Anhand einer komparativen Lektüre von Baudelaires Gedicht "Les sept vieillards" aus dem "Les Fleurs du Mal"-Zyklus der Tableaux Parisiens, von Walter Benjamins Übersetzung "Die sieben Greise" und der gleichnamigen Übersetzung von Friedhelm Kemp, soll das Übersetzungsverhältnis zueinander betrachtet werden und Auffälligkeiten sollen dabei herausgearbeitet werden.
Zunächst wird dazu die französische Originalversion interpretiert, um dann auf die wortwörtliche Übersetzung Kemps und auf die freie Übersetzung Benjamins zu kommen. Unterschiede werden dabei sowohl den Inhalt als auch die Formalität betreffend aufgezeigt. Anschließend werden Benjamins Auffassung und Motive, die in seiner Version sichtbar werden, aufgezeigt. Zum Schluss werden exemplarisch noch einmal die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Interpretation der Originalversion Baudelaires
- A. Die Großstadtszenerie
- B. Die unheimliche Erscheinung der Greise
- C. Das lyrische Ich
- III. Charakterisierung der Übersetzungen
- IV. Zusammenfassung
- V. Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text analysiert das Verhältnis zweier deutscher Übersetzungen von Charles Baudelaires Gedicht „Les sept vieillards“ aus dem Zyklus „Les Fleurs du Mal“, und zwar die Übersetzungen von Walter Benjamin und Friedhelm Kemp. Dabei werden die Übersetzungen mit dem Originaltext verglichen und Unterschiede in Inhalt und Formalität herausgearbeitet. Des Weiteren werden Benjamins Auffassung und Motive, die in seiner Übersetzung deutlich werden, aufgezeigt.
- Komparative Analyse von zwei Übersetzungen
- Untersuchung der Unterschiede in Inhalt und Formalität
- Interpretation der Originalversion Baudelaires
- Analyse von Benjamins Übersetzungsansatz und Motiven
- Herausarbeitung der wichtigsten Ergebnisse
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor: die Analyse der Übersetzungen von Baudelaires Gedicht „Les sept vieillards“ durch Walter Benjamin und Friedhelm Kemp. Der Text soll Aufschluss über das Übersetzungsverhältnis und Auffälligkeiten der Übersetzungen geben.
II. Interpretation der Originalversion Baudelaires
In diesem Kapitel wird die Originalversion des Gedichts von Baudelaire interpretiert. Es wird die Großstadtszenerie, die unheimliche Erscheinung der Greise und die Reaktion des lyrischen Ichs auf diese Begegnung analysiert.
III. Charakterisierung der Übersetzungen
Dieses Kapitel befasst sich mit der Analyse der beiden deutschen Übersetzungen. Es werden Unterschiede in der Tendenz, Formalität und Interpretation der Übersetzungen von Benjamin und Kemp im Vergleich zum Originaltext herausgearbeitet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen der Übersetzung, Literaturvergleich, Interpretation, Baudelaire, Benjamin, Kemp, „Les sept vieillards“, Großstadtszenerie, Unheimlichkeit, lyrisches Ich, Übersetzungsansatz, Motive, Formalität, Inhalt.
Häufig gestellte Fragen
Welches Gedicht von Charles Baudelaire wird hier verglichen?
Verglichen wird das Gedicht "Les sept vieillards" (Die sieben Greise) aus dem Zyklus "Les Fleurs du Mal".
Welche Übersetzer stehen im Fokus der Arbeit?
Die Arbeit vergleicht die wortwörtliche Übersetzung von Friedhelm Kemp mit der freien, nachdichtenden Übersetzung von Walter Benjamin.
Was zeichnet Walter Benjamins Übersetzungsstil aus?
Benjamin verfolgt einen freien Ansatz, der versucht, die Motive und die Atmosphäre des Originals in eine neue sprachliche Form zu übertragen.
Was thematisiert die Originalversion Baudelaires?
Das Gedicht beschreibt eine unheimliche Großstadtszenerie in Paris und die beängstigende Begegnung des lyrischen Ichs mit sieben identischen Greisen.
Welche Unterschiede in der Form werden herausgearbeitet?
Die Arbeit untersucht, wie Reimschema, Metrum und Wortwahl in den beiden Übersetzungen voneinander abweichen und die Wirkung des Textes verändern.
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- Nadine Weber (Author), 2015, Komparatistischer Vergleich von "Les sept vieillards" und "Die sieben Greise". Unterschiede von Inhalt und Form bei Charles Baudelaire, Friedhelm Kemp und Walter Benjamin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/335441