Diese Forschungsarbeit konnte wesentliche Wirkungen seitens der Führungskräfte proaktiv ausgesprochenem Lob, auf Produktivität und Arbeitszufriedenheit nachweisen und somit Analogien zu bereits veröffentlichten Forschungen, wie die von Brown & Elliot (1963) und Herzberg (1966), herstellen.
Zwecks Wirksamkeitsforschung des Prädiktors Lob, wurde eine Gruppe von 15 Personen (N=15), in einem Quasi-Experiment, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes bewusst bei Erfolg gelobt, um die Veränderung der abhängigen Variablen Produktivität und Arbeitszufriedenheit zu messen.
Die operationalisierten Werte weisen eine mittel - signifikante Wirkung auf, so dass die zumindest temporäre Wirkung, unter Mißachtung von weiteren Umfeldbedigungen und Vernachlässigung von nachhaltigen Wirkungen, gegeben ist - aber auf Grund der zu geringen Anzahl der Forschungsteilnehmer keine induktive Vorhersagekraft besitzt.
Es wird empfohlen das Experiment in weiteren Unternehmen, mit deutlich mehr Teilnehmern, fortzuführen.
Inhaltsverzeichnis
- Zusammenfassung / Abstract
- Einführung / Theoretischer Teil
- Die operante Konditionierung durch Lob
- Arbeitszufriedenheit als abhängige Variable
- Produktivität als abhängige Variable
- Fragestellung und Hypothesen
- Methoden der Forschungsdurchführung
- Forschungsergebnisse
- Diskussion der Ergebnisse
- Literatur
- Abbildungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Forschungsarbeit untersucht die Wirksamkeit von Lob durch Führungskräfte auf die Produktivität und Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern. Sie zielt darauf ab, die Auswirkungen von Lob als positive Verstärkung auf die Leistung und das Wohlbefinden von Mitarbeitern zu analysieren.
- Die operante Konditionierung durch Lob als Instrument der Mitarbeitermotivation
- Der Einfluss von Lob auf die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern
- Die Beziehung zwischen Lob und Produktivität im Arbeitskontext
- Die Rolle von Führungskräften bei der Anwendung von Lob als Führungsinstrument
- Die Bedeutung von Lob für die Förderung von Mitarbeiterengagement und -bindung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Forschungsarbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik und beleuchtet die Bedeutung von Lob im Kontext der Mitarbeitermotivation und -führung. Sie stellt den theoretischen Rahmen dar, der die operante Konditionierung durch Lob als Grundlage für die Untersuchung der Auswirkungen von Lob auf Produktivität und Arbeitszufriedenheit verwendet.
Die Arbeit geht dann auf die Fragestellung und die Hypothesen ein, die die Forschungsziele und die zu untersuchenden Zusammenhänge definieren. Sie beschreibt die Methoden der Forschungsdurchführung, die ein Quasi-Experiment mit einer Gruppe von 15 Personen umfasst, um die Auswirkungen von Lob auf die abhängigen Variablen Produktivität und Arbeitszufriedenheit zu messen.
Die Forschungsarbeit präsentiert die Ergebnisse des Experiments und analysiert die Daten, um die Wirksamkeit von Lob zu beurteilen. Sie diskutiert die Ergebnisse im Kontext der bestehenden Literatur und der theoretischen Grundlagen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Wirksamkeit von Lob, die operante Konditionierung, Produktivität, Arbeitszufriedenheit, Führungskräfte, Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterengagement, Mitarbeiterbindung und die Rolle von Lob als Führungsinstrument.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Einfluss hat Lob auf die Produktivität?
Die Forschungsarbeit konnte eine mittel-signifikante positive Wirkung von proaktiv ausgesprochenem Lob auf die Produktivität der Mitarbeiter nachweisen.
Verbessert Lob die Arbeitszufriedenheit?
Ja, das Experiment zeigte, dass Lob als positive Verstärkung die Arbeitszufriedenheit zumindest temporär steigert.
Was ist "operante Konditionierung" durch Lob?
Es handelt sich um ein psychologisches Prinzip, bei dem erwünschtes Verhalten durch Lob verstärkt wird, um die Wahrscheinlichkeit seiner Wiederholung zu erhöhen.
Wie wurde die Studie durchgeführt?
Es wurde ein Quasi-Experiment mit 15 Personen durchgeführt, die über einen Zeitraum bei Erfolg gezielt von ihren Führungskräften gelobt wurden.
Ist das Ergebnis auf alle Unternehmen übertragbar?
Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl (N=15) besitzt die Studie keine allgemeine induktive Vorhersagekraft, liefert aber wichtige Analogien zu bekannten Forschungen wie der von Herzberg.
- Quote paper
- Süleyman Daral (Author), 2015, Untersuchung der Wirksamkeit von Lob durch Führungskräfte im Hinblick auf Produktivität und Arbeitszufriedenheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294962