Diese Hausarbeit gibt zunächst einen allgemeinen Einblick in das Thema interkulturelle Erziehung. Dazu wird als erstes der Begriff der Kultur umschrieben und aufgezeigt, warum Erziehung überhaupt interkulturell sein kann bzw. muss. Danach werden unterschiedliche Definitionen und Sichtweisen dargelegt, um sich anschließend genauer mit dem speziellen Feld der interkulturellen Bewegungserziehung zu beschäftigen. Hier werden auch Ziele dieses Sportpädagogischen Teilgebietes genannt. Nachdem die Methodischen Prinzipien - insbesondere die Selbstrelativierung - der interkulturellen Bewegungserziehung erläutert wurden, wird ein Praxisbezug hergestellt. Als Praxisbeispiel wurde Flagfootball gewählt. Unter anderem, weil sich die Selbstrelativierung sehr gut an dieser Art der Bewegungsform veranschaulichen lässt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Warum überhaupt interkulturelle Erziehung?
- Was meint interkulturelle Bewegungserziehung?
- Was sind die Ziele der interkulturellen Bewegungserziehung?
- Methodische Prinzipien der Interkulturellen Bewegungserziehung
- Selbstrelativierung und Flagfootball
- Was ist Flagfootball?
- Welche ist die Spielidee?
- Wie ist der Spielablauf?
- Wie sieht das Team aus und welche Aufgaben haben die einzelnen Spieler?
- Welche Spielausrüstung wird benötigt?
- Wie sieht das Spielfeld aus?
- Welche Regelverstöße gibt es und welche Strafen resultieren daraus?
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit widmet sich dem Thema der interkulturellen Bewegungserziehung am Beispiel von Flagfootball. Zunächst werden die Grundlagen der interkulturellen Erziehung, insbesondere die Definition von Kultur und die Notwendigkeit interkultureller Kommunikation, erläutert. Anschließend wird der Fokus auf das Feld der interkulturellen Bewegungserziehung gerichtet, wobei die Ziele dieses Bereichs sowie die methodischen Prinzipien, insbesondere die Selbstrelativierung, näher betrachtet werden.
- Definition von Kultur und interkulturelle Kommunikation
- Ziele der interkulturellen Bewegungserziehung
- Methodische Prinzipien der interkulturellen Bewegungserziehung
- Selbstrelativierung als Methode der interkulturellen Bewegungserziehung
- Flagfootball als Beispiel für die Anwendung der Selbstrelativierung in der Bewegungserziehung
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung legt die Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem Thema interkulturelle Bewegungserziehung. Sie definiert den Begriff der Kultur und verdeutlicht die Notwendigkeit interkultureller Kommunikation in unserer globalisierten Welt. Außerdem werden die Ziele der interkulturellen Bewegungserziehung und ihre methodischen Prinzipien, darunter die Selbstrelativierung, kurz vorgestellt.
- Warum überhaupt interkulturelle Erziehung?: Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den Beweggründen für interkulturelle Erziehung. Es wird dargestellt, wie Kultur als Ergebnis menschlicher Auseinandersetzung mit der Welt entsteht und wie diese Kultur durch die Enkulturation an nachfolgende Generationen weitergegeben wird. Die Bedeutung von interkultureller Erziehung im Hinblick auf den Abbau von Vorurteilen und die Förderung des gegenseitigen Respekts wird erläutert.
- Was meint interkulturelle Bewegungserziehung?: Dieses Kapitel fokussiert auf die Anwendung der interkulturellen Pädagogik im Bereich der Bewegung. Es wird der klassische Sport als ungeeigneter Ort für interkulturelle Kommunikation kritisiert, da seine festen Regeln den kulturellen Austausch behindern.
- Selbstrelativierung und Flagfootball: Dieses Kapitel stellt das Praxisbeispiel Flagfootball vor und verdeutlicht, wie die Selbstrelativierung als methodisches Prinzip in dieser Sportart angewendet werden kann.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselbegriffe dieser Arbeit sind: interkulturelle Erziehung, Kultur, interkulturelle Bewegungserziehung, Selbstrelativierung, Flagfootball, Enkulturation, Vorurteile, gegenseitiger Respekt, Bewegungsformen, kulturelle Vielfalt.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter interkultureller Bewegungserziehung?
Es ist ein sportpädagogisches Teilgebiet, das durch Bewegung und Sport den Abbau von Vorurteilen und die Förderung des gegenseitigen Respekts zwischen verschiedenen Kulturen anstrebt.
Was bedeutet das Prinzip der Selbstrelativierung?
Selbstrelativierung bedeutet, die eigenen kulturellen Normen und Verhaltensweisen nicht als absolut anzusehen, sondern sie im Austausch mit anderen Kulturen zu reflektieren und zu relativieren.
Warum wird Flagfootball als Praxisbeispiel gewählt?
Flagfootball bietet als Bewegungsform gute Möglichkeiten, die Selbstrelativierung zu veranschaulichen, da es weniger durch starre kulturelle Traditionen des klassischen Sports belastet ist.
Warum ist klassischer Sport oft ungeeignet für interkulturellen Austausch?
Feste Regeln und ein starker Leistungsgedanke im traditionellen Sport können den offenen kulturellen Austausch und die Flexibilität in der Kommunikation behindern.
Was ist das Ziel der Enkulturation im Sport?
Enkulturation beschreibt das Hineinwachsen in eine Kultur. Die Bewegungserziehung nutzt dies, um kulturelle Vielfalt als Bereicherung erfahrbar zu machen.
- Arbeit zitieren
- Fabian Maid (Autor:in), 2003, Selbstrelativierung als Möglichkeit zur Interkulturellen Bewegungserziehung am Beispiel von Flagfootball, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33044