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Verändert das Internet unser Lehren und Lernen? Klassische Lerntheorien und ihre Bedeutung im Zeitalter des E-Learnings

Titre: Verändert das Internet unser Lehren und Lernen? Klassische Lerntheorien und ihre Bedeutung im Zeitalter des E-Learnings

Dossier / Travail de Séminaire , 2010 , 25 Pages , Note: 1,0

Autor:in: M.A., M.Ed. David Löwen (Auteur)

Pédagogie - Général
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Wie kann sichergestellt werden, dass Nutzer von Lernplattformen erfolgreich lernen und am Ende bestimmte Lernziele erreichen? Und, grundsätzlicher gefragt, wie lernen sie überhaupt und verändert das Online-Lernen womöglich das Lernverhalten? Diese äußerst praktischen Fragen stehen hinter den lerntheoretischen Reflexionen im Rahmen der vorgelegten Hausarbeit.

Im Rahmen der Beschäftigung mit Lehren und Lernen im Kontext des Online-Lernens kommt man nicht umhin, sich mit dem Prozess des Lernens und mit Lerntheorien eingehend auseinanderzusetzen. Die prominentesten unter ihnen bilden den Gegenstand dieser Hausarbeit, wobei das Hauptaugenmerk der konstruktivistischen Pädagogik, ihrer Reichweite und ihrer Bedeutung für Lehr-Lern-Zusammenhänge und speziell für das Online-Lernen gilt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Lernen und Lerntheorien in erziehungswissenschaftlichen Kontroversen

2 Frühe lerntheoretische Hauptansätze und Entwicklungen

2.1 Behaviorismus

2.2 Kognitivismus

3 Die ›Wende‹ zum Konstruktivismus

3.1 Der Konstruktivismus als ›Die Philosophie des Als-Ob‹

3.2 Theoretische Hintergründe

3.3 Zentrale Annahmen, Thesen, Begriffe, Prinzipien und Merkmale

4 Der Konstruktivismus im Kontext von Lehren und Lernen

4.1 Konstruktivistische Theorie oder konstruktivistische Praxis?

4.2 Konstruktivistisch lernen und lehren

5 Braucht das digitale Zeitalter eine neue Lerntheorie?

5.1 Lerntheorien im Online-Lernen

5.2 E-Learning-Varianten und die ihnen zugrunde liegenden Lerntheorien

5.3 Der Konnektivismus – eine neue Lerntheorie?

6 Fazit: Welche Bedeutung haben klassische Lerntheorien im Kontext von Unterricht und E-Learning?

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse und Reflexion lerntheoretischer Ansätze, insbesondere der konstruktivistischen Pädagogik, und untersucht deren Reichweite und Bedeutung im Kontext von Lehren und Lernen, mit einem speziellen Fokus auf moderne Online-Lernformen. Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, inwiefern klassische Lerntheorien angesichts neuer digitaler Möglichkeiten Bestand haben oder ob eine neue Lerntheorie, wie etwa der Konnektivismus, erforderlich ist.

  • Historische Entwicklung und Einordnung von Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus.
  • Vertiefende Betrachtung der konstruktivistischen Erkenntnistheorie und Didaktik.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Anwendung konstruktivistischer Prinzipien in der Unterrichtspraxis.
  • Analyse der Relevanz klassischer Lerntheorien für E-Learning und digitale Lernumgebungen.
  • Diskussion des Konnektivismus als potenzielle neue Lerntheorie für das digitale Zeitalter.

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Konstruktivismus als ›Die Philosophie des Als-Ob‹

Der Kantianer Hans Vaihinger entfaltete 1876 in seinem Werk Die Philosophie des Als ob – das System der theoretischen, praktischen und religiösen Fiktionen die These, dass Denken über viele subjektive und fiktive Elemente verfügt und menschliche Vorstellungen keineswegs Abbilder der Wirklichkeit darstellen. Vielmehr verhalte es sich so, dass Vorstellungswelten Instrumente darstellen, um sich in der Wirklichkeit leichter orientieren zu können. Auf diese Weise erhält das ›so tun als ob‹ eine handlungsleitende Funktion, wie sie die berühmte ›Geschichte mit dem Hammer‹ von Paul Watzlawick treffend darstellt (Siebert 2002:14f):

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und da bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht's mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er «Guten Tag» sagen kann, schreit ihn unser Mann an: «Behalten Sie sich Ihren Hammer, Sie Rüpel!» (Watzlawick1983:37f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Lernen und Lerntheorien in erziehungswissenschaftlichen Kontroversen: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Lernens als zentrales pädagogisches Thema und führt in die lerntheoretischen Fragestellungen der Arbeit ein.

2 Frühe lerntheoretische Hauptansätze und Entwicklungen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über Behaviorismus und Kognitivismus als Grundlagen der Lernpsychologie.

3 Die ›Wende‹ zum Konstruktivismus: Hier werden die theoretischen Hintergründe des Konstruktivismus sowie seine zentralen Annahmen und Prinzipien analysiert.

4 Der Konstruktivismus im Kontext von Lehren und Lernen: Das Kapitel untersucht die praktische Anwendung konstruktivistischer Theorie im Unterricht und die Rolle von Lehrenden und Lernenden.

5 Braucht das digitale Zeitalter eine neue Lerntheorie?: Es wird diskutiert, wie Online-Lernen auf klassischen Lerntheorien aufbaut und ob der Konnektivismus eine notwendige Ergänzung darstellt.

6 Fazit: Welche Bedeutung haben klassische Lerntheorien im Kontext von Unterricht und E-Learning?: Das Fazit resümiert die Stärken klassischer Ansätze und bewertet die Notwendigkeit neuer Lerntheorien kritisch.

Schlüsselwörter

Lernen, Lerntheorien, Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus, Konnektivismus, E-Learning, Online-Lernen, Erkenntnistheorie, Didaktik, Wissenskonstruktion, Radikaler Konstruktivismus, Pädagogik, Medienpädagogik, Selbstgesteuertes Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung verschiedener Lerntheorien – insbesondere des Konstruktivismus – für die Gestaltung von Unterricht und modernen E-Learning-Szenarien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die historische Entwicklung lerntheoretischer Paradigmen, die theoretische Fundierung des Konstruktivismus und die Frage nach der Anpassung von Lehrmethoden an das digitale Zeitalter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Reichweite konstruktivistischer Ansätze zu prüfen und zu erörtern, ob die Digitalisierung des Lernens eine neue theoretische Grundlage erfordert oder ob klassische Theorien weiterhin Bestand haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse und die wissenschaftstheoretische Reflexion etablierter lerntheoretischer Positionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus, diskutiert deren Anwendung in der Praxis sowie deren Relevanz und Grenzen im E-Learning.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Konstruktivismus, Lerntheorien, Wissenskonstruktion, E-Learning und Konnektivismus charakterisiert.

Warum wird der Konstruktivismus als "Philosophie des Als-Ob" bezeichnet?

Der Begriff bezieht sich auf Hans Vaihingers Erkenntnistheorie, wonach unsere Vorstellungen keine Abbilder der Realität sind, sondern fiktive Instrumente zur Orientierung in der Welt, illustriert durch Watzlawicks "Geschichte mit dem Hammer".

Welche Kritik übt Ewald Terhart an der konstruktivistischen Pädagogik?

Terhart kritisiert, dass der konstruktivistische Lernbegriff die Bedeutung der Fachdidaktik und des Unterrichtsstoffs vernachlässigt und die pädagogische Praxis vor enorme Herausforderungen stellt.

Was ist der Kern des Konnektivismus nach George Siemens?

Der Konnektivismus betrachtet das Lernen im digitalen Zeitalter als Prozess des Aufbaus und der Pflege von Verbindungen (Netzwerken) zwischen Lernenden und Informationen, wobei die Vernetzung wichtiger wird als der reine Inhaltsbesitz.

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Résumé des informations

Titre
Verändert das Internet unser Lehren und Lernen? Klassische Lerntheorien und ihre Bedeutung im Zeitalter des E-Learnings
Université
Bielefeld University
Note
1,0
Auteur
M.A., M.Ed. David Löwen (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
25
N° de catalogue
V313491
ISBN (ebook)
9783668121300
ISBN (Livre)
9783668121317
Langue
allemand
mots-clé
E-Learning Lerntheorien Konstruktivismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M.A., M.Ed. David Löwen (Auteur), 2010, Verändert das Internet unser Lehren und Lernen? Klassische Lerntheorien und ihre Bedeutung im Zeitalter des E-Learnings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313491
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Extrait de  25  pages
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