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Das inszenierte „Fremde“ in Peter Altenbergs „Ashantee“

Inszenierung und Dekonstruktion von Stereotypen

Titre: Das inszenierte „Fremde“ in Peter Altenbergs „Ashantee“

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2016 , 24 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Daniel Nagelstutz (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Comparée
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit soll mit Lutz Rühlings Begriffsbestimmung von „Stereotypen“ gearbeitet werden. Ihm gelingt es, Stereotypen systematisch nach ihrer Beschaffenheit in vier Klassen zu differenzieren: Einstellungs-, Überzeugungs-, Handlungs- und Darstellungsstereotype. Was ist an der Darstellung und den Handlungen der Aschanti in Altenbergs Skizzen stereotyp? Und welche stereotypen Einstellungen und Überzeugungen der Besucher können anhand der Inszenierung der Aschanti abgeleitet werden?

Der Anspruch dieser Arbeit ist eine nach Rühling systematische Kategorisierung historischer Stereotype, welche den Aschanti anhafteten. Zudem wird das literarische Verfahren erörtert, welches Altenberg anwendet, um den Erzähler Stereotype dekonstruieren zu lassen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Autorinszenierung
    • Inszenierungsstrategie des Autors
    • Inszenierungsstrategie des Erzählers
  • Inszenierung von Hetero-Stereotypen in „Ashantee“
    • Darstellungsstereotype
    • Einstellungsstereotype
      • Dekonstruktion stereotyper Darstellungen
    • Handlungsstereotype
      • Inszenierung stereotypischer Handlungen
    • Überzeugungsstereotype
      • Dekonstruktion stereotyper Überzeugungen
  • Schluss

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Darstellung von Stereotypen im Werk „Ashantee“ von Peter Altenberg. Sie analysiert, wie Stereotype über die Aschanti in den Skizzen Altenbergs inszeniert und dekonstruiert werden, und untersucht die Rolle des Autors als „idealer Besucher“ in der Aschanti-Schau des Wiener Tiergartens.

  • Inszenierung von Stereotypen in „Ashantee“
  • Dekonstruktion von Stereotypen durch den Erzähler
  • Rolle des Autors als „idealer Besucher“
  • Anwendung der Theorie der Theatralität
  • Systematische Kategorisierung historischer Stereotype

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt den Kontext der Völkerschauen im 19. Jahrhundert dar und führt in die Thematik der Stereotypenforschung ein. Sie erläutert den Fokus der Arbeit und das gewählte theoretische Konzept von Lutz Rühling.

Kapitel 2 befasst sich mit der Inszenierung des Autors Peter Altenberg im Kontext der Aschanti-Schau. Es analysiert die Inszenierungsstrategie des Autors und seine Rolle als „idealer Besucher“, der die „Bühne“ des Aschanti-Dorfes betritt und die stereotype Wahrnehmung der Aschanti hinterfragt.

Kapitel 3 untersucht die Inszenierung von Stereotypen in „Ashantee“, wobei die verschiedenen Kategorien von Stereotypen nach Rühling (Darstellungs-, Einstellungs-, Handlungs- und Überzeugungsstereotype) analysiert werden. Es zeigt auf, wie Altenberg durch seinen Erzähler stereotype Darstellungen, Einstellungen und Überzeugungen der Aschanti und der Besucher dekonstruiert.

Schlüsselwörter

Stereotypenforschung, Völkerschauen, Aschanti, Peter Altenberg, „Ashantee“, Theatralität, Inszenierung, Dekonstruktion, Imagologie, Authentizität, „idealer Besucher“, Stereotypen, Einstellungsstereotype, Überzeugungsstereotype, Darstellungsstereotype, Handlungsstereotype.

Häufig gestellte Fragen zu Peter Altenbergs "Ashantee"

Was thematisiert Peter Altenberg in "Ashantee"?

Das Werk setzt sich mit den Wiener "Völkerschauen" des 19. Jahrhunderts auseinander, insbesondere mit der Ausstellung einer Gruppe von Aschanti im Tiergarten Schönbrunn.

Wie werden Stereotype in dem Werk dekonstruiert?

Der Erzähler nimmt die Rolle eines "idealen Besuchers" ein, der hinter die Kulissen der Inszenierung blickt und die Vorurteile der anderen Besucher durch Empathie und Beobachtung entlarvt.

Was sind "Darstellungsstereotype" nach Lutz Rühling?

Es sind klischeehafte Bilder oder Beschreibungen, die einer Gruppe (hier den Aschanti) rein äußerlich oder durch inszenierte Handlungen angeheftet werden.

Was war das Ziel der Völkerschauen?

Völkerschauen dienten der Unterhaltung und Bestätigung kolonialer Überlegenheitsgefühle, indem Menschen aus fernen Kulturen wie Exponate zur Schau gestellt wurden.

Was macht Altenbergs Erzählweise so besonders?

Er nutzt Skizzen und Dialoge, um die Theatralität der Schau aufzuzeigen und die Grenze zwischen dem "Fremden" und dem "Eigenen" verschwimmen zu lassen.

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Résumé des informations

Titre
Das inszenierte „Fremde“ in Peter Altenbergs „Ashantee“
Sous-titre
Inszenierung und Dekonstruktion von Stereotypen
Université
University of Göttingen  (Mittlere und Neuere Geschichte)
Cours
Inszenierung und Popularisierung von Wissen im 19. Jahrhundert. Akteure – Räume – Medien.
Note
1,0
Auteur
Daniel Nagelstutz (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
24
N° de catalogue
V319099
ISBN (ebook)
9783668182547
ISBN (Livre)
9783668182554
Langue
allemand
mots-clé
Peter Altenberg Völkerschau Fin de Siècle Inszenierung Stereotype Imagologie Theatralität Fischer-Lichte Lutz Rühling Aschanti Ashantee Impressionismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Nagelstutz (Auteur), 2016, Das inszenierte „Fremde“ in Peter Altenbergs „Ashantee“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319099
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Extrait de  24  pages
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