In der EsKiMo-Studie (Ernährungsstudie als KiGGS-Modul) wurde das derzeitige Ernährungsverhalten von 6- bis 17-jährigen Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) des Robert-Koch-Instituts und der Universität Paderborn evaluiert (Mensink et al. 2007).
Im Folgenden soll erörtert werden, inwieweit die übliche Ernährung von Kindern zur ADHS-Problematik beitragen kann.
Der Lebensmittelverzehr der Kinder und Jugendlichen wurde zu den jeweiligen Empfehlungen zur Optimierten Mischkost (optimiX des Forschungsinstituts für Kinderernährung Dortmund) und zu den DACH-Referenzwerten in Bezug gesetzt(Mensink et al. 2007).
Inhaltsverzeichnis
- 1. Aktuelle Aspekte
- 1.1 Die Ernährung von Kindern in Deutschland
- 1.1.1 Lebensmittelverzehr von Kindern
- 1.1.2 Schlussfolgerung
- 1.2 Einstellungen von Personengruppen, die Kinder mit ADHS betreuen
- 1.2.1 Hintergrund
- 1.2.2 Ergebnisse
- 1.2.3 Schlussfolgerung
- 1.3 Probleme und Herausforderungen
- 1.3.1 Gründe für Verunsicherung in Bezug auf diätetische Interventionen
- 1.3.2 Die Rolle des sozialen Umfelds
- 1.4 Empfehlungen
- 1.4.1 Praktische Empfehlungen
- 1.4.2 Empfehlungen für die Forschung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht aktuelle Aspekte der Ernährung von Kindern in Deutschland und deren möglichen Zusammenhang mit ADHS. Ziel ist es, den aktuellen Lebensmittelverzehr von Kindern zu beleuchten, die Einstellungen von Bezugspersonen zu diätetischen Maßnahmen bei ADHS zu analysieren und schließlich praktische und forschungsbezogene Empfehlungen zu formulieren.
- Ernährungsverhalten von Kindern in Deutschland im Vergleich zu empfohlenen Referenzwerten
- Zusammenhang zwischen Ernährung und ADHS-Problematik
- Einstellungen von Bezugspersonen zu diätetischen Interventionen bei ADHS
- Herausforderungen und Probleme bei der Umsetzung diätetischer Maßnahmen
- Empfehlungen für die Praxis und die Forschung
Zusammenfassung der Kapitel
1. Aktuelle Aspekte: Dieses Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Aspekte der Kinderernährung in Deutschland im Kontext von ADHS. Es analysiert Daten aus der Eskimo-Studie (KiGGS-Modul), die den Lebensmittelverzehr von 6- bis 17-jährigen Kindern und Jugendlichen untersucht. Die Ergebnisse zeigen Diskrepanzen zwischen dem tatsächlichen Konsum und den empfohlenen Referenzwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Ein zu geringer Verzehr an Obst, Gemüse, Fisch und Vollkornprodukten sowie ein zu hoher Konsum an gesättigten Fettsäuren, zuckerhaltigen Getränken und Süßwaren werden festgestellt. Der Einfluss dieser Ernährungsgewohnheiten auf die ADHS-Problematik wird thematisiert, und es werden die Einstellungen und Herausforderungen von Bezugspersonen im Umgang mit diätetischen Maßnahmen beleuchtet. Schließlich werden sowohl praktische als auch forschungsbezogene Empfehlungen formuliert, um die Ernährungssituation von Kindern zu verbessern und den möglichen Einfluss auf ADHS besser zu verstehen.
Schlüsselwörter
Kinderernährung, ADHS, Lebensmittelverzehr, Referenzwerte, Diätetische Maßnahmen, Einstellungen, Herausforderungen, Empfehlungen, KiGGS, Eskimo-Studie.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu: Aktuelle Aspekte der Kinderernährung in Deutschland und deren möglicher Zusammenhang mit ADHS
Was ist der Inhalt dieser Arbeit?
Diese Arbeit untersucht aktuelle Aspekte der Ernährung von Kindern in Deutschland und deren möglichen Zusammenhang mit ADHS. Sie analysiert den aktuellen Lebensmittelverzehr von Kindern, die Einstellungen von Bezugspersonen zu diätetischen Maßnahmen bei ADHS und formuliert praktische und forschungsbezogene Empfehlungen.
Welche Themen werden im Einzelnen behandelt?
Die Arbeit behandelt folgende Themen: Ernährungsverhalten von Kindern im Vergleich zu Referenzwerten, den Zusammenhang zwischen Ernährung und ADHS, Einstellungen von Bezugspersonen zu diätetischen Interventionen, Herausforderungen bei der Umsetzung diätetischer Maßnahmen und Empfehlungen für Praxis und Forschung.
Welche Daten werden verwendet?
Die Arbeit bezieht Daten aus der KiGGS-Studie (Modul Eskimo) mit ein, die den Lebensmittelverzehr von 6- bis 17-jährigen Kindern und Jugendlichen untersucht. Die Ergebnisse werden mit den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) verglichen.
Welche Ergebnisse werden präsentiert?
Die Ergebnisse zeigen Diskrepanzen zwischen dem tatsächlichen Konsum und den empfohlenen Referenzwerten. Es wird ein zu geringer Verzehr von Obst, Gemüse, Fisch und Vollkornprodukten sowie ein zu hoher Konsum an gesättigten Fettsäuren, zuckerhaltigen Getränken und Süßwaren festgestellt. Die Arbeit beleuchtet auch die Einstellungen und Herausforderungen von Bezugspersonen im Umgang mit diätetischen Maßnahmen bei Kindern mit ADHS.
Welche Schlussfolgerungen werden gezogen?
Die Arbeit zieht Schlussfolgerungen über den Zusammenhang zwischen Ernährung und ADHS und formuliert sowohl praktische als auch forschungsbezogene Empfehlungen zur Verbesserung der Ernährungssituation von Kindern und zum besseren Verständnis des möglichen Einflusses auf ADHS.
Welche Empfehlungen werden gegeben?
Die Arbeit gibt sowohl praktische Empfehlungen zur Verbesserung der Ernährung von Kindern als auch Empfehlungen für die weitere Forschung zu diesem Thema.
Welche Schlüsselwörter beschreiben den Inhalt?
Schlüsselwörter sind: Kinderernährung, ADHS, Lebensmittelverzehr, Referenzwerte, Diätetische Maßnahmen, Einstellungen, Herausforderungen, Empfehlungen, KiGGS, Eskimo-Studie.
Wie ist die Arbeit strukturiert?
Die Arbeit enthält ein Inhaltsverzeichnis, eine Zielsetzung mit Themenschwerpunkten, Kapitelzusammenfassungen und Schlüsselwörter. Sie ist in Kapitel unterteilt, die sich mit aktuellen Aspekten der Kinderernährung im Kontext von ADHS auseinandersetzen.
- Citation du texte
- Kristina Bergmann (Auteur), 2008, Aktuelle Aspekte der Ernährung von Kindern in Deutschland. Diätetische Maßnahmen bei ADHS-Patienten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293036