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Das Recht auf Nichtwissen einer Krankheit oder Disposition

Titel: Das Recht auf Nichtwissen einer Krankheit oder Disposition

Seminararbeit , 2016 , 27 Seiten , Note: 12

Autor:in: Melanie Ellen Irmen (Autor:in)

Jura - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es gibt ein Recht auf Wissen. Aber auch ein Recht auf Nichtwissen? Die Feststellung einer Disposition im Zuge einer Untersuchung kann das Leben einschlägig verändern. Gerade bei genetisch vererbbaren Krankheiten kann dies schwerwiegende Folgen auch für Verwandte haben, die möglicherweise ebenfalls von der Krankheit betroffen sein könnten.

Auch für die eigenen Kinder kann ein Wissen nicht immer eine einfache Last sein. Nicht zuletzt können auch Depressionen und psychische Erkrankungen eine Folge sein. Daher besteht die Frage: Gibt es ein Recht auf Nichtwissen bei Dispositionen bzw. wo ist es verankert? Diese Frage wird in dieser Seminararbeit versucht beantwortet zu werden.

Die Arbeit zeigt, dass es manchmal auch einfach besser ist, sich einer „Illusionierung“, wie Thomas Mann das Nichtwissen der Krankheit des Dichters beschrieb, hinzugeben, und nicht immer um die Gesundheit einer selbst und die der Nahestehenden Bescheid zu wissen. Wissen ist Macht, Nichtwissen ist wie es die Arbeit zeigte, manchmal gesünder. Daher ist auch die Existenz eines Rechts auf Nichtwissen unausweichlich und elementar für alle Menschen und durch die Verankerung im Grundrecht mithin außerordentlich schützenswert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • A. Die Illusionierung
    • I. Was ist eigentlich Nichtwissen?
    • II. Verfassungsrechtliche Verankerung.
    • III. Historischer Bezug.
    • IV. Das Recht auf Nichtwissen im Gendiagnostikgesetz (GenDG) ..
    • V. Das Recht auf Nichtwissen im BGB
    • VI. Möglicher Schadensersatz bei Nichtbeachtung?
    • VII. Warum ein Recht zum Nichtwissen? - Schutzzweck und Gefährdung.
    • VIII. Problematik der Ausübung des Rechts
    • IX. Ausgrenzungstendenzen aufgrund der Ausübung des Rechts auf Nichtwissen..........\li>
    • X. Pränataldiagnostik und das Recht auf Nichtwissen.
    • XI. HIV-Test, Aidskranke und das Recht auf Nichtwissen.
    • XII. Die Gefahr: Humanitäres Prinzip und Notstand zur Abgrenzung zum Recht auf Nichtwissen
    • XIII. Grenzen des Rechts auf Nichtwissen .......
      • 1. Gesetzlich geregelte Fälle.
      • 2. Humangenetiker.
      • 3. Verwandtschaft und Partner.
      • 4. Versicherung
      • 5. Arbeitgeber.
      • 6. Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung.
  • B. Ist eine Illusionierung manchmal besser?

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Recht auf Nichtwissen im Kontext von Krankheiten und Dispositionen. Sie untersucht die rechtliche Verankerung dieses Rechts und die Herausforderungen seiner Ausübung in verschiedenen Bereichen, wie z.B. der Pränataldiagnostik und HIV-Testung.

  • Rechtliche Grundlagen des Rechts auf Nichtwissen
  • Schutzzweck und Gefährdung des Rechts auf Nichtwissen
  • Problematik der Ausübung des Rechts auf Nichtwissen
  • Grenzen des Rechts auf Nichtwissen in verschiedenen Lebensbereichen
  • Abwägung des Rechts auf Nichtwissen mit anderen wichtigen Prinzipien

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel A befasst sich mit der Illusionierung, die in diesem Kontext die bewusste Entscheidung beschreibt, bestimmte Informationen über Krankheiten oder genetische Dispositionen nicht zu erfahren. Es werden die verschiedenen Facetten des Rechts auf Nichtwissen, wie seine rechtliche Verankerung, historische Entwicklung und Auswirkungen im Gendiagnostikgesetz und dem BGB, untersucht. Darüber hinaus werden die Schutzzwecke und die Gefährdungen durch die Ausübung dieses Rechts sowie die Grenzen in verschiedenen Lebensbereichen beleuchtet.

Kapitel B befasst sich mit der Frage, ob eine Illusionierung manchmal besser sein kann als die Kenntnis bestimmter Informationen. Es werden die verschiedenen Aspekte dieser Frage aus rechtlicher und ethischer Sicht beleuchtet.

Schlüsselwörter

Recht auf Nichtwissen, Gendiagnostikgesetz (GenDG), BGB, Pränataldiagnostik, HIV-Testung, Informationelle Selbstbestimmung, Datenschutz, Arzthaftung, Humanitäres Prinzip, Notstand, Humangenetik, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es ein rechtlich verankertes „Recht auf Nichtwissen“?

Ja, das Recht auf Nichtwissen ist insbesondere im Gendiagnostikgesetz (GenDG) und durch das Recht auf informationelle Selbstbestimmung im Grundgesetz verankert.

Warum entscheiden sich Menschen gegen das Wissen über eine Krankheit?

Häufig geschieht dies zum Schutz der psychischen Gesundheit, um Depressionen zu vermeiden oder um eine unbeschwerte Lebensführung trotz möglicher genetischer Dispositionen zu ermöglichen.

Wo liegen die Grenzen des Rechts auf Nichtwissen?

Grenzen bestehen dort, wo gesetzliche Meldepflichten greifen, Gefahren für Dritte abgewendet werden müssen oder Ansprüche von Versicherungen und Arbeitgebern berührt werden.

Wie wirkt sich das Recht auf Nichtwissen in der Pränataldiagnostik aus?

Werdende Eltern haben das Recht, Untersuchungen abzulehnen oder über bestimmte Befunde nicht informiert zu werden, um eine unvoreingenommene Entscheidung treffen zu können.

Kann die Nichtbeachtung dieses Rechts zu Schadensersatz führen?

Die Arbeit untersucht die zivilrechtliche Haftung (BGB) und die Frage, ob Ärzte bei ungewollter Mitteilung von Diagnosen schadensersatzpflichtig werden können.

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Details

Titel
Das Recht auf Nichtwissen einer Krankheit oder Disposition
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
12
Autor
Melanie Ellen Irmen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
27
Katalognummer
V337587
ISBN (eBook)
9783668273450
ISBN (Buch)
9783668273467
Sprache
Deutsch
Schlagworte
recht nichtwissen krankheit disposition
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melanie Ellen Irmen (Autor:in), 2016, Das Recht auf Nichtwissen einer Krankheit oder Disposition, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337587
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Leseprobe aus  27  Seiten
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