Das von seinem Architekten Oswald Mathias Ungers so bezeichnete Torhaus in Frankfurt am Main teilt das Messegelände in ein östliches und ein westliches Areal. Das Hochhaus soll durch seine scheinbare, breite Gebäudeöffnung gedanklich mit einem selbstständigen Torbau mit Durchgang verknüpft werden.
Die assoziierte Funktion des Portals wird baulich realiter in der untersten Gebäudeebene ausgeführt, welche das Verbindungselement zwischen der Messe und der Stadt Frankfurt durch das Schienennetz und das Verbindungselement zwischen den beiden Messeteilen durch Überquerungsbrücken darstellt. Dabei ist das Torhaus nicht als ein „wirklich“ gebautes Stadttor zur Messestadt zu verstehen, sondern als ein metaphorisches Zeichen.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- Das Torhaus im Messekomplex
- Die Stadt in der Stadt
- Die bauliche Komposition des Torhauses
- Die morphologische Stadtmetapher
- Die Metapher des Torhauses
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Dieser Text befasst sich mit dem Torhaus im Frankfurter Messegelände, einem Bauwerk des Architekten Oswald Mathias Ungers. Ziel ist es, die architektonische Gestaltung des Torhauses im Kontext der „Stadt in der Stadt“, die das Messegelände repräsentiert, zu analysieren und die dahinterliegenden Konzepte von Ungers Morphologie zu erforschen.
- Die mimetische Stadtmetapher von Oswald Mathias Ungers
- Die Anwendung morphologischer Prinzipien in der Architektur des Torhauses
- Der symbolische Charakter des Torhauses als „Eingangstor“ zur Messestadt
- Die architektonische Gestaltung des Torhauses als Ausdruck von Stadtentwicklung und Identität
- Die Rolle des Torhauses im urbanen Kontext des Messekomplexes
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Das erste Kapitel befasst sich mit der Lage und der Funktion des Torhauses im Frankfurter Messekomplex. Es stellt die architektonische Gestaltung des Gebäudes vor und beschreibt die verwendeten Materialien und die geometrischen Prinzipien, die der Komposition zugrunde liegen.
Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Konzept der „Stadt in der Stadt“, das Oswald Mathias Ungers für den Frankfurter Messekomplex entwickelt hat. Das Kapitel untersucht die morphologischen Prinzipien von Ungers und erklärt, wie diese auf die architektonische Gestaltung des Torhauses angewandt werden. Es zeigt, wie das Torhaus durch seine Form und Funktion eine symbolische Verbindung zur realen Stadt Frankfurt herstellt.
Schlüsselwörter (Keywords)
Das Torhaus, Oswald Mathias Ungers, Morphologie, Stadtmetapher, Architektur, Messegelände, Frankfurt am Main, Stadtentwicklung, Identität, Symbolismus, mimetisches Prinzip, städtischer Kontext, architektonische Gestaltung.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist der Architekt des Frankfurter Torhauses?
Das Torhaus in Frankfurt am Main wurde von dem renommierten Architekten Oswald Mathias Ungers entworfen.
Welche symbolische Bedeutung hat das Torhaus?
Das Torhaus fungiert als metaphorisches Stadttor und symbolisiert die Verbindung zwischen der Stadt Frankfurt und dem Messegelände. Es ist ein Zeichen für den Eingang zur „Messestadt“.
Was versteht man unter dem Konzept der „Stadt in der Stadt“?
Oswald Mathias Ungers sah das Messegelände als einen eigenständigen urbanen Komplex mit eigener Morphologie und Struktur, der jedoch architektonisch mit der umgebenden Stadt korrespondiert.
Welche Funktion erfüllt das Gebäude auf baulicher Ebene?
Baulich teilt es das Messegelände in einen östlichen und einen westlichen Bereich. In der untersten Ebene dient es als Verkehrsknotenpunkt für das Schienennetz und als Brückenverbindung.
Welche architektonischen Prinzipien wandte Ungers beim Torhaus an?
Ungers nutzte morphologische Prinzipien und geometrische Kompositionen, um eine mimetische Stadtmetapher zu schaffen, die über die reine Zweckform hinausgeht.
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- Mascha Ber (Author), 2015, Frankfurts architektonisches Verbindungselement zwischen Stadt und Messe. Oswald Mathias Ungers und die Metapher des Torhauses, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306116