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Time-driven Activity-based Costing. Eine Alternative zur traditionellen Prozesskostenrechnung?

Title: Time-driven Activity-based Costing. Eine Alternative zur traditionellen Prozesskostenrechnung?

Bachelor Thesis , 2015 , 49 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Fiona Becker (Author)

Business economics - Controlling
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Summary Excerpt Details

Im Jahr 2003 wurden die prozessorientierten Kostenrechnungsverfahren um das sogenannte Time-driven Activity-based Costing (TD ABC) ergänzt. Das TD ABC Konzept hat seinen Ursprung in den USA und wird als eine durch Kaplan und Anderson initiierte Weiterentwicklung des ABC Konzepts verstanden. Das von ihnen entwickelte TD ABC Konzept diente auch in Deutschland als Grundlage für die Entwicklung des gleichnamigen, jedoch an die deutschen Kostenrechnungspraktiken angepassten TD ABC Konzepts, welches als eine Weiterentwicklung der traditionellen Prozesskostenrechnung verstanden wird. Mit Hilfe des deutschen TD ABC Konzepts sollen die Defizite der traditionellen Prozesskostenrechnung beseitigt oder zumindest reduziert werden.

Es stellt sich die Frage, ob das an die deutschen Kostenrechnungspraktiken angepasste TD ABC Konzept eine Alternative zur traditionellen Prozesskostenrechnung darstellen kann. Damit es als solche für Unternehmen in Frage kommt, sollte das TD ABC Konzept einen größeren Nutzen mit sich bringen als die bislang angewendete traditionelle Prozesskostenrechnung und somit Unternehmen einen Anreiz geben, TD ABC in ihrem Betrieb einzuführen. Dieser Frage soll im Rahmen dieser Bachelorarbeit nachgegangen werden.

Im ersten Teil werden die genauen Umstände dargestellt, welche zur Entwicklung der prozessorientierten Kostenrechnungssysteme geführt haben. Danach wird die traditionelle Prozesskostenrechnung näher betrachtet, wobei der Fokus auf der historischen Entwicklung, den Zielsetzungen und Aufgaben, sowie den Grundlagen und der Vorgehensweise bei der Umsetzung dieses Verfahrens und den Defiziten der traditionellen Prozesskostenrechnung liegt. Im dritten Teil liegt der Schwerpunkt auf dem deutschen TD ABC Ansatz. Auch hier werden die historische Entwicklung, die Zielsetzungen, die Grundlagen und die Vorgehensweise bei der Implementierung dieses Konzepts näher betrachtet. Der dritte Teil schließt mit einer Beurteilung des TD ABC Konzepts hinsichtlich Kalkulation, Transparenz und Effizienz. Im abschließenden Fazit werden die zentralen Erkenntnisse kurz zusammengefasst und ein Ausblick zur zukünftigen Bedeutung des TD ABC gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entstehung prozessorientierter Kostenrechnungssysteme

2.1 Veränderung des Unternehmensumfelds

2.2 Auswirkungen der Veränderungen auf die Kosten und das Management

2.3 Mängel traditioneller Kostenrechnungssysteme

2.3.2 Kalkulation

2.3.1 Transparenz und Effizienz

3 Die traditionelle Prozesskostenrechnung

3.1 Entwicklung der traditionellen Prozesskostenrechnung

3.2 Zielsetzungen und Aufgaben

3.3 Grundlagen

3.4 Ablauf der traditionellen Prozesskostenrechnung

3.5 Defizite der traditionellen Prozesskostenrechnung

4 Time-driven Activity-based Costing

4.1 Entwicklung und Ziele des Time-driven Activity-based Costing

4.2 Grundlagen

4.3 Ablauf des Time-driven Activity-based Costing

5 Beurteilung des Time-driven Activity-based Costing

5.1 Kalkulation

5.2 Transparenz und Effizienz

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob das Time-driven Activity-based Costing (TD ABC) eine geeignete Alternative zur traditionellen Prozesskostenrechnung darstellt, um deren bekannte Schwächen in der deutschen Kostenrechnungspraxis zu reduzieren oder zu eliminieren.

  • Historische Entwicklung prozessorientierter Kostenrechnungssysteme in den USA und Deutschland
  • Analyse der Mängel traditioneller Kostenrechnungssysteme und der klassischen Prozesskostenrechnung
  • Darstellung der Grundlagen und des Ablaufs des Time-driven Activity-based Costing
  • Kritische Beurteilung des TD ABC im Hinblick auf Kalkulationsgenauigkeit, Transparenz und Effizienz

Auszug aus dem Buch

3.4 Ablauf der traditionellen Prozesskostenrechnung

In diesem Abschnitt werden die einzelnen Schritte der traditionellen Prozesskostenrechnung erläutert. Da der Aufbau in der Literatur teilweise variiert orientiert sich der hier erläuterte Aufbau an dem von Horváth und Mayer (1995, S. 70ff), da das Konzept der Prozesskostenrechnung auf sie zurückzuführen ist. Der Aufbau gliedert sich in fünf Schritte, welche im Folgenden näher erläutert werden.

1. Schritt: Bestimmung des Einsatzbereichs und Definition der Zielsetzungen

Bevor damit begonnen werden kann eine Prozesskostenrechnung in einem Unternehmen zu implementieren, muss festgelegt werden, in welchen Bereichen des Unternehmens der Einsatz erfolgen soll. Da der Einsatzbereich von den Zielen abhängt, welche mit Hilfe der Prozesskostenrechnung erreicht werden sollen, sind diese zunächst festzulegen. Sinnvoll ist die Implementierung einer Prozesskostenrechnung insbesondere in den Unternehmensbereichen, deren Gemeinkostenvolumen hoch sind und die undurchsichtige Strukturen aufweisen. Wie bereits erwähnt wurde, sollten die ausgewählten Unternehmensbereiche überwiegend repetitive Tätigkeiten enthalten die einen recht geringen Entscheidungsspielraum aufweisen, um später eine möglichst verursachungsgerechte Verrechnung der Kosten sicherzustellen. Bei der erstmaligen Anwendung der Prozesskostenrechnung im Unternehmen ist es ratsam, den Einsatzbereich zunächst auf einen abgegrenzten Unternehmensbereich zu beschränken und diesen später auszudehnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik steigender Gemeinkosten ein und stellt das Ziel der Arbeit vor, die Eignung des Time-driven Activity-based Costing als Alternative zur traditionellen Prozesskostenrechnung zu prüfen.

2 Entstehung prozessorientierter Kostenrechnungssysteme: Dieses Kapitel erläutert die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seit den 1980er Jahren und die daraus resultierenden Mängel traditioneller Kostenrechnungssysteme.

3 Die traditionelle Prozesskostenrechnung: Hier werden die historische Entwicklung, die Ziele, die methodischen Grundlagen sowie der Ablauf der traditionellen Prozesskostenrechnung detailliert dargestellt und ihre Defizite analysiert.

4 Time-driven Activity-based Costing: Dieses Kapitel führt in das TD ABC ein, beleuchtet dessen Entwicklung und Ziele sowie die methodischen Grundlagen und den konkreten Ablauf bei der Implementierung.

5 Beurteilung des Time-driven Activity-based Costing: Es erfolgt eine kritische Bewertung des TD ABC hinsichtlich Kalkulationsgenauigkeit, Transparenz und Effizienz im Vergleich zum traditionellen Ansatz.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die Forschungsfrage, inwieweit das TD ABC eine Alternative zur traditionellen Prozesskostenrechnung für Unternehmen in Deutschland sein kann.

Schlüsselwörter

Prozesskostenrechnung, Time-driven Activity-based Costing, TD ABC, Gemeinkosten, Kalkulation, Kostentreiber, Transparenz, Effizienz, Ressourcenverbrauch, Prozessorientierung, Kostenstellenrechnung, Kostenzurechnung, Nutzkosten, Leerkosten, Unternehmenssteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Evaluierung des Time-driven Activity-based Costing (TD ABC) als eine potenzielle Alternative zur traditionellen, in Deutschland weit verbreiteten Prozesskostenrechnung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Entstehung prozessorientierter Systeme, die Analyse der Schwächen traditioneller Kostenrechnung sowie die detaillierte methodische Gegenüberstellung von klassischer Prozesskostenrechnung und dem modernen TD ABC-Ansatz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu klären, ob das TD ABC-Konzept die Defizite der traditionellen Prozesskostenrechnung beseitigen kann und somit eine sinnvolle Alternative für Unternehmen darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und die Vorgehensweisen beider Kostenrechnungssysteme anhand von methodischen Schritten und graphischen Modellen vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der traditionellen Prozesskostenrechnung, die Einführung des TD ABC und eine abschließende kritische Beurteilung beider Konzepte hinsichtlich Kalkulation, Transparenz und Effizienz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Prozesskostenrechnung, Time-driven Activity-based Costing, Gemeinkostenmanagement, Kalkulationsgenauigkeit und Ressourcenverbrauch.

Wie unterscheidet sich die Ermittlung der Prozesskosten bei TD ABC vom traditionellen Ansatz?

Während die traditionelle Prozesskostenrechnung den Top-down-Ansatz zur vollständigen Verteilung von Kapazitäten nutzt, verwendet das TD ABC eine Bottom-up-Methode, die auf Zeitverbrauchsfunktionen und Sollzeiten basiert.

Was versteht man unter dem in der Arbeit beschriebenen Zielkonflikt?

Der Zielkonflikt besteht in der traditionellen Prozesskostenrechnung darin, dass Unternehmen zwischen einer hohen Kalkulationsgenauigkeit durch sehr detaillierte Prozessstrukturen und dem Wunsch nach einer einfachen, handhabbaren Prozessstruktur abwägen müssen.

Wie geht das TD ABC mit Leerkosten um?

Ein wesentlicher Vorteil des TD ABC ist die Trennung von Nutz- und Leerkosten, wobei letztere nicht in die Kostenträgerstückrechnung einfließen, sondern als Periodenkosten behandelt werden.

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Details

Title
Time-driven Activity-based Costing. Eine Alternative zur traditionellen Prozesskostenrechnung?
College
University of Kassel  (Universität)
Grade
2,0
Author
Fiona Becker (Author)
Publication Year
2015
Pages
49
Catalog Number
V307665
ISBN (eBook)
9783668061347
ISBN (Book)
9783668061354
Language
German
Tags
time-driven activity-based costing eine alternative prozesskostenrechnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fiona Becker (Author), 2015, Time-driven Activity-based Costing. Eine Alternative zur traditionellen Prozesskostenrechnung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307665
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