Diese Arbeit soll sich mit der Kirchenreform des 11. Jahrhundert beschäftigen. Das Hauptaugenmerk soll dabei auf den Schriften über die Ostersynode im Lateran und das damit verbundene Papstwahldekret von 1059 gerichtet werden.
Die Geschichte der Forschung zum Papstwahldekret zeigt zahlreiche Kontroversen schon in der Zeitgeschichte auf. Obwohl die Quellenlage zum Gesamtkomplex des Investiturstreits sehr gut ist, gilt es, die Richtigkeit genaustens zu überprüfen.
Speziell um das Papstwahldekret gibt es eine große Anzahl von Schriften. Forschungsansatz gab in erster Linie der Fakt, dass zwei unterschiedliche Fassungen überliefert wurden. Festzuhalten ist außerdem, dass diese Verordnung weniger für den historischen Verlauf von Bedeutung für die Forschung war, sondern viel eher textkritisch betrachtet wurde.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Forschungsdiskussion
- Gesamtüberblick
- Die Ursprünge der Kirchenreform
- Klosterreformen des Abendlandes
- Das Reformpapsttum
- Die Lateransynode vom 13. April 1059
- Ausgangssituation
- Das Synodalschreiben
- Das Papstwahldekret
- Formaler Aufbau
- Inhalt
- Ziele und Folgen der Synode
- Die Rolle des Papstwahldekrets im Investiturstreit
- Ergebnisse der Kirchenreform
- Literaturverzeichnis
- Quellen
- Forschungsliteratur
- Internetseiten
- Die Ursprünge der Kirchenreform
- Die Bedeutung der Lateransynode von 1059 für die Kirchenreform
- Das Papstwahldekret von 1059 und seine Folgen
- Die Rolle des Papstwahldekrets im Investiturstreit
- Die Ergebnisse der Kirchenreform
- Das Vorwort erläutert die Motivation und Zielsetzung der Arbeit.
- Das Kapitel über die Forschungsdiskussion analysiert unterschiedliche Forschungsperspektiven auf das Papstwahldekret und seine Bedeutung.
- Der Gesamtüberblick skizziert die historische Situation der Kirchenreform und beleuchtet die Ursprünge der Reformbestrebungen.
- Das Kapitel über die Lateransynode von 1059 fokussiert auf die Ausgangssituation, das Synodalschreiben und das Papstwahldekret.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Kirchenreform des 11. Jahrhunderts, insbesondere die Ostersynode im Lateran und das Papstwahldekret von 1059. Ziel ist es, die historischen Hintergründe, die Entwicklung und die Folgen der Kirchenreform zu beleuchten und ihre Bedeutung für den Investiturstreit zu analysieren.
Zusammenfassung der Kapitel
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Kirchenreform des 11. Jahrhunderts, den Investiturstreit, die Lateransynode von 1059, das Papstwahldekret, die Rolle des Papstes, die Bedeutung der Kirche im Mittelalter und die Auseinandersetzung zwischen Kirche und Staat.
Häufig gestellte Fragen
Was war das Papstwahldekret von 1059?
Es war eine auf der Lateransynode beschlossene Verordnung, die die Papstwahl reformierte und den Einfluss des römischen Adels sowie des Kaisers einschränken sollte.
Welche Bedeutung hatte die Ostersynode für den Investiturstreit?
Sie legte den Grundstein für die Unabhängigkeit der Kirche von weltlicher Einmischung, was später zum zentralen Konfliktpunkt im Investiturstreit wurde.
Warum gibt es zwei unterschiedliche Fassungen des Dekrets?
Es existiert eine päpstliche Originalfassung und eine kaiserliche Fälschung, was in der Forschung zu umfangreichen textkritischen Diskussionen geführt hat.
Was waren die Ursprünge der Kirchenreform des 11. Jahrhunderts?
Die Bestrebungen begannen mit Klosterreformen (z. B. Cluny) und dem Aufstieg des Reformpapsttums, das gegen Simonie und Priesterehe vorging.
Wer war der amtierende Papst während der Synode von 1059?
Papst Nikolaus II. berief die Lateransynode ein und verkündete das Papstwahldekret.
Welche Folgen hatte die Synode für die Rolle des Papstes?
Die Synode stärkte die Position des Papstes als unabhängiges Oberhaupt der Kirche und leitete die Trennung von geistlicher und weltlicher Macht ein.
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- Clara Göbel (Author), 2009, Ostersynode im Lateran. Folgen des Papstwahldekrets für den Investiturstreit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342465