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Institution und Organisation

Titre: Institution und Organisation

Exposé (Elaboration) , 2003 , 27 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Klaus Reiners (Auteur)

Sociologie - Travail, Education, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

„Institution“ und „Organisation“ sind Begriffe, die in der Alltagssprache relativ häufig verwendet werden. In der Regel werden dabei öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser, Ämter oder Schulen als Institutionen und wirtschaftlich orientierte Unternehmen als Organisationen bezeichnet. Einleitend kann an dieser Stelle schon mal erwähnt werden, dass beiden Begriffen das geregelte Zusammenwirken von Menschen gemeinsam ist, das weder zufällig noch beliebig so geschieht (vgl. Gukenbiehl 2002b, S. 144). Die vorliegende Ausarbeitung ist der schriftliche Teil eines Referats zum Thema Institution und Organisation. Hauptziel des Referats war, beide Phänomene aus soziologischer Sicht zu skizzieren sowie Unterschiede und Interdependenzen aufzuzeigen. Für mich persönlich bot sich darüber hinaus die Möglichkeit, einen gewissen Einblick in die Soziologie zu erhalten. Der vorliegende Text umfasst drei Kapitel. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit den Institutionen. Hierbei wird zunächst auf die menschlichen Voraussetzungen zur Institutionsentstehung eingegangen. Weiter wird der Begriff „Institution“ definiert sowie Eigenschaften und Funktionen von Institutionen und ihre Entstehung bzw. ihr Wandel thematisiert. Im zweiten Kapitel werden die Organisationen vorgestellt. Neben den gesellschaftlichen Voraussetzungen für ihre Entstehung werden typische Organisationsmerkmale aufgezeigt und darauf basierend der Begriff „Organisation“ definiert. Außerdem wird die Relevanz von Organisationen für Mensch und Gesellschaft verdeutlicht sowie ihre Merkmale „Organisationsziel“ und „Organisationsstruktur“ näher beleuchtet. Das dritte Kapitel versucht abschließend die Unterschiede, Gemeinsamkeiten und auch die gegenseitige Beeinflussung beider Phänomene zu verdeutlichen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Institution

1.1 menschliche Voraussetzungen

1.2 Definition

1.3 Eigenschaften und Funktionen

1.4 Institutionalisierung und Wandel

2. Organisation

2.1 gesellschaftliche Voraussetzungen

2.2 Merkmale und Definition

2.3 Die organisierte Gesellschaft

2.4 Ziele, Struktur und Menschen

3. Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Interdependenzen

Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die soziologischen Phänomene „Institution“ und „Organisation“. Das Hauptziel besteht darin, beide Begriffe präzise zu skizzieren, ihre jeweiligen Entstehungsbedingungen sowie Merkmale aufzuzeigen und die Wechselwirkungen sowie Unterschiede zwischen ihnen herauszuarbeiten.

  • Grundlagen der Institutionsentstehung und das Wesen menschlichen Handelns.
  • Merkmale, Definitionen und die soziologische Relevanz von Organisationen.
  • Die Bedeutung der Moderne für die Entstehung organisierter Gesellschaften.
  • Verhältnis zwischen Organisationszielen, Strukturen und menschlichem Handeln.
  • Vergleich der Interdependenzen zwischen Institutionen und Organisationen im gesellschaftlichen Wandel.

Auszug aus dem Buch

1.1 menschliche Voraussetzungen

Der Mensch ist ein soziales Wesen und somit auf das Soziale angewiesen. Er muss in seinem sozialen Umfeld, also in Gesellschaften und Gemeinschaften, zu dessen Erhaltung mit seinen Gefährten (lat. socius = Gefährte) in angemessener Art und Weise kooperieren. Dieser zweckmäßige zwischenmenschliche Austausch ist Teil des so genannten sozialen Handelns (vgl. Gukenbiehl 2002a, S. 12; Schäfers 2002, S. 26f; Schäfers 2003, S. 332f).

Mit den Fragen nach Wesen und Wirklichkeit des Menschen beschäftigt sich die Anthropologie. Nach ihren Aussagen ist der Mensch ein instinktreduziertes und unspezifisches Mängelwesen, das von Geburt an über kaum zweckmäßige Verhaltens- und Kooperationsformen verfügt. Er hat ein ausgeprägtes kulturschaffendes Triebpotential, das aber ohne adäquate Führung zerstörerisch sein kann. Seine Antriebe sind allerdings formbar und seine Bewegungen flexibel und wandelbar. Der Mensch ist umweltoffen, neugierig in dabei in hohem Maße lernbedürftig und lernfähig (Plastizität, Offenheit und Unbestimmtheit menschlichen Verhaltens).

Im Unterschied zu den Tieren, deren Verhalten hauptsächlich durch natürliche Instinkte geregelt wird, ist diese Art der naturgegebenen Handlungssteuerung beim Menschen eher rudimentär. Da er aber aufgrund seiner Abhängigkeit vom Sozialen auf einen funktionierenden und geregelten Austausch mit seinen Gefährten angewiesen ist, muss er sich anderer Möglichkeiten zur Führung seines Handelns bedienen: „...ist der Mensch (im Vergleich zum Tier) ein instinktverunsichertes und instinktreduziertes Wesen; eine sichere Handlungsführung bekommt er nur über von ihm selbst geschaffene Institutionen („was die Instinkte beim Tier sind, sind die Institutionen beim Menschen“...)."

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die alltagssprachliche Verwendung der Begriffe Institution und Organisation ein und definiert das Ziel der Arbeit, beide Phänomene soziologisch zu differenzieren.

1. Institution: Dieses Kapitel behandelt die anthropologischen Grundlagen menschlicher Sozialität und definiert Institutionen als stabile Muster menschlicher Beziehungen, die Sicherheit und Ordnung stiften.

2. Organisation: Hier werden Organisationen als geplante Kooperationen vorgestellt, die unter modernen Rahmenbedingungen zur Erreichung spezifischer Ziele dienen.

3. Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Interdependenzen: Das Kapitel analysiert die Wechselbeziehungen zwischen beiden Phänomenen und diskutiert den aktuellen Wandel, bei dem traditionelle Institutionen oft durch flexible Organisationen ersetzt werden.

Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die wesentlichen Unterschiede zusammen und reflektiert die Spannungsfelder für zukünftige Leitungspersonen, insbesondere im Gesundheitswesen.

Schlüsselwörter

Institution, Organisation, Soziologie, soziales Handeln, Anthropologie, Institutionalisierung, Organisationsstruktur, Organisationsziele, moderne Gesellschaft, sozialer Wandel, Flexibilität, Machtstruktur, Kooperation, Handlungsroutine, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Abgrenzung und Verknüpfung der Begriffe „Institution“ und „Organisation“ im Kontext menschlichen Handelns und gesellschaftlicher Strukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entstehung von Institutionen aus menschlichen Grundbedürfnissen, die Merkmale geplanter Organisationen sowie deren Rolle in der modernen Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die soziologische Sichtweise auf diese Phänomene zu entwickeln und aufzuzeigen, wie sie sich in ihrer Ausrichtung, ihrem Nutzen und ihrer gegenseitigen Beeinflussung unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse soziologischer Standardwerke und theoretischer Ansätze, um die Definitionen und Funktionen der untersuchten Phänomene strukturiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Institutionen, die Analyse organisatorischer Merkmale und eine abschließende Gegenüberstellung beider Phänomene.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Institution, Organisation, soziales Handeln, Struktur, Institutionalisierung und sozialer Wandel.

Welches Beispiel für den Institutionenwandel wird angeführt?

Die Arbeit nennt beispielhaft die deutsche Bahnreform von 1994 als Prozess, in dem eine gewachsene Institution durch eine radikal umorganisierte, leistungsorientierte Struktur ersetzt wurde.

Welches Spannungsfeld sieht der Autor für seine berufliche Zukunft?

Als angehende Leitungsperson im Gesundheitswesen sieht sich der Autor im Spannungsfeld zwischen den Erfordernissen von Organisationen und den Bedürfnissen der Menschen, da er die Transformation von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen kritisch als organisierte „Vernichtung“ von Institutionen wahrnimmt.

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Résumé des informations

Titre
Institution und Organisation
Université
University of Applied Sciences Bremen
Note
1,0
Auteur
Klaus Reiners (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
27
N° de catalogue
V30232
ISBN (ebook)
9783638315364
Langue
allemand
mots-clé
Institution Organisation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Klaus Reiners (Auteur), 2003, Institution und Organisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30232
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Extrait de  27  pages
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