Interdisziplinäre Reflexion über die Entwicklung und Zerstörung von Ich-Identitäten am Beispiel des Romans von Robert Musil "Der Mann ohne Eigenschaften". Gleichzeitig wird der Versuch unternommen, einen Zusammenhang zwischen literaturwissenschaftlicher Geschichtsschreibung und kritischer Handlungstheorie zu entwerfen. Beide Ansätze haben ihre Wurzeln in der kritischen Theorie.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- Rahmenkonstellationen des Romans
- Ulrich nimmt Urlaub vom Leben.
- Subjektloses Ich als Eigenschaft.
- Der Wille zur Macht und Gewalt: Moosbrugger und Clarisse.
- Strukturen technischen Denkens
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Der Text analysiert Robert Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" und befasst sich mit dessen Rahmenkonstellationen, der Entwicklung des Protagonisten Ulrich und der Bedeutung des Subjektlosen Ichs. Darüber hinaus werden die Themen Macht und Gewalt im Roman anhand der Figuren Moosbrugger und Clarisse untersucht.
- Die Rahmenkonstellation des Romans und die Bedeutung der „vaterländischen Aktion“
- Die Entwicklung des Protagonisten Ulrich und seine „Urlaubs“-Philosophie
- Das Subjektlose Ich als Eigenschaft und dessen Bedeutung für die Figuren im Roman
- Der Wille zur Macht und Gewalt, dargestellt durch die Figuren Moosbrugger und Clarisse
- Die Strukturen technischen Denkens im Roman und deren Einfluss auf die Figuren
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Der erste Abschnitt behandelt die Rahmenkonstellation des Romans, wobei die „vaterländische Aktion“ als wichtiger Kontext für die Handlung eingeführt wird. Das zweite Kapitel befasst sich mit Ulrichs „Urlaub vom Leben“ und seiner Suche nach einem Sinn in einer Welt im Umbruch. Der dritte Abschnitt analysiert das Subjektlose Ich als eine zentrale Eigenschaft der Figuren im Roman. Im vierten Kapitel werden die Figuren Moosbrugger und Clarisse im Hinblick auf die Themen Macht und Gewalt untersucht. Der fünfte Abschnitt befasst sich mit den Strukturen technischen Denkens und deren Auswirkungen auf die Figuren im Roman.
Schlüsselwörter (Keywords)
Der Text befasst sich mit folgenden Schlüsselbegriffen: Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, Rahmenkonstellationen, Vaterländische Aktion, Ulrich, Subjektloses Ich, Wille zur Macht, Gewalt, Moosbrugger, Clarisse, Strukturen technischen Denkens, Gestaltlosigkeit, Episches Ich, Fideismus, Empiriokritizismus, Poesie, Erkenntnistheorie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Analyse von Musils "Mann ohne Eigenschaften"?
Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Zerstörung von Ich-Identitäten sowie den Zusammenhang zwischen Literaturwissenschaft und kritischer Handlungstheorie.
Was bedeutet "subjektloses Ich" im Kontext des Romans?
Es wird als eine zentrale Eigenschaft der Figuren analysiert, die deren Identitätsverlust oder -wandel in einer Umbruchszeit widerspiegelt.
Welche Rolle spielen Macht und Gewalt im Werk?
Diese Themen werden insbesondere anhand der Figuren Moosbrugger und Clarisse untersucht, die verschiedene Aspekte von Gewalt und Machtwillen verkörpern.
Was ist die "vaterländische Aktion"?
Sie bildet die Rahmenkonstellation des Romans und dient als Kontext für die Handlungen und philosophischen Reflexionen des Protagonisten Ulrich.
Welchen Einfluss hat "technisches Denken" auf Musils Figuren?
Die Arbeit analysiert, wie technische Denkstrukturen die Wahrnehmung und das Handeln der Charaktere in der modernen Welt prägen.
- Arbeit zitieren
- Dr. Clarissa Kucklich (Autor:in), 2015, Strukturen technischen Denkens in Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310968