Das komplexe Verhältnis zwischen den Tschechen und Slowaken in Zeiten der Tschechoslowakei war bestimmt durch ein Auseinanderwachsen der beiden Völker, was u.a. auch in der Fremdbestimmung der Slowaken und ihrer lang vergeblichen Forderung nach Autonomie seinen Grund findet.
In der vorliegenden Arbeit soll das gespannte Verhältnis zwischen den beiden Ländern im näheren beleuchtet werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Historische Entwicklung
- Tschecho-slowakische Bevölkerung
- Spannungen zwischen Tschechen und Slowaken
- Entstehung der CSR
- Slowakische Gesellschaft 1919
- Schwächung der slowakischen Beziehung zur CSR
- Autonomiepolitik
- Entwicklungen im 2. Weltkrieg
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem komplexen Verhältnis zwischen Tschechen und Slowaken in der Tschechoslowakei. Sie analysiert die historischen Entwicklungen, die zu Spannungen zwischen den beiden Völkern führten, insbesondere die slowakische Forderung nach Autonomie und die daraus resultierenden Konflikte.
- Historische Entwicklung der tschechisch-slowakischen Beziehungen
- Die Entstehung der Tschechoslowakei und die Rolle des Pittsburgher Vertrages
- Die slowakische Autonomiebewegung und ihre Forderungen
- Die Spannungen zwischen Tschechen und Slowaken in der Ersten Tschechoslowakischen Republik
- Die Entwicklungen im Zweiten Weltkrieg und ihre Auswirkungen auf das tschechisch-slowakische Verhältnis
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das komplexe Verhältnis zwischen Tschechen und Slowaken in der Tschechoslowakei dar und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.
Das Kapitel "Historische Entwicklung" beleuchtet die Entstehung der Tschechoslowakei im Jahr 1918 und die unterschiedlichen Entwicklungen der Tschechen und Slowaken in der Habsburgermonarchie. Es wird die Bedeutung des Pittsburgher Vertrages für die Gründung des gemeinsamen Staates hervorgehoben.
Das Kapitel "Spannungen zwischen Tschechen und Slowaken" analysiert die Entstehung der CSR, die slowakische Gesellschaft im Jahr 1919 und die Schwächung der slowakischen Beziehung zur CSR. Es werden die Forderungen der Slowaken nach Autonomie und die daraus resultierenden Konflikte mit der tschechischen Mehrheit beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die tschechisch-slowakischen Beziehungen, die Tschechoslowakei, die slowakische Autonomiebewegung, der Pittsburgher Vertrag, die Spannungen zwischen Tschechen und Slowaken, die Entstehung der CSR, die slowakische Gesellschaft im Jahr 1919, die Schwächung der slowakischen Beziehung zur CSR, die Autonomiepolitik und die Entwicklungen im Zweiten Weltkrieg.
Häufig gestellte Fragen zu Tschechen und Slowaken
Warum war das Verhältnis zwischen Tschechen und Slowaken gespannt?
Spannungen entstanden durch das Auseinanderwachsen der Völker, die tschechische Dominanz im gemeinsamen Staat und die lange unerfüllte Forderung der Slowaken nach Autonomie.
Was war der „Pittsburgher Vertrag“?
Ein 1918 geschlossenes Abkommen, das den Slowaken im künftigen gemeinsamen Staat Autonomie und eine eigene Verwaltung zusicherte, was später zum Streitpunkt wurde.
Wie entwickelte sich die slowakische Gesellschaft nach 1919?
Die Slowaken fühlten sich oft fremdbestimmt, was die Bindung zur Tschechoslowakischen Republik (CSR) schwächte und die Autonomiepolitik befeuerte.
Welchen Einfluss hatte der Zweite Weltkrieg auf das Verhältnis?
Die Zerschlagung der CSR und die Gründung des slowakischen Staates unter deutschem Einfluss vertieften die Gräben zwischen den beiden Völkern nachhaltig.
Gab es kulturelle Unterschiede vor der Staatsgründung?
Ja, während die Tschechen unter österreichischer Verwaltung standen, waren die Slowaken Teil der ungarischen Reichshälfte, was zu unterschiedlichen sozialen und politischen Prägungen führte.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2009, Die Beziehung zwischen Tschechen und Slowaken zu Zeiten der Tschechoslowakai, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285836