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Soziale Ungleichheit bei Spätgeborenen in Großfamilien am Beispiel der Romanreihe "Harry Potter"

Eine Untersuchung mit der interpretativen Sozialforschungsmethode der Objektiven Hermeneutik

Título: Soziale Ungleichheit bei Spätgeborenen in Großfamilien am Beispiel der Romanreihe "Harry Potter"

Trabajo de Seminario , 2015 , 19 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Leonard Harnack (Autor)

Pedagogía - Sociología pedagógica
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Diese Arbeit wird sich unter Zuhilfenahme der objektiven Hermeneutik mit der Frage auseinandersetzen, ob und in wieweit soziale Ungleichheit in der Romanreihe „Harry Potter“ von J.K.Rowling ein Rolle spielen und wie diese sich mit gängigen Theorien über soziale Ungleichheit in der Realität in Einklang bringen lassen. Dazu wird, aufgrund des beschränkten Umfanges dieser Arbeit, ein Teilaspekt von sozialer Ungleichheit benannt und untersucht. Der Teilaspekt soll die Frage widerspiegeln, ob der Familienhabitus einer Großfamilie in Form von übermäßigem Leistungsdruck den Bildungs- bzw. Schulhabitus von Spätgeborenen negativ beeinflusst und somit zur sozialen Ungleichheit beiträgt.
Dazu wird zunächst nach diesen einleitenden Worten die Theorie der sozialen Ungleichheit näher betrachtet. Größtenteils wird dabei auf die Theorien von Bourdieu zu den Kapitalformen, dem Habitusbegriff und den Zusammenhang des Milieus mit dem Schulerfolg eingegangen, sowie auf das Zusammenspiel von Familienbeziehungen und Schulerfolg aus den Werken von Paasch und Masche erläutert werden. Im Anschluss daran wird eine kurze Einführung zur Objektiven Hermeneutik gegeben, um dann anhand einer Textstelle eine Analyse nach dieser Sozialforschungsmethode durchzuführen. Die Textstelle handelt von einem Bericht Ron Weasley bezüglich seiner Familie und die Erwartungshaltung seiner Schulkarriere. Die daran gewonnene Bedeutungsstruktur wird abschließend mit den vorgestellten Theorien abgeglichen und bewertet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Theorie

Analyse

Methodische und methodologische Einführung

Textanalyse

Theoretisierung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht mittels der Methode der objektiven Hermeneutik, wie soziale Ungleichheit innerhalb der Romanreihe „Harry Potter“ dargestellt wird, wobei ein besonderer Fokus auf dem Einfluss des Familienhabitus in Großfamilien auf den Bildungserfolg von Spätgeborenen liegt.

  • Analyse sozialer Ungleichheit in fiktiven Erzählungen
  • Einfluss von Familienhabitus und Kapitalformen nach Bourdieu
  • Die Rolle der Geschwisterkonstellation im familiären Kontext
  • Methodische Anwendung der objektiven Hermeneutik
  • Leistungsdruck und Bildungsanforderungen bei Spätgeborenen

Auszug aus dem Buch

Textanalyse

Der Textanalyse zugrunde liegenden Intention ist es, herauszufinden, wie der Schülerhabitus vom Familienhabitus und der familialen Struktur beeinflusst werden und so soziale Ungleichheit erzeugt werden kann. Die theoretischen Grundlagen dazu wurden bereits im Theorieteil erörtert, so dass mit der nachfolgenden Textanalyse überprüft werden wird, ob und wie dies „empirisch evident“ (Wernet 2009, S.56) ist.

Dazu wird die Romanreihe „Harry Potter“ von J.K.Rowling untersucht. Der Roman erzählt eine fiktive Geschichte über das Leben und Aufwachsen in einem Internat und gibt uns die Gelegenheit, auf die latente soziale Lebenspraxis der Autorin zu schließen, die bei der Entwicklung der Geschichte mit eingeflossen ist. Denn man kann annehmen, dass in die Geschichte eine gewisse Bedeutung zu erlebten Krisen und abstammungsbezogenen Auffassungen der Autorin interpretiert werden kann (vgl. Garz, S. 251ff.).

Die erste untersuchte Textstelle ist dem ersten Band „Harry Potter und der Stein der Weisen“ auf der Seite 111 entnommen:

„Ich wünschte ich hätte auch drei Zaubererbrüder.“ „Fünf“ sagte Ron. Aus irgendeinem Grund verdüsterte sich seine Miene. „Ich bin der sechste in unserer Familie, der nach Hogwarts geht. Und das heißt, in mich setzt man hohe Erwartungen. Bill und Charlie sind schon nicht mehr dort – Bill war Schulsprecher und Charlie der Kapitän der Quidditch- Mannschaft. Und Percy ist jetzt Vertrauensschüler. Fred und George machen zwar eine Menge Unsinn, aber sie haben trotzdem ganz gute Noten und sind beliebt. Alle erwarten von mit, dass ich so gut bin wie die andern, aber wenn ich es schaffe, ist es keine große Sache, weil sie es schon vorgemacht haben. Außerdem kriegst du nie etwas Neues, wenn du fünf Brüder hast. Ich habe den alten Umhang von Bill, den alten Zauberstab von Charlie und die alte Ratte von Percy.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der sozialen Ungleichheit ein und begründet die methodische Entscheidung für die objektive Hermeneutik anhand der „Harry Potter“-Romanreihe.

Theorie: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, insbesondere Bourdieus Kapitalformen (ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital) sowie den Habitusbegriff im Kontext von Familie und Schule.

Analyse: Der Analyseteil führt zunächst in die methodische Vorgehensweise ein und wendet diese anschließend auf eine Textsequenz an, um den Leistungsdruck auf Spätgeborene in der Familie Weasley zu untersuchen.

Theoretisierung: Das Kapitel verknüpft die empirischen Ergebnisse der Analyse mit der zuvor vorgestellten Theorie und diskutiert die Auswirkungen des Familienhabitus auf Bildungsbiographien.

Schlüsselwörter

Soziale Ungleichheit, Familienhabitus, Objektive Hermeneutik, Harry Potter, Kapitalformen, Pierre Bourdieu, Schulerfolg, Bildungskarriere, Großfamilie, Spätgeborene, Schülerhabitus, Sozialisation, Leistungsdruck, Bildungsbenachteiligung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht soziale Ungleichheitsmechanismen innerhalb einer Familie anhand eines literarischen Beispiels.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind der Einfluss des Familienhabitus auf den Schulerfolg und die Auswirkungen spezifischer familiärer Strukturen wie Großfamilien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, mittels objektiver Hermeneutik aufzudecken, wie latente soziale Erwartungen und Leistungsdruck in Familien die Bildungsbiographien einzelner Kinder prägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die interpretative Sozialforschungsmethode der objektiven Hermeneutik, um Sinnstrukturen in Texten wertfrei zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung zu Bildung und Habitus sowie eine detaillierte Textanalyse der Romanreihe „Harry Potter“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Habitus, Kapitalformen, soziale Ungleichheit, Bildungserfolg und Sozialisation.

Inwiefern beeinflusst der Familienhabitus das Individuum?

Der Familienhabitus prägt Denk- und Handlungsmuster, die bei Kindern zu spezifischen Erwartungshaltungen gegenüber Bildungsinstitutionen führen.

Warum ist die Wahl der Romanreihe „Harry Potter“ sinnvoll?

Die fiktive Welt bietet ein unverstelltes Protokoll sozialer Praxis der Autorin, das frei von direkten Forschereinflüssen analysiert werden kann.

Was bedeutet der „Berechtigungssinn“ im Kontext der Arbeit?

Er beschreibt das Vertrauen von Kindern aus bildungsnahen Milieus, die Institution Schule erfolgreich für sich nutzen zu können.

Wie wirkt sich der Status als Spätgeborener aus?

Spätgeborene in Großfamilien stehen oft unter einem erhöhten Leistungsdruck, da sie sich an den Vorleistungen älterer Geschwister messen lassen müssen.

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Detalles

Título
Soziale Ungleichheit bei Spätgeborenen in Großfamilien am Beispiel der Romanreihe "Harry Potter"
Subtítulo
Eine Untersuchung mit der interpretativen Sozialforschungsmethode der Objektiven Hermeneutik
Universidad
University of Flensburg  (Erziehungswissenschaft)
Curso
Harry Potter - Ist soziale Ungleichheit in Hogwarts wirk-mächtig?
Calificación
1,3
Autor
Leonard Harnack (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
19
No. de catálogo
V295904
ISBN (Ebook)
9783656946953
ISBN (Libro)
9783656946960
Idioma
Alemán
Etiqueta
soziale ungleichheit spätgeborenen großfamilien beispiel romanreihe harry potter eine untersuchung sozialforschungsmethode objektiven hermeneutik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Leonard Harnack (Autor), 2015, Soziale Ungleichheit bei Spätgeborenen in Großfamilien am Beispiel der Romanreihe "Harry Potter", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295904
Leer eBook
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