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Hilfe bei Rechenschwäche durch Diagnose und gezielte Förderung

Eine konkrete Betrachtung anhand eines Fallbeispiels

Titre: Hilfe bei Rechenschwäche durch Diagnose und gezielte Förderung

Dossier / Travail de Séminaire , 2015 , 40 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Franziska Feß (Auteur)

Didactique - Mathématiques
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Rechnen gehört zum Alltag eines Jeden, wir brauchen es beim Einkaufen, beim Tisch decken, beim Bauen, beim Bezahlen und so weiter. Oft ist uns nicht bewusst, welche Hürden wir als Kinder meistern mussten, um das Rechnen zu erlernen. Einen wichtigen Beitrag in dieser Entwicklung leistet die Bildung innerhalb der Schule und des Kindergartens. Hier müssen grundlegende Inhalte und Kompetenzen vermittelt werden, um die Schülerinnen und Schüler zur Meisterung des Lebens, inklusive dem Rechnen, zu befähigen.

In allen Schulformen und Fächern stellen Lehrpersonen fest, dass die Heterogenität der Schülerschaft zunimmt. Auch im Mathematikunterricht der Grundschule gibt es große Unterschiede bezüglich der Kompetenz und Leistung der Schülerinnen und Schüler. Sehr schwache Schüler sind besonders gefährdet, denn nicht entwickelte grundlegende Kompetenzen stellen Lücken dar, die ein Leben lang vorhanden sein können und den weiteren (schulischen) Erfolg beeinflussen.

Die Aufgabe des Lehrers ist es, zumindest den Versuch zu unternehmen, alle Schülerinnen und Schüler von ihrem Standpunkt abzuholen und entsprechend ihrer Bedürfnisse zu fördern, dies gilt sowohl für das Fach Mathematik, als auch für alle anderen Fächer. Um diesen Standpunkt zu ermitteln, muss der Lehrer einen Weg finden, Schwächen und Stärken zu diagnostizieren. An dieser dargestellten Stationen knüpft diese Arbeit an: individuelle Diagnose und Förderung aller Kinder beim Lernen von Mathematik.

In dieser Arbeit wird vorweg eine issenschaftliche Grundlage geschaffen und anschließend der konkrete Fall einer Förderung dargestellt. Die Basis des ersten Teils ist eine Darstellung des Erwerbs des Zahlkonzepts. Es folgt die nähere Betrachtung der bereits angesprochenen „schwächeren Kinder“, wobei insbesondere auf die begriffliche Vielfalt bei der Bezeichnung dieser Kinder eingegangen wird. Anschließend wird erläutert, welche Rolle die Diagnostik im schulischen Kontext einnimmt, und inwiefern sie praktiziert werden kann.

Der zweite Teil der Arbeit, die Fallauslegung, beginnt mit der Bedingungsfeldanalyse des Förderkindes, daraufhin wird der diagnostische Test beschrieben, interpretiert und analysiert. Aufgrund dieser Testung wird eine Förderung, samt Förderplan und Material entwickelt, welche ebenfalls erläutert und reflektiert wird. Dadurch ergibt sich folgende Forschungsfrage, die durch diese Arbeit beantwortet werden soll: Inwiefern kann Diagnose und gezielte Förderung eines Fallbeispiels.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Erwerb des Zahlkonzepts

1.1 Zahlbegriff

1.2 Prozess der Zählentwicklung

1.3 Modell zum Aufbau des Zahlbegriffs

1.4 Zählprinzipien

2. „Probleme beim Rechnen“

2.1 Begriffliche Vielfalt

2.2 Begriffsbestimmung: Rechenschwäche

2.2.1 Erscheinungsbild der Rechenschwäche

2.2.2 Mögliche Ursachen der Rechenschwäche

3. Diagnostik im schulischem Kontext

3.1 Standardisierte Testmethoden im Mathematikunterricht

3.2 Nicht-standardisierte Testmethoden im Mathematikunterricht

4. Bedingungsfeldanalyse

5. Diagnostik: Testung

5.1. Testbeschreibung

5.2. Exemplarische Interpretation der Ergebnisse

5.3. Schlussfolgerung

5.3.1. Bezug zur Rechenschwäche

5.3.2. Bezug zum Förderbedarf

6. Förderung

6.1. Allgemeine Förderziele

6.2. Erläuterung des Förderplans

6.3. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, durch die Anwendung diagnostischer Verfahren und eine gezielte Förderung bei einem Grundschulkind mit Rechenschwäche zu untersuchen, wie entsprechenden Schwierigkeiten entgegengewirkt werden kann. Dabei steht die Beantwortung der Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Rolle individuelle Diagnose und pädagogische Intervention spielen.

  • Grundlagen des Zahlkonzepts und Zählentwicklung
  • Begrifflichkeiten und Erscheinungsformen der Rechenschwäche
  • Methoden der mathematischen Diagnostik im Schulkontext
  • Durchführung und Reflexion einer individuellen Förderung

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Erscheinungsbild der Rechenschwäche

Die Symptomatik der Rechenschwäche wird in der Literatur verschieden skizziert. Wissenschaftliche Einigkeit ist nicht gegeben, weshalb verschiedenste Merkmale beschrieben werden. In Bezug zum schulischen Alltag können diese Merkmale als Warnzeichen verstanden werden, auf die die Lehrperson achten sollte. Nach Warnke (2000) sind Anzeichen für eine Rechenschwäche Probleme bei der Zahlensemantik1 und die sprachliche Verarbeitung von Zahlen. Klewitz, Köhnke und Schipper (2008) stellen vier Symptome heraus, die auf eine Rechenschwäche bzw. Rechenstörung hinweisen, wobei die ersten zwei als Hauptsymptome gelten. Das erste Symptom ist das verfestigte zählende Rechnen. Das Zählen, um eine Mathematikaufgabe zu lösen, ist im ersten Schuljahr d.h. zu Beginn der Schulzeit legitim und entwicklungsgerecht. Allerdings sollte dieses Verfahren sukzessive in ein strategieorientiertes Rechnen übergehen. Löst das Kind in der zweiten Klasse Mathematikaufgaben wie z.B. „45+9“ noch zählend, besteht die Gefahr, dass eine Rechenschwäche oder Rechenstörung entsteht oder bereits entstanden ist. Der Übergang vom zählenden zum rechnenden Lösen der Aufgabe ist essentiell für weitere Bereiche in

Zusammenfassung der Kapitel

1. Erwerb des Zahlkonzepts: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Arithmetik, insbesondere die Entwicklung des Zahlbegriffs und die Zählprinzipien bei Kindern.

2. „Probleme beim Rechnen“: Hier werden verschiedene Begriffe wie Rechenschwäche, Dyskalkulie und Akalkulie abgegrenzt sowie Erscheinungsbilder und Ursachen diskutiert.

3. Diagnostik im schulischem Kontext: Das Kapitel vergleicht standardisierte und nicht-standardisierte Testverfahren hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit im Mathematikunterricht.

4. Bedingungsfeldanalyse: Es wird die Ausgangssituation eines spezifischen Förderkindes im schulischen Umfeld analysiert.

5. Diagnostik: Testung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der qualitativen Testung, interpretiert die Ergebnisse und zieht Schlüsse bezüglich des Förderbedarfs.

6. Förderung: Der letzte Teil dokumentiert die praktische Umsetzung der gezielten Förderung über zwölf Wochen inklusive Zielsetzungen und abschließender Reflexion.

Schlüsselwörter

Rechenschwäche, Mathematikunterricht, Zahlkonzept, Zählentwicklung, Diagnostik, qualitative Fehleranalyse, Förderplanung, Fallbeispiel, Rechenstörung, Dyskalkulie, Intermodaler Transfer, Grundschule, Mathematische Kompetenzen, Zählprinzipien, Pädagogische Förderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Rechenschwäche im Grundschulalter und zeigt Wege auf, wie Lehrkräfte durch Diagnose und gezielte Förderung intervenieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die mathematischen Grundlagen (Zahlkonzepte), die Abgrenzung verschiedener Begriffe der Rechenproblematik sowie die praktische diagnostische Arbeit und Förderplanung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwiefern Diagnose und gezielte Förderung einer Rechenschwäche anhand eines konkreten Fallbeispiels entgegengewirkt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu theoretischen Grundlagen sowie einem qualitativen, fallorientierten Ansatz mit Methoden wie der Fehleranalyse, dem diagnostischen Gespräch und „Lautem Denken“.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine wissenschaftliche Grundlegung (Theorie) und eine konkrete Fallauslegung, in der ein Schüler über zwölf Wochen diagnostiziert und gefördert wurde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Rechenschwäche, Mathematische Diagnostik, Förderplanung und Zahlkonzeptentwicklung geprägt.

Wie wurde das Kind im Fallbeispiel diagnostiziert?

Es wurde keine standardisierte Testung vorgenommen, sondern eine Mischform aus qualitativer Fehleranalyse, diagnostischen Gesprächen und der Methode des „Lauten Denkens“ angewandt.

Welche Rolle spielt die „Links-Rechts-Unterscheidung“ in dieser Arbeit?

Sie wird als ein wesentliches Erscheinungsbild bzw. Symptom der Rechenschwäche identifiziert, welches sowohl die Schreibrichtung von Zahlen als auch die Handhabung von Lernmaterial beeinflusst.

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Résumé des informations

Titre
Hilfe bei Rechenschwäche durch Diagnose und gezielte Förderung
Sous-titre
Eine konkrete Betrachtung anhand eines Fallbeispiels
Université
Saarland University  (Didaktik der Primarstarstufe - Mathematik)
Cours
Hauptseminar: Diagnose und individuelle Förderung aller Kinder beim Lernen von Mathematik - konkret
Note
1,0
Auteur
Franziska Feß (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
40
N° de catalogue
V324031
ISBN (ebook)
9783668237568
ISBN (Livre)
9783668237575
Langue
allemand
mots-clé
Grundschule Primarstufe Mathematik Unterricht Rechenschwäche Rechenstörung Diagnose Förderung Rechnen Zahlerwerb
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Citation du texte
Franziska Feß (Auteur), 2015, Hilfe bei Rechenschwäche durch Diagnose und gezielte Förderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/324031
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Extrait de  40  pages
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