit und Investitionsfähigkeit eines Unternehmens zusammen.

Schlüsselwörter

Working Capital, Working Capital Management, Liquidität, Cash-to-Cash Cycle, Bestandsmanagement, Forderungsmanagement, Verbindlichkeitsmanagement, Bonitätsprüfung, Cashflow, Rentabilität, Umlaufvermögen, Bilanzanalyse, Zahlungsbedingungen, Factoring, Kennzahlen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Working Capital Management als strategisches Instrument, um die Liquidität von Unternehmen zu sichern und das gebundene Kapital effizient zu steuern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Schwerpunkte umfassen die Definition und Berechnung des Working Capitals, die Messung durch verschiedene Kennzahlen sowie Methoden zur Optimierung von Beständen, Forderungen und Verbindlichkeiten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Steuerung des Working Capitals Liquidität geschaffen und die finanzielle Effizienz eines Unternehmens gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender betriebswirtschaftlicher Konzepte, Kennzahlensysteme und Fachstudien zum Thema Working Capital Management.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung relevanter Finanzkennzahlen (wie den Cash-to-Cash Cycle) sowie konkrete operative Optimierungsansätze für Bestände, Debitoren und Kreditoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist charakterisiert durch Begriffe wie Liquiditätssicherung, Working Capital, Forderungsmanagement, Cash-to-Cash Cycle und Bestandsoptimierung.

Welche Rolle spielt der Cash-to-Cash Cycle für das Unternehmen?

Er dient als zentrale Kennzahl zur Messung der Zeitspanne zwischen dem Zahlungsausgang für Ressourcen und dem Zahlungseingang durch den Verkauf, was die Effektivität des Umlaufvermögens widerspiegelt.

Warum ist eine Bonitätsprüfung im Forderungsmanagement so wichtig?

Sie schützt das Unternehmen vor Zahlungsausfällen zahlungsunfähiger Kunden und minimiert das finanzielle Risiko, um die notwendige eigene Liquidität zu wahren.

Was unterscheidet das "Gross Working Capital" vom "Net Working Capital"?

Während das Gross Working Capital lediglich die Vermögenswerte des Umlaufvermögens betrachtet, zieht das Net Working Capital zusätzlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten ab und bietet somit eine präzisere Aussage über die kurzfristige Zahlungsfähigkeit.

Wie kann das Bestandsmanagement zur Optimierung beitragen?

Durch Methoden wie die ABC-Analyse oder Just-in-Time-Produktion kann das im Lager gebundene Kapital reduziert und somit die Liquidität des Unternehmens erhöht werden.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Working Capital Management. Eine Erläuterung
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Nürtingen  (Fakultät Betriebswirtschaft und Internationale Finanzen)
Veranstaltung
Unternehmensbewertung
Note
1,7
Autor
Dennis Trautmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
30
Katalognummer
V343223
ISBN (eBook)
9783668334618
ISBN (Buch)
9783668334625
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Working Capital Management Kennzahlen Debitoren Management Working Capital Forderungsmanagement Liquidität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dennis Trautmann (Autor:in), 2014, Working Capital Management. Eine Erläuterung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343223
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Leseprobe aus  30  Seiten
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