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The Momentum Puzzle. Rationale und quasirationale Erklärungsansätze für den Erfolg von Aktienanlagen nach der Momentumstrategie

Titre: The Momentum Puzzle.  Rationale und quasirationale Erklärungsansätze für den Erfolg von Aktienanlagen nach der Momentumstrategie

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2015 , 17 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Master of Science Holger Rief (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Frei dem Motto „The Trend is your Friend“ wird in der Investmentbranche eine Anlagestrategie beschrieben, bei der die Investition in Aktien von historischen Kursverläufen abhängt, um positive Überrenditen zu erwirtschaften. In der vorliegenden Seminararbeit wird diese als Momentumstrategie bezeichnete Anlagestrategie hinsichtlich Funktion und Merkmale vorgestellt, um anschließend ein vermeintliches Konfliktpotential mit den Gültigkeitsrestriktionen der tradierten Kapitalmarktlehre in Form des Capital Asset Pricing Modell (CAPM) und der ihm zugrunde liegenden Effizienzmarkthypothese (EMH) zu beleuchten. Es wird gezeigt, dass der Momentumeffekt, beziehungsweise die Momentumrenditen nicht durch die klassischen Bewertungsmodelle erklärbar sind, sodass im letzten Kapitel auf Erklärungsansätze der rationalen und quasirationalen Kapitalmarktlehre eingegangen wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Charakteristika der Momentumstrategie im Sinne einer relativen Stärkebetrachtung

2 Normative Lehre der Kapitalmarkttheorie

2.1 Annahmen der Effizienzmarkthypothese

2.2 Das CAPM als klassisches Bewertungsmodell und seine kritischen Restriktionen

2.3 Anomalie durch Ablehnung der Effizienzmarkthypothese und Erweiterung des CAPM

3 Erklärungsansätze für das Momentum-Puzzle

3.1 Statistische Risikoadjustierung als rational orientierter Ansatz

3.2 Vorstellungsgestützte Modelle als quasirationaler Ansatz

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die als Momentumstrategie bezeichnete Anlagestrategie, bei der Investitionen in Aktien auf historischen Kursverläufen basieren, um Überrenditen zu erzielen. Ziel ist es, die Funktionsweise dieser Strategie zu analysieren und das Konfliktpotential mit der traditionellen Kapitalmarktlehre, insbesondere der Effizienzmarkthypothese und dem Capital Asset Pricing Model (CAPM), aufzuzeigen.

  • Charakteristika und Vorgehensweise der Momentumstrategie
  • Grundlagen der Effizienzmarkthypothese und des CAPM
  • Empirische Evidenz und Interpretation von Momentumrenditen als Marktanomalie
  • Rationale Ansätze zur Erklärung des Momentum-Puzzles
  • Quasirationale Ansätze der Behavioral Finance zur Marktanomalie

Auszug aus dem Buch

1 Charakteristika der Momentumstrategie im Sinne einer relativen Stärkebetrachtung

Der Begriff Momentum wird in der technischen Chartanalyse dazu verwendet, Indizien für die Schwung- oder Impulskraft eines Wertpapiers zu erhalten. Ein schwaches Momentum steht demnach für relativ kleine, eine starkes Momentum für relativ starke Ausprägungen dieser Schwungkraft. Überträgt man diese Eigenschaft auf eine Anlagestrategie, bei der festgelegte Zeitintervalle für das Ausmaß des Momentums herangezogen werden, wird mit dem Momentum die relative Stärke einer Aktie im Vergleich zu einer Referenzgruppe untersucht. Dabei stellt die Momentumstrategie eine zyklische Investitionsstrategie dar und basiert auf der Grundidee, dass die Aktientitel mit historisch starken Renditen, auch in Zukunft hohe Rendite abwerfen. Es wird davon ausgegangen, dass die Performance von renditestarken Aktien in der Vergangenheit weiterhin ihren Schwung (somit ihr Momentum) in der Zukunft beibehalten. Für Aktien mit eher schwachen historischen Renditen gilt dieser Trend analog. Bei der Vorgehensweise der Momentumstrategie wird zunächst in der sogenannten Formationsperiode ein Wertpapierportfolio gebildet, welches aus Aktien mit sehr hohen (niedrigen) Renditen aus dieser Formationsperiode besteht. Üblicherweise beträgt dieser Zeitraum zwischen 6 und 12 Monaten und die Aktien werden nach den Renditen während der Formationsperiode sortiert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Momentum-Konzept als Investmentstrategie und Darstellung des Konflikts mit klassischen Finanzmarktmodellen.

1 Charakteristika der Momentumstrategie im Sinne einer relativen Stärkebetrachtung: Erläuterung der technischen Grundlagen und des investitionsstrategischen Vorgehens auf Basis der relativen Stärke historischer Aktienrenditen.

2 Normative Lehre der Kapitalmarkttheorie: Darstellung der Effizienzmarkthypothese sowie des CAPM als klassische Bewertungsmodelle und Diskussion ihrer kritischen Restriktionen bei der Erklärung von Marktanomalien.

3 Erklärungsansätze für das Momentum-Puzzle: Analyse alternativer theoretischer Ansätze, unterteilt in rationale statistische Risikoadjustierungen und quasirationale Modelle der Behavioral Finance.

4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass das Momentum-Puzzle als ungelöste Marktanomalie bestehen bleibt, da bisherige Erklärungsmodelle keinen widerspruchsfreien Konsens bieten.

Schlüsselwörter

Momentumstrategie, Effizienzmarkthypothese, CAPM, Marktanomalie, relative Stärke, Kapitalmarkttheorie, Behavioral Finance, Overconfidence, Informationsdiffusionsmodell, Aktienrenditen, Kursverläufe, Finanzmarkttheorie, Investmentstrategie, Überrenditen, Risikoanpassung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Momentumstrategie und der Frage, warum diese Anlagestrategie Renditen generiert, die den Annahmen klassischer Kapitalmarktmodelle widersprechen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Momentumstrategie, die Kapitalmarkttheorie, die Effizienzmarkthypothese (EMH), das Capital Asset Pricing Model (CAPM) sowie verhaltensorientierte Finanzmarkttheorien (Behavioral Finance).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die theoretische Einordnung des Momentumeffekts und die Darstellung der Grenzen traditioneller Bewertungsmodelle bei der Erklärung dieses Phänomens.

Welche wissenschaftlichen Erklärungsansätze werden verwendet?

Die Arbeit differenziert zwischen rationalen Modellen, die das Momentum durch Risikoadjustierung erklären, und quasirationalen Ansätzen der Behavioral Finance, die psychologische Faktoren einbeziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der klassischen Theorie (EMH/CAPM), die empirische Evidenz des Momentumeffekts und die ausführliche Diskussion rationaler und quasirationaler Erklärungsansätze.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Momentumrenditen, Marktanomalien, relative Stärke, informationseffiziente Märkte und Behavioral Finance geprägt.

Was unterscheidet das Overconfidence-Modell von anderen Ansätzen?

Es führt das Momentum auf das übermäßige Selbstvertrauen von Investoren zurück, die private Informationen übergewichten und somit zu Überreaktionen am Markt beitragen.

Welche Rolle spielt die Informationsdiffusion bei der Erklärung des Momentums?

Das Informationsdiffusionsmodell erklärt den Effekt durch das unterschiedliche Verhalten von Anlegertypen (Newswatcher vs. Momentumtrader) und die zeitlich verzögerte Verarbeitung privater Informationen am Markt.

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Résumé des informations

Titre
The Momentum Puzzle. Rationale und quasirationale Erklärungsansätze für den Erfolg von Aktienanlagen nach der Momentumstrategie
Université
University of Duisburg-Essen  (Fakultät für Betriebswirtschaftslehre, Mercator School of Management)
Cours
Topics in Insurance and Finance
Note
1,7
Auteur
Master of Science Holger Rief (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
17
N° de catalogue
V311438
ISBN (ebook)
9783668101951
ISBN (Livre)
9783668101968
Langue
allemand
mots-clé
Anlagestrategie Investment aktien CAPM EMH Capital Asset Pricing Modell Momentumeffekt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Master of Science Holger Rief (Auteur), 2015, The Momentum Puzzle. Rationale und quasirationale Erklärungsansätze für den Erfolg von Aktienanlagen nach der Momentumstrategie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311438
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Extrait de  17  pages
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