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Aktionsforschung. Entstehungsgeschichte, Anwendungsbeispiele und Werkzeuge

Titel: Aktionsforschung. Entstehungsgeschichte, Anwendungsbeispiele und Werkzeuge

Seminararbeit , 2016 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit behandelt den Begriff Aktionsforschung. Eine allgemein gültige Definition gibt es nicht. Man kann den Begriff auf zwei verschiedene Arten interpretieren. Zum einen gibt es die Interpretation, die die Aktionsforschung als Forschung in Form einer Ansammlung von Aktionen und Methoden beschreibt, wie sie auch von French und Bell definiert wurde (“Prozeß der systematischen Sammlung empirischer Daten über ein System in bezug auf dessen Ziele und Bedürfnisse; aus dem Feedback dieser Daten an das System und aufgrund zusätzlicher Hypothesen werden Aktionen zur Veränderungen einzelner Systemvariablen entwickelt, durch erneute Datensammlung werden die Ergebnisse dieser Aktionen überprüft und ausgewertet.“).

Andererseits kann der Begriff Aktionsforschung aber auch als aktive Forschung, die ihre Umwelt gestaltet interpretiert werden, so wie French und Bell das 1973 getan haben: „Anwendung der wissenschaftlichen Ermittlung von Tatsachen und des wissenschaftlichen Experimentierens auf praktische Probleme […]“, mit dem Ziel, unter „[…] Zusammenarbeit und Mitwirken von Wissenschaftlern, Praktikern und Laien Lösungsmaßnahmen […]“ zu entwickeln.
„Grundlegender Ausganspunkt einer im Sinne der Aktionsforschung durchgeführten Untersuchung ist ein akutes in der Praxis auftretendes Problem mit der Zielsetzung, gesellschaftlich relevante Fragen zu beantworten.“ Deswegen wird die Aktionsforschung vor allem in der Pädagogik und der empirischen Organisationsforschung eingesetzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Definition
  • Entstehungsgeschichte
  • Zielstellung
  • Vorgehen
    • Konzepte
    • Anwendungsbeispiele
      • Bsp. 1: Aktionsforschung als individuelle Initiative einer Lehrerin [17]
      • Bsp. 2: Japanische Werftindustrie [18]
      • Bsp. 3: Differenzierung im Unterricht [19]
  • Werkzeuge
    • Tagebuch
    • Beobachtung
    • Befragung
    • Meinungsaustausch
  • Kritik

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Aktionsforschung zielt darauf ab, theoretisches Wissen mit praktischer Ausführung zu verbinden und so sowohl Veränderungen in Handlungsstrategien als auch die Lösung von Problemen in der realen Welt zu ermöglichen. Sie zeichnet sich durch eine starke Problemorientierung aus und findet vor allem in der Pädagogik und empirischen Organisationsforschung Anwendung.

  • Verbindung von Theorie und Praxis
  • Problemorientierung und Interdisziplinarität
  • Aktive Rolle des Forschers als Praktiker
  • Kooperation zwischen Forscher und Forschungsobjekten
  • Zyklischer Prozess von Datenanalyse und Handlung

Zusammenfassung der Kapitel

Definition

Die Aktionsforschung lässt sich auf zwei Arten interpretieren: als Forschung, die Aktionen und Methoden zur Veränderung eines Systems beinhaltet, und als aktive Forschung, die ihre Umwelt gestaltet. Sie findet vor allem in der Pädagogik und empirischen Organisationsforschung Anwendung.

Entstehungsgeschichte

Die Ursprünge der Aktionsforschung lassen sich auf John Collier zurückverfolgen, der in den 1930er Jahren eine Strategie der gemeinsamen Problembearbeitung entwickelte. Die programmatische Fassung geht jedoch auf die Arbeiten von Kurt Lewin und Lewin Moreno aus den 1940er Jahren zurück, die die Verbindung von Forschung und Intervention zur Entwicklung einer "social technology" anstrebten.

Zielstellung

Das zentrale Ziel der Aktionsforschung ist die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Ausführung, um sowohl Veränderungen in Handlungsstrategien als auch die Lösung von Problemen in der realen Welt zu ermöglichen.

Vorgehen

Der Prozess der Aktionsforschung besteht aus einem Zyklus von aktiven und reaktiven Phasen, die durch ständige Rückkopplungsschleifen verbunden sind. Dieser Zyklus umfasst Datenanalyse, Handlungsempfehlungen und die Umsetzung dieser Empfehlungen in der Praxis.

Konzepte

Die Intention der Aktionsforschung ermöglicht eine Vielzahl an unterschiedlichen Ansätzen der Anwendung. Die Literatur bietet keine klare Untergliederung verschiedener Konzepte.

Schlüsselwörter

Aktionsforschung, qualitative Forschungsmethode, Problemorientierung, Praxisbezug, Handlungsforschung, empirische Organisationsforschung, Pädagogik, Theorie und Praxis, Kooperation, Zyklischer Prozess, Datenanalyse, Intervention.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Aktionsforschung?

Aktionsforschung ist ein Forschungsansatz, der wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung direkt mit der Lösung praktischer Probleme und gesellschaftlicher Veränderung verbindet.

Wer begründete die Aktionsforschung?

Die theoretischen Grundlagen wurden in den 1940er Jahren maßgeblich von Kurt Lewin entwickelt.

In welchen Bereichen wird sie angewendet?

Häufige Einsatzgebiete sind die Pädagogik (z.B. Unterrichtsentwicklung) und die empirische Organisationsforschung.

Welche Werkzeuge nutzt die Aktionsforschung?

Zu den Werkzeugen gehören Tagebücher, teilnehmende Beobachtung, Befragungen und der regelmäßige Meinungsaustausch zwischen Forschern und Praktikern.

Was ist der zyklische Prozess in der Aktionsforschung?

Es ist eine Abfolge von Datenanalyse, Planung, Handlung und erneuter Auswertung der Ergebnisse zur kontinuierlichen Verbesserung.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aktionsforschung. Entstehungsgeschichte, Anwendungsbeispiele und Werkzeuge
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Wirtschaftswissenschaften)
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V340912
ISBN (eBook)
9783668304116
ISBN (Buch)
9783668304123
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aktionsforschung entstehungsgeschichte anwendungsbeispiele werkzeuge
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Aktionsforschung. Entstehungsgeschichte, Anwendungsbeispiele und Werkzeuge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340912
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Leseprobe aus  16  Seiten
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