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Erhöhung der Preisbereitschaft mithilfe von Gütesiegeln

Gestaltungsansätze, Problemfelder und Erfolgsvoraussetzungen aus Sicht der Konsumgüterindustrie

Titre: Erhöhung der Preisbereitschaft mithilfe von Gütesiegeln

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2015 , 21 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Christopher Beckmann (Auteur)

Gestion d'entreprise - marketing en ligne et marketing hors ligne
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Résumé Extrait Résumé des informations

In den vergangenen Jahren haben sich die Rahmenbedingungen für die Hersteller in der Konsumgüterindustrie erheblich verändert. Neben den klassischen Herstellermarken sind inzwischen
auch handelseigene Marken, gemessen an den Marktanteilen, längst am Markt etabliert. Die Markenartikelhersteller sehen sich dabei einer starken Wettbewerbsposition des
Handels gegenüber, der viele ihrer Produkte imitiert. Weiterhin glauben viele Konsumenten, zum Teil berechtigterweise, dass Markenartikelhersteller neben eigenen Artikeln auch Handelsmarkenprodukte herstellen, was eine ähnliche Qualität dieser Produktgruppen vermuten lässt und die Frage nach der Berechtigung einer Preisdifferenz zwischen diesen Gütern
nährt. Neben dieser Problematik treten zudem andere Herstellermarken als Konkurrenzartikel am Markt auf.

Flankiert durch des gemäß § 1 GWB sowie Artikel 101 I AEUV innerhalb Europas geltenden Verbots der vertikalen Preisbindung besteht für die Konsumgüterindustrie kaum eine Möglichkeit, auf die Preissetzung ihrer Artikel Einfluss zu nehmen.So lässt sich seit einigen Jahren beobachten, dass Markenartikel bisweilen entweder einer gezielten Preisschleuderei oder dem sogenannten „Umbrella Pricing“ unterzogen werden. Beide Strategien des Handels führen
letztlich zu dem Ergebnis, dass die Preisbereitschaft der Konsumenten für den Kauf von Markenartikeln systematisch gesenkt wird. Aus dem Blickwinkel der Konsumgüterindustrie
stellen diese und weitere den Markt prägende Entwicklungen ein Problem dar, welches das Risiko erhöht, „existenzbedrohende Verluste zu erleiden.“

Die vorliegende Ausarbeitung setzt an den genannten Problematiken an. Ziel ist es, aus Sicht der Konsumgüterindustrie zu erörtern, ob und in welcher Form die Verwendung von Gütesiegeln zur Steigerung der Preisbereitschaft genutzt werden kann und damit den o.g. Entwicklungen entgegenwirken kann. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Zur Erosion von Preisbereitschaften aus Sicht der Konsumgüterindustrie als Problem
    • Gestaltungsansätze zum Einsatz von Gütesiegeln zur Erhöhung der Preisbereitschaft
      • Der Einsatz von Gütesiegeln als Qualitätsindikator für Markenartikel
      • Mögliche Beeinflussung der Preisbereitschaft durch Siegel
    • Problemfelder und korrespondierende Lösungsansätze beim Einsatz von Gütesiegeln
      • Zur starken Verbreitung von Gütesiegeln als Problemfeld
      • Zur Glaubwürdigkeit von Gütesiegeln als Problemfeld
      • Diskussion zur Wirksamkeit von Gütesiegeln zur Erhöhung der Preisbereitschaft
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, ob und in welcher Form der Einsatz von Gütesiegeln zur Steigerung der Preisbereitschaft von Konsumenten für Markenartikel in der Konsumgüterindustrie beitragen kann. Die Arbeit analysiert mögliche Gestaltungsansätze und Problemfelder im Zusammenhang mit Gütesiegeln und untersucht die Erfolgsvoraussetzungen für deren effektive Nutzung.

  • Erosion von Preisbereitschaften für Markenartikel in der Konsumgüterindustrie
  • Gestaltungsansätze für den Einsatz von Gütesiegeln als Qualitätsindikator
  • Mögliche Problemfelder bei der Verwendung von Gütesiegeln
  • Erfolgsvoraussetzungen für den Einsatz von Gütesiegeln
  • Bewertung der Wirksamkeit von Gütesiegeln zur Erhöhung der Preisbereitschaft

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel stellt die Erosion von Preisbereitschaften für Markenartikel in der Konsumgüterindustrie als Problem dar. Es beschreibt die Herausforderungen, denen Markenartikelhersteller durch den Wettbewerb mit Handelsmarken und die Preissetzungsstrategien des Handels gegenüberstehen. Das zweite Kapitel analysiert mögliche Gestaltungsansätze für den Einsatz von Gütesiegeln zur Erhöhung der Preisbereitschaft. Es definiert Gütesiegel und deren Nutzen sowie die potenziellen Auswirkungen auf die Preisbereitschaft. Das dritte Kapitel fokussiert auf Problemfelder, die mit dem Einsatz von Gütesiegeln verbunden sind, wie z. B. die Überlastung von Konsumenten durch zu viele Siegel und die Gefahr mangelnder Glaubwürdigkeit. Es präsentiert Lösungsansätze, um diese Probleme zu adressieren.

Schlüsselwörter

Die Arbeit befasst sich mit Themen wie Preisbereitschaft, Gütesiegel, Markenartikel, Konsumgüterindustrie, Wettbewerb, Handelsmarken, Preisbindung, Qualitätsindikator, Glaubwürdigkeit, Informationsüberlastung, Erfolgsvoraussetzungen.

Häufig gestellte Fragen

Wie können Gütesiegel die Preisbereitschaft von Kunden erhöhen?

Gütesiegel fungieren als Qualitätsindikator. Sie reduzieren die Informationsasymmetrie zwischen Hersteller und Käufer, schaffen Vertrauen und rechtfertigen so einen höheren Preis gegenüber No-Name-Produkten.

Warum sinkt die Preisbereitschaft für Markenartikel derzeit?

Gründe sind unter anderem die starke Konkurrenz durch qualitativ hochwertige Handelsmarken, Preisschleuderei im Handel und das sogenannte „Umbrella Pricing“.

Welche Probleme gibt es bei der Verwendung von Gütesiegeln?

Ein Hauptproblem ist die Siegelflut („Siegeldschungel“), die zu Informationsüberlastung führt. Zudem kann die mangelnde Glaubwürdigkeit einiger Siegel die Wirksamkeit mindern.

Was sind die Erfolgsvoraussetzungen für ein effektives Gütesiegel?

Ein Siegel muss bekannt, glaubwürdig und für den Konsumenten leicht verständlich sein. Es sollte von einer unabhängigen Institution vergeben werden, um Vertrauen zu sichern.

Welchen Einfluss hat das Verbot der vertikalen Preisbindung?

Durch das Verbot (§ 1 GWB) können Hersteller den Endpreis nicht mehr vorschreiben. Sie müssen daher über Marketinginstrumente wie Gütesiegel versuchen, den Wert ihrer Marke in den Augen der Kunden zu steigern.

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Résumé des informations

Titre
Erhöhung der Preisbereitschaft mithilfe von Gütesiegeln
Sous-titre
Gestaltungsansätze, Problemfelder und Erfolgsvoraussetzungen aus Sicht der Konsumgüterindustrie
Université
University of Hagen
Note
2,7
Auteur
Christopher Beckmann (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
21
N° de catalogue
V295681
ISBN (ebook)
9783656936459
ISBN (Livre)
9783656936466
Langue
allemand
mots-clé
Gütesiegel Preisbereitschaft Konsumgüterindustrie Siegel Price Premium National Brand Private Labels Handelsmarke Label Öko Öko-Siegel Öko-Label Einzelhandel Gütezeichen Qualitätssiegel
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christopher Beckmann (Auteur), 2015, Erhöhung der Preisbereitschaft mithilfe von Gütesiegeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295681
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Extrait de  21  pages
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