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Elektromobilität. Indikator einer nachhaltigen Stadtentwicklung?

Stadt- und Verkehrsentwicklung in Dortmund. Ein kommunales Stimmungsbild

Titre: Elektromobilität. Indikator einer nachhaltigen Stadtentwicklung?

Thèse de Master , 2015 , 129 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Julian Gerlach (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Démographie, Urbanisation et Aménagement du territoire
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Résumé Extrait Résumé des informations

Unsere Städte und Gemeinden handeln spätestens seit den 1990er Jahren nach den Prinzipien einer „Nachhaltigen Entwicklung“. Sie nutzen dieses Leitbild als Lösungsansatz zur Bewältigung fast aller Probleme der Stadtentwicklung. In diesem Zusammenhang wird vor allem die negative Entwicklung des Verkehrssektors thematisiert. Umfangreiche Studien weisen darauf hin, dass der Verkehr erheblich zum Klimawandel beiträgt. Aus Sicht der EU-Kommission müssen die vom Verkehr freigesetzten Treibhausgasemissionen erheblich reduziert werden. Der Verkehrssektor ist jedoch bisher weit von seinen verbindlichen Nachhaltigkeitszielen entfernt. Vor diesem Hintergrund und dem generellen Anspruch einer „postfossilen Mobilität“ erhält der Einsatz energieeffizienter Lösungen im Verkehrssektor stetig mehr Beachtung.

Wodurch zeichnet sich eine nachhaltige Stadt- und Verkehrsentwicklung aus, die soziale, ökologische, ökonomische sowie politisch-institutionelle Belange und ihre Wechselwirkungen gleichermaßen berücksichtigt? Welche Herausforderungen, Chancen und Risiken sind mit dem System der Elektromobilität verbunden? Sind Elektromobilitätsansätze bereits unter dem Nachhaltigkeitsgedanken im Kontext der Stadt- und Verkehrsentwicklung gestaltet worden? Und wo bestehen im Bereich der Elektromobilität weitere Nachhaltigkeitspotentiale?

Eine wissenschaftliche Studie zu den Potentialen von Elektromobilität hinsichtlich einer nachhaltigen Stadtentwicklung, die alle Dimensionen der Nachhaltigkeit berücksichtigt, ist gibt es bislang nicht. An diesem Punkt setzt das vorliegende Buch an.

Aus dem Inhalt:

Nachhaltige Entwicklung;
Elektromobilität;
Stadtentwicklung;
E-Carsharing;
Postfossile Mobilität

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodische Vorgehensweise

2.1 Entwicklung von Nachhaltigkeitsindikatoren der Stadt- und Verkehrsentwicklung

2.2 Difu-Kommunalbefragung

2.3 Leitfadengestützte Experteninterviews

2.4 Struktur der Arbeit

3. Das Konzept der Nachhaltigkeit

3.1 Nachhaltige Entwicklung

3.1.1 Verständnis und Meilensteine einer „Nachhaltigen Entwicklung“

3.1.2 Dimensionen einer „Nachhaltigen Entwicklung“

3.1.3 Das Verhältnis der Nachhaltigkeitsdimensionen

3.1.4 Einblicke in die Diskussion um das Leitbild „Nachhaltige Entwicklung“

3.2 Nachhaltige Stadtentwicklung

3.2.1 Verständnis und Handlungsfelder einer „Nachhaltigen Stadtentwicklung“

3.2.2 Dokumente zur Umsetzung einer „Nachhaltigen Stadtentwicklung“

3.2.3 Nachhaltige Stadtentwicklung durch „Urban Governance“

3.3 Abgrenzung des Nachhaltigkeitsbegriffs für die vorliegende Arbeit

4. Indikatoren einer Nachhaltigen Stadt- und Verkehrsentwicklung

4.1 Qualitätsziele, Indikatoren und wesentliche Kriterien – Ein Werkzeugkasten

4.2 Ein Kernset – Indikatoren einer nachhaltigen Stadt-und Verkehrsentwicklung

4.2.1 Ableitung von Indikatoren für die ökologische Dimension

4.2.2 Ableitung von Indikatoren für die soziale Dimension

4.2.3 Ableitung von Indikatoren für die ökonomische Dimension

4.2.4 Ableitung von Indikatoren für die politisch-institutionelle Dimension

5. Status Quo Elektromobilität

5.1 Verständnis von Elektromobilität

5.2 Stellenwert von Elektromobilität

5.2.1 Innerhalb der Politik

5.2.2 Innerhalb der kommunalen Planung

5.2.3 Innerhalb der Gesellschaft

5.3 Potentielle Einsatzfelder der Elektromobilität

5.3.1 E-Wirtschaftsverkehr

5.3.2 Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs

5.3.3 E-Carsharing- und E-Bikesharing-Systeme

5.3.4 Kommunale Fahrzeugflotten und Nutzfahrzeuge

5.3.5 Befragungsergebnisse zu den Einsatzpotenzialen von Elektromobilität

5.4 Elektromobilität – Eine Aufgabe für viele Akteure

6. Dortmund elektrisiert – Ein Fallbeispiel

6.1 Dortmund auf dem Weg zur elektromobilen Stadt

6.2 Analyse der Dortmunder Elektromobilitätsansätze auf Nachhaltigkeitspotentiale

6.3 Weitere elektromobilitätsspezifische Nachhaltigkeitspotentiale in Dortmund

6.4 Zusammenfassung der Ergebnisse

7. Methodenkritik

8. Fazit - Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse

8.1 Von der Theorie in die Praxis – Indikatoren einer nachhaltigen Stadtentwicklung

8.2 Der „Status Quo Elektromobilität“ – Ein kommunales Stimmungsbild

8.3 Die Stadt Dortmund – Auf dem Weg zur elektromobilen, nachhaltigen Stadt?

8.4 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit Elektromobilität als Bestandteil einer nachhaltigen Stadt- und Verkehrsentwicklung fungieren kann, wobei die Stadt Dortmund als Fallbeispiel dient. Ziel ist es, durch die Entwicklung und Anwendung eines Indikatoren-Sets die Nachhaltigkeitspotenziale der Elektromobilität kritisch zu bewerten und konkrete Handlungsempfehlungen für die kommunale Praxis abzuleiten.

  • Grundlagen einer nachhaltigen Stadt- und Verkehrsentwicklung
  • Konzeptionelle Einbettung der Elektromobilität in das Leitbild der Nachhaltigkeit
  • Empirische Analyse des Status Quo der Elektromobilität in deutschen Kommunen
  • Operationalisierung von Nachhaltigkeitskriterien mittels eines Indikatoren-Sets
  • Fallstudie Dortmund als Vorreiterkommune bei der Implementierung von Elektromobilität

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Unsere Städte und Gemeinden handeln spätestens seit den 1990er Jahren nach den Prinzipien einer „Nachhaltigen Entwicklung“ und nutzen das allgemeinverbindliche Leitbild als Lösungsansatz zur Bewältigung fast aller Probleme im Kontext der Stadtentwicklung. In diesem Zusammenhang wird vor allem die negative Entwicklung des Verkehrssektors thematisiert. Die Befunde umfangreicher Studien, wie etwa die der bundesweiten Befragung zur „Mobilität in Deutschland (MiD)“, weisen darauf hin, dass der Verkehr „als drittgrößter Verursacher von CO2-Emissionen neben der Energiewirtschaft, der Industrie und den Privathaushalten erheblich zum Klimawandel beiträgt (MID 2010; 154).“ Im Jahr 2010 gingen allein ein Fünftel der energiebedingten CO2-Emissionen in Deutschland vom Verkehrssektor aus (Vgl. Bracher et al. 2014; 29).

Aus Sicht der EU-Kommission sind die vom Verkehr freigesetzten Treibhausgasemissionen erheblich zu reduzieren. Um dieser Vorgabe zu begegnen, hat die Bundesregierung sich das politische Ziel gesetzt, „ihre jährlichen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 % gegenüber 1990 zu reduzieren (UBA 2011; 2).“ Andere Sektoren leisten bereits ihren Anteil bei den Einsparungen. Der Verkehrssektor jedoch ist bisher weit von seinen verbindlichen Nachhaltigkeitszielen entfernt, bzw. konterkarieren dessen Entwicklungen mit den Bemühungen einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung (Vgl. Bracher et al. 2014; 29).

Vor diesem Hintergrund und dem generellen Anspruch einer „postfossilen Mobilität“ erhält der Einsatz energieeffizienter Lösungen im Verkehrssektor stetig mehr Beachtung. In den Vordergrund rücken dabei neue „Innovationen im Fahrzeugbereich mit neuen elektrischen Antriebs- und Stromspeichertechnologien (Aichinger et al. 2015; 9)“. Einen hohen Stellenwert besitzt die strategische und planerische Implementierung von Elektromobilität. Diese wird „als ein weiteres Systemelement eines nachhaltigen Stadt- und Regionalverkehrs (Gies et al. 2014; 7)“ wahrgenommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Notwendigkeit einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und führt Elektromobilität als mögliches Systemelement ein.

2. Methodische Vorgehensweise: Das Kapitel erläutert die vier methodischen Ansätze – Sekundärdatenanalyse, Indikatorenaufstellung, Städtebefragung und Experteninterviews – zur Beantwortung der Forschungsfragen.

3. Das Konzept der Nachhaltigkeit: Hier wird der theoretische Rahmen durch die Definition von Nachhaltigkeit sowie deren Dimensionen und Governance-Modelle im städtischen Kontext gespannt.

4. Indikatoren einer Nachhaltigen Stadt- und Verkehrsentwicklung: Es wird ein Werkzeugkasten zur Operationalisierung von Nachhaltigkeit entwickelt, der Qualitätsziele und ein Kernset an Indikatoren umfasst.

5. Status Quo Elektromobilität: Dieses Kapitel analysiert das aktuelle Meinungsbild in Politik, Verwaltung und Gesellschaft sowie potenzielle Einsatzfelder der Elektromobilität.

6. Dortmund elektrisiert – Ein Fallbeispiel: Als Praxisbeispiel wird die Stadt Dortmund hinsichtlich ihrer Elektromobilitätsaktivitäten und deren Nachhaltigkeitspotenziale detailliert untersucht.

7. Methodenkritik: Das Kapitel reflektiert kritisch die gewählten empirischen Methoden und diskutiert Herausforderungen bei der Datenerhebung und Indikatorenanwendung.

8. Fazit - Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Potenziale der Elektromobilität in Dortmund.

Schlüsselwörter

Elektromobilität, Nachhaltige Stadtentwicklung, Verkehrsentwicklung, Nachhaltigkeitsindikatoren, Kommunale Planung, Governance, Klimaschutz, Energiewende, Dortmund, Stadtverkehr, CO2-Reduktion, Mobilitätsstrategie, Akteursbeteiligung, Systemforschung, Elektroverkehr.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwieweit Elektromobilität einen Beitrag zu einer nachhaltigen Stadt- und Verkehrsentwicklung leisten kann und wie dieser Prozess kommunal gestaltet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen sind Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung, Methoden zur Indikatorenentwicklung, der Status Quo der Elektromobilität sowie deren konkrete Umsetzung in der Stadt Dortmund.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die primäre Forschungsfrage lautet, ob Elektromobilität ein potenzieller Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist und welche Potenziale hierfür, exemplarisch in Dortmund, identifiziert werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden eine systematische Sekundärdatenanalyse, die Aufstellung von Indikatoren, eine bundesweite Städtebefragung sowie leitfadengestützte Experteninterviews angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Konzeptualisierung von Nachhaltigkeit, die Entwicklung eines Indikatoren-Werkzeugkastens sowie eine empirische Untersuchung der Situation der Elektromobilität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind u.a. Elektromobilität, nachhaltige Stadtentwicklung, Indikatoren, kommunale Planung, Governance und Dortmund.

Warum dient Dortmund als Fallbeispiel?

Dortmund wird als Fallbeispiel herangezogen, da die Stadt eine bundesweite Vorreiterrolle bei der Implementierung von Elektromobilität einnimmt und über eine Vielzahl projektbezogener Erfahrungen verfügt.

Welche Herausforderungen bei der Elektromobilität werden identifiziert?

Herausforderungen sind unter anderem hohe Anschaffungskosten, fehlende Kenntnisse über technische Details, Reichweitenbeschränkungen, Ladeinfrastruktur sowie knappe finanzielle Ressourcen der Kommunen.

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Résumé des informations

Titre
Elektromobilität. Indikator einer nachhaltigen Stadtentwicklung?
Sous-titre
Stadt- und Verkehrsentwicklung in Dortmund. Ein kommunales Stimmungsbild
Université
University of Münster  (Institut für Geographie / Abteilung Stadt- und Regionalforschung)
Note
1,7
Auteur
Julian Gerlach (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
129
N° de catalogue
V319696
ISBN (ebook)
9783668331983
ISBN (Livre)
9783946458791
Langue
allemand
mots-clé
Elektromobilität Nachhaltigkeit Stadtentwicklung Dortmund Verkehr Indikatoren Difu Governance wirtschaftsverkehr E-Carsharing- und E-Bikesharing-Systeme Einsatzfelder der Elektromobilität
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julian Gerlach (Auteur), 2015, Elektromobilität. Indikator einer nachhaltigen Stadtentwicklung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319696
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