Die Lex Irnitana gehört, mit der Lex Malacitana und der Lex Salpensana, zum Domitianischen Gesetz und gibt Aufschluss über die Struktur und Organisation von latinischen Provinzen.
Im Folgenden soll das Municipialrecht vorgestellt und einzelne Rubriken exemplarisch analysiert werden. Ziel dieser Arbeit soll es sein den Aufbau einer provinziellen Gesetzgebung nachzuzeichnen und wenn möglich ihren Wert für den Erhalt des römischen Großreiches herauszustellen.
Die Lex Irnitana wurde 1981 in Spanien entdeckt und stellt die bis dahin vollständigste Überlieferung eines kommunalen Gesetzestextes da.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung:
- Die Lex Irnitana:
- Die Gerichtsbarkeit:
- Die Staatspacht:
- Der Erwerb des römischen Bürgerrechts:
- Fazit:
- Literatur:
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Lex Irnitana, zusammen mit der Lex Malacitana und der Lex Salpensana, gehört zum Domitianischen Gesetz und bietet Einblicke in die Struktur und Organisation lateinischer Provinzen. Diese Arbeit befasst sich mit dem Municipialrecht und analysiert exemplarisch einzelne Rubriken. Ziel ist es, den Aufbau einer provinziellen Gesetzgebung nachzuzeichnen und, wenn möglich, ihren Wert für den Erhalt des römischen Großreiches hervorzuheben.
- Die Lex Irnitana als Beispiel für flavisches Municipialrecht
- Der Aufbau und die Organisation lateinischer Provinzen
- Die Bedeutung des Municipialrechts für die Verwaltung des römischen Reiches
- Die Rolle der Gerichtsbarkeit in der Lex Irnitana
- Der Erwerb des römischen Bürgerrechts in der Provinz
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Lex Irnitana ein und erläutert ihre Bedeutung als Beispiel für flavisches Municipialrecht. Sie gibt einen Überblick über die Arbeit und ihre Zielsetzung.
Das Kapitel „Die Lex Irnitana“ beschäftigt sich mit der Entdeckung und dem Aufbau des Gesetzestextes. Es beleuchtet die Bedeutung der Lex Irnitana als Beispiel für die Verwaltung von Latinergemeinden in der Kaiserzeit und stellt die einzelnen Themenkomplexe des Gesetzestextes vor.
Das Kapitel „Die Gerichtsbarkeit“ analysiert die Rolle der Gerichtsbarkeit in der Lex Irnitana und erläutert die Zuständigkeiten der Duumviri. Es beleuchtet auch die Grenzen der städtischen Autonomie und die Rolle des Statthalters in der Strafgerichtsbarkeit.
Schlüsselwörter
Lex Irnitana, Municipialrecht, flavische Zeit, lateinische Provinz, Gerichtsbarkeit, Staatspacht, römisches Bürgerrecht, römisches Großreich, Verwaltung, Organisation, Duumviri, Statthalter.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Lex Irnitana?
Die Lex Irnitana ist ein bedeutender römischer Gesetzestext, der 1981 in Spanien entdeckt wurde und Aufschluss über das kommunale Recht in lateinischen Provinzen gibt.
Zu welcher Epoche gehört die Lex Irnitana?
Sie gehört zum flavischen Municipalrecht, speziell zum Domitianischen Gesetz aus der römischen Kaiserzeit.
Welche Themen werden in der Lex Irnitana behandelt?
Der Text regelt unter anderem die Gerichtsbarkeit, die Staatspacht und die Bedingungen für den Erwerb des römischen Bürgerrechts in den Provinzen.
Welche Rolle spielten die Duumviri?
Die Duumviri waren lokale Beamte, deren Zuständigkeiten in der Gerichtsbarkeit durch die Lex Irnitana definiert und gegenüber der Macht des Statthalters abgegrenzt wurden.
Warum ist dieser Fund für Historiker so wichtig?
Es handelt sich um die bis heute vollständigste Überlieferung eines kommunalen Gesetzestextes, die zeigt, wie das römische Großreich seine Provinzen organisierte.
- Arbeit zitieren
- Annalena Schäfer (Autor:in), 2012, Die Lex Irnitana als Beispiel für das flavische Municipalrecht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/335383