Das Ziel dieser Arbeit ist ein Schulungskonzept zur Vorgehensweise einer Evaluation zu erstellen, gerichtet an Führungskräfte in Bildungseinrichtungen, methodisch basierend auf dem von Van Merriënboer entwickelten Vier-Komponenten Instruktionsdesign-Modell für komplexes Lernen (Four Component Instructional Design), kurz 4CID-Modell genannt, welches im Folgenden näher erläutert wird.
Evaluation von Mitarbeitern stellt sich vor allem in der heutigen Zeit der Globalisierung, welche einen ständigen Wandel mit sich bringt, immer häufiger als ein wichtiges Instrument der Qualitätsentwicklung und der Erhöhung der Transparenz über Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens heraus. Außerdem sollten die Mitarbeiter stets über Arbeitsziele informiert sowie auch unterstützt und motiviert werden diese zu. „Um [schließlich] Fehlbeurteilungen möglichst gering zu halten und die Leistung und das Verhalten der Mitarbeiter gerecht zu beurteilen, [wird dazu geraten] auf systematische Beurteilungsmethoden zurückzugreifen“ (MCH - Management Center Handwerk, 2003).
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zielsetzung
- 4CID-Modell
- Szenario
- Virtualität
- Theoretischer Exkurs
- Pfadabhängigkeit
- Unterschied zwischen Didaktik und Instruktionsdesign
- Bezugstheorie des 4CID-Modells
- Hierarchische Kompetenzanalyse
- Hierarchiefunktion
- Hierarchieerstellung
- (Non-)Rekurrente Fertigkeiten
- Bildung von Aufgabenklassen
- Funktion
- Vereinfachende Annahmen und Aufgabenklassen
- Entwicklung von Lernaufgaben
- Lernaufgaben
- Variabilität
- Mediale Umsetzung
- Fidelity
- Didaktische Szenarien
- Prozedurale und unterstützende Informationen
- Unterstützende Information
- Prozedurale Information
- Part-task Practice
- Fazit
- Verortung im ADDIE-Phasenmodell
- Stärken-Schwächen-Abschätzung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit zielt darauf ab, ein Schulungskonzept für die Evaluation von Mitarbeitern in Bildungseinrichtungen zu entwickeln. Das Konzept basiert auf dem Vier-Komponenten Instruktionsdesign-Modell (4CID) von Van Merriënboer. Die Arbeit betrachtet den komplexen Prozess der Mitarbeiterevaluation in Bildungseinrichtungen, insbesondere im Kontext der Globalisierung und des stetigen Wandels.
- Das 4CID-Modell als Grundlage für die Entwicklung eines Schulungskonzepts
- Die Herausforderungen der Mitarbeiterevaluation in Bildungseinrichtungen
- Die Bedeutung von komplexem Lernen im Kontext der Mitarbeiterevaluation
- Die Anwendung von didaktischen Prinzipien im Kontext der Mitarbeiterentwicklung
- Die Entwicklung von Lernaufgaben und -szenarien für Führungskräfte in Bildungseinrichtungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Mitarbeiterevaluation in Bildungseinrichtungen ein und erläutert die Relevanz des Themas im Kontext des heutigen Wandels. Das 4CID-Modell als Grundlage für das Schulungskonzept wird vorgestellt und anhand des Beispiels der Mitarbeiterevaluation erläutert. Ein Szenario verdeutlicht die Anwendung des Modells in der Praxis.
Der theoretische Exkurs behandelt die Konzepte der Pfadabhängigkeit und des Unterschieds zwischen Didaktik und Instruktionsdesign. Die Bezugstheorie des 4CID-Modells wird beleuchtet und die Bedeutung von komplexem Lernen im Zusammenhang mit der Mitarbeiterentwicklung hervorgehoben.
Die Kapitel "Hierarchische Kompetenzanalyse", "Bildung von Aufgabenklassen" und "Entwicklung von Lernaufgaben" fokussieren auf die konkrete Anwendung des 4CID-Modells. Die Hierarchiefunktion und -erstellung sowie die Identifizierung von (non-)rekurrenten Fertigkeiten werden behandelt. Die Bildung von Aufgabenklassen und die Entwicklung von Lernaufgaben mit Variabilität und medialer Umsetzung werden im Detail beschrieben.
Die Kapitel "Prozedurale und unterstützende Informationen" und "Part-task Practice" fokussieren auf die Rolle von Informationen und die praktische Umsetzung des 4CID-Modells. Das Fazit verortet das entwickelte Schulungskonzept im ADDIE-Phasenmodell und analysiert seine Stärken und Schwächen.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind: Mitarbeiterevaluation, Bildungseinrichtungen, 4CID-Modell, komplexes Lernen, Instruktionsdesign, Kompetenzanalyse, Lernaufgaben, Part-task Practice, ADDIE-Phasenmodell.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das 4CID-Modell?
Das Vier-Komponenten Instruktionsdesign-Modell (4CID) ist ein Ansatz für komplexes Lernen, der reale Aufgaben in den Mittelpunkt der Ausbildung stellt.
Wie wird das 4CID-Modell für die Mitarbeiterevaluation genutzt?
Es dient als methodische Basis zur Erstellung eines Schulungskonzepts für Führungskräfte, um systematische Beurteilungsmethoden in Bildungseinrichtungen zu erlernen.
Was unterscheidet rekurrente von non-rekurrenten Fertigkeiten?
Rekurrente Fertigkeiten sind routinemäßige Abläufe, während non-rekurrente Fertigkeiten Problemlösung und komplexes Denken in variablen Situationen erfordern.
Welche Rolle spielen "Lernaufgaben" im Schulungskonzept?
Lernaufgaben sind das Herzstück des Modells; sie müssen eine hohe Variabilität aufweisen und die Komplexität der realen Arbeitswelt widerspiegeln.
Was ist der Unterschied zwischen Didaktik und Instruktionsdesign?
Die Arbeit erläutert diesen theoretischen Unterschied, wobei Instruktionsdesign stärker auf die systematische Planung und Optimierung von Lernumgebungen fokussiert.
Wie wird das Konzept im ADDIE-Phasenmodell verortet?
Das entwickelte 4CID-Konzept wird in den klassischen Prozess von Analyse, Design, Entwicklung, Implementierung und Evaluation (ADDIE) eingebettet.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2016, Evaluierung von Mitarbeitern für Bildungseinrichtungen. Erstellung eines Schulungskonzepts mit dem 4CID-Modell, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322977