Der frühe Buddhismus musste sich gegen viele Widersacher und vor allem gegen die großen Religionen, wie den Islam oder das Christentum, durchsetzen. Umso deutlicher legten die Buddhisten ihren Fokus nicht wie üblich auf Abbildungen ihrer Gottheit, sondern auf die Darstellung der Lehren selbst.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des strikten Anikonismus in der frühbuddhistischen Kunst am Beispiel des „Buddhapada“, dem Fußabdruck des Buddhas. Die verschiedenen Darstellungen der Anwesenheit des Buddhas werden analysiert und an drei Reliefs erläutert, die aus unterschiedlichen, buddhistischen Regionen stammen.
Die Arbeit skizziert zunächst den Buddhismus als Religion mit verschiedenen Kernpunkten. Danach wird die Epoche der frühbuddhistischen Kunst vorgestellt und anhand von drei Buddhapada-Abbildungen erläutert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Grundsätze des Buddhismus
- Die frühbuddhistische Kunst
- Die Symbolik der „Buddhapada“
- Der „natürliche“ Buddhapada
- Der künstliche Buddhapada
- Der Buddhapada in szenischen Darstellungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit widmet sich der frühen buddhistischen Kunst mit dem Schwerpunkt auf dem Anikonismus. Sie analysiert die Darstellung des Buddhapada als ein zentrales Symbol, welches die Abwesenheit einer menschlichen Gestalt Buddhas repräsentiert. Die Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Arten der Buddhapada-Darstellung und erläutert diese anhand von Beispielen aus unterschiedlichen buddhistischen Regionen.
- Der Anikonismus in der frühbuddhistischen Kunst
- Die Bedeutung des Buddhapada als Symbol für die Anwesenheit Buddhas
- Die verschiedenen Arten der Buddhapada-Darstellung
- Die Symbolik und Bedeutung der einzelnen Elemente des Buddhapada
- Die Rolle der Buddhapada in szenischen Darstellungen
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung führt in das Thema Anikonismus in der frühbuddhistischen Kunst ein und stellt den Fokus der Arbeit auf den Buddhapada dar.
- Kapitel 2 erläutert die grundlegenden Lehren des Buddhismus und die Gründe für die Entstehung und Verbreitung dieser Religion.
- Kapitel 3 analysiert die frühbuddhistische Kunst und konzentriert sich dabei auf die Symbolik des Buddhapada. Es werden die verschiedenen Darstellungsformen wie der "natürliche" und der "künstliche" Buddhapada vorgestellt und anhand von Beispielen erklärt.
Schlüsselwörter
Anikonismus, frühbuddhistische Kunst, Buddhapada, Fußabdruck des Buddhas, Symbolik, Dharmachakra, Triratna, Bodhisattva, Gandhara, Yakushi-Buddha, szenische Darstellungen, Barhut, Ajatashatru-Pfeiler.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Anikonismus in der Kunst?
Anikonismus ist die bewusste Vermeidung der Darstellung einer Gottheit oder heiligen Person in menschlicher Gestalt.
Was ist ein "Buddhapada"?
Es ist der Fußabdruck des Buddhas, der in der frühbuddhistischen Kunst als Symbol für seine Anwesenheit und seine Lehre dient.
Welche Symbole finden sich oft auf Buddhapadas?
Häufige Symbole sind das Dharmachakra (Rad der Lehre) und das Triratna (Drei Juwelen).
Warum verzichtete der frühe Buddhismus auf Götterbilder?
Um den Fokus auf die Lehren (Dharma) selbst zu legen und sich von anderen Religionen abzugrenzen.
Was ist der Unterschied zwischen natürlichen und künstlichen Buddhapadas?
Natürliche Buddhapadas gelten als echte Abdrücke in Felsen, während künstliche Buddhapadas von Künstlern geschaffene Reliefs oder Skulpturen sind.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2014, Anikonismus in der frühbuddhistischen Kunst am Beispiel der "Buddhapada", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334983