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Zum Wandel der Familie

Titre: Zum Wandel der Familie

Dossier / Travail de Séminaire , 2003 , 18 Pages , Note: gut

Autor:in: Stefanie Langner (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Ist die Familie noch zu retten? Machen Ehe und Familie eine Krise durch? Bis Mitte der 60er Jahre galt das Modell der modernen Kleinfamilie als ein unhinterfragtes Leitbild und diese Familienform wurde von der „überwältigenden Mehrheit“ der Bevölkerung auch gelebt. (Peuckert 1991: 14) Seit Ende der 60er Jahre sind nun Veränderungen zu beobachten, die für die Zukunft dieser Familienform bedrohlich zu sein scheinen. Der demographische Wandel - also Rückgang der Geburtenzahlen, immer weniger Menschen entschließen sich zu heiraten, immer mehr Ehen werden geschieden - wird als Zeichen für „Abkehr von Ehe und Elternschaft, Zerfall der Kernfamilie, Dauerkrise von Paarbeziehungenen“ interpretiert. (Burkart/Kohli 1992: 11) Ob es um Ehe und Familie wirklich so schlecht steht, soll im Folgenden geklärt werden. Dazu wird zunächst auf die Pluralisierung der Haushaltsstrukturen und Familienformen eingegangen und die Ursachen für diesen Wandlungsprozeß herausgearbeitet. Anschließend werden Heiratsneigung und Scheidungsursachen näher beleuchtet und dazu jeweils zwei alternative Lebensformen vorgestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Pluralisierung der Familienformen
  • Heiratsneigung und alternative Lebensformen
    • Alleinleben
    • Nichteheliche Lebensgemeinschaften
  • Scheidungen und daraus resultierende Familienformen
    • Ein-Eltern-Familie
    • Stieffamilie
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist es, die Veränderungen in der Familie seit Ende der 60er Jahre zu untersuchen. Es soll geklärt werden, ob die traditionelle Kleinfamilie tatsächlich eine Krise durchmacht oder ob sich diese lediglich den neuen Lebensrealitäten anpasst.

  • Pluralisierung der Familienformen
  • Wandel der Heiratsneigung
  • Alternative Lebensformen
  • Scheidungen und neue Familienformen
  • Einfluss von Individualisierung und Modernisierung

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt die These auf, dass die traditionelle Kleinfamilie seit Ende der 60er Jahre Veränderungen erlebt, die ihren Bestand in Frage stellen. Die Arbeit setzt sich zum Ziel, diese Veränderungen zu untersuchen und die Ursachen dafür zu analysieren.

Pluralisierung der Familienformen

Dieses Kapitel beleuchtet die zunehmende Pluralisierung der Familienformen. Es wird der Wandel vom klassischen Modell der modernen Kleinfamilie hin zu neuen, vielfältigen Lebensformen analysiert, die durch Individualisierung, Modernisierung und veränderte gesellschaftliche Normen entstanden sind.

Heiratsneigung und alternative Lebensformen

Dieser Abschnitt konzentriert sich auf die sinkende Heiratsneigung und die damit einhergehenden alternativen Lebensformen. Die Arbeit analysiert die Gründe für den Rückgang der Eheschließungszahlen, die gestiegenen Erstheiratsalter und die zunehmende Akzeptanz nichtehelicher Lebensgemeinschaften.

Scheidungen und daraus resultierende Familienformen

Das Kapitel beleuchtet die Auswirkungen von Scheidungen auf die Familienstruktur und die Entstehung neuer Familienformen wie Ein-Eltern-Familien und Stieffamilien. Die Arbeit diskutiert die sozialen und wirtschaftlichen Folgen von Scheidung und die Herausforderungen, die sich für die betroffenen Familien ergeben.

Schlüsselwörter

Die Arbeit konzentriert sich auf die folgenden Schlüsselwörter: Familienformen, Familienwandel, Modernisierung, Individualisierung, Heiratsneigung, Scheidungen, Ein-Eltern-Familien, Stieffamilien, alternative Lebensformen, Pluralisierung.

Häufig gestellte Fragen zum Wandel der Familie

Befindet sich die Familie heute in einer Krise?

Während sinkende Geburten- und Heiratszahlen oft als Krise gedeutet werden, sehen Forscher darin eher eine Anpassung und Pluralisierung der Lebensformen.

Was versteht man unter der Pluralisierung von Familienformen?

Es bedeutet, dass neben der traditionellen Kleinfamilie viele andere Modelle wie Ein-Eltern-Familien, Stieffamilien oder nichteheliche Lebensgemeinschaften gleichberechtigt existieren.

Warum sinkt die Heiratsneigung seit den 60er Jahren?

Gründe sind zunehmende Individualisierung, die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen und die gesellschaftliche Akzeptanz alternativer Lebensentwürfe.

Was sind die Folgen hoher Scheidungsraten für die Familienstruktur?

Es entstehen vermehrt Ein-Eltern-Haushalte und Patchwork- bzw. Stieffamilien, die neue Anforderungen an Erziehung und soziale Absicherung stellen.

Welchen Einfluss hat die Modernisierung auf die Familie?

Modernisierung führt zu einem Wandel von der Institution Familie hin zu einer emotionalen Paarbeziehung, die bei Nichterfüllung der Erwartungen eher aufgelöst wird.

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Résumé des informations

Titre
Zum Wandel der Familie
Université
Technical University of Braunschweig  (Institut für Sozialwissenschaften)
Cours
Hauptseminar: Wandel der Familie
Note
gut
Auteur
Stefanie Langner (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
18
N° de catalogue
V32433
ISBN (ebook)
9783638331562
Langue
allemand
mots-clé
Wandel Familie Hauptseminar Wandel Familie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefanie Langner (Auteur), 2003, Zum Wandel der Familie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32433
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