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Inklusion von Jugendlichen. Herausforderungen, Probleme und Lösungsansätze in der Jugendhilfe

Titre: Inklusion von Jugendlichen. Herausforderungen, Probleme und Lösungsansätze in der Jugendhilfe

Thèse de Master , 2012 , 128 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Stephanie Wichert (Auteur)

Travail Social
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„In einer Gesellschaft, in der Inklusion gelebt wird, gibt es keine Gruppen mit Minderheitsstatus, die in die Mehrheitsgesellschaft integriert werden müssen. Die vorherrschende Heterogenität ist nunmehr Norm, der Mensch in seiner Individualität Teil der Vielfalt“.

Das Thema Inklusion scheint derzeit in aller Munde. In den Medien wird es immerzu aufgegriffen und findet Einzug in Polit-Runden im TV, TV-Dokumentationen und sogar auf die Kinoleinwand zeigt ein Film das Konzept „Eine Schule für Alle“ als zukunftsweisende Perspektive für unsere Gesellschaft. Doch trotz dieser medialen Präsenz beschränkt sich die Diskussion auf das Feld der schulischen Inklusion. Die Debatte um die inklusive Öffnung anderer gesellschaftlicher Bereiche fällt hinten ab und wird kaum beachtet. So auch das Thema Inklusion auf der Ebene der Jugendhilfe. Doch mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, diese Rechte auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu stärken.

Auch wenn die Inklusionsdebatte im Rahmen der Jugendhilfe wenig ausgeprägt ist, so wird doch in diesem System die Eingliederung von jungen Menschen entschieden:
„Jugendhilfe sichert [...] individuelle Ansprüche auf normale Entwicklung und Förderung von Kindern ebenso wie gesellschaftliche Normalitätserwartungen [...] verbleibendes Ziel der Hilfe- und Kontrollinterventionen der Kinder- und Jugendhilfe ist die Ermöglichung, Unterstützung oder Wiederherstellung einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Lebensweise junger Menschen“ (Schrapper 2004, S.204).

Die vorliegende Masterarbeit wird den Fokus auf Inklusion im Rahmen der Jugendhilfe richten. Im Zentrum sollen folgend die Herausforderung und Probleme bei der Umsetzung inklusiver Strukturen in der Jugendhilfe stehen als auch mögliche Lösungsoptionen, die zur Bewältigung etwaiger Probleme und Herausforderungen beitragen sollen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Inklusion

2.1 Bedeutung des Begriffs Inklusion

2.2 Abgrenzung zum Begriff Integration

2.3 Entstehungskontext von Inklusion

2.4 Rechtliche Grundlagen zum Inklusionsgedanken

2.5 Zwischenfazit

3 Inklusion als Aufgabe der Jugendhilfe

3.1 Aufgabe der Jugendhilfe

3.2 Inklusion im Rahmen der Jugendhilfe

3.3 Lösungsansätze für das Jugendhilfesystem

3.4 Zwischenfazit

4 Inklusion in den Handlungsfeldern der Jugendhilfe

4.1 Inklusion im Rahmen von Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit

4.2 Index für Inklusion

4.3 Kritische Stimmen zur Inklusionsdebatte

4.4 Zwischenfazit

5 Methoden

5.1 Forschungsparadigmen

5.2 Forschungsmethoden

5.3 ExpertInneninterview nach Meuser und Nagel

6 ExpertInnenbefragung zur Umsetzung von Inklusion in der Jugendhilfe

6.1 Vorstellung der Experten

6.2 Auswertung der ExpertInneninterviews

6.3 Darstellung der Ergebnisse

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Herausforderungen, Probleme und Lösungsansätze bei der Umsetzung inklusiver Strukturen im System der Jugendhilfe. Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, wie Inklusion in der Praxis, insbesondere in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, realisiert werden kann und welche strukturellen Barrieren sowie notwendigen Anpassungen des Jugendhilfesystems hierbei bestehen.

  • Bedeutung und Abgrenzung des Inklusionsbegriffs
  • Rechtliche Rahmenbedingungen durch die UN-Behindertenrechtskonvention
  • Analyse der Schnittstellen zwischen Jugendhilfe und Sozialhilfe
  • Anwendung des "Index für Inklusion" als Orientierungsmaßstab
  • Empirische Auswertung von ExpertInneninterviews zur Praxisumsetzung

Auszug aus dem Buch

2.1 Bedeutung des Begriffs Inklusion

Inklusion ist nach einer Definition von Andreas Hinz zu verstehen als ein „[...] allgemeinpädagogische[r] Ansatz, der auf der Basis von Bürgerrechten argumentiert, sich gegen jede gesellschaftliche Marginalisierung wendet und somit allen Menschen das gleiche volle Recht auf individuelle Entwicklung und soziale Teilhabe ungeachtet ihrer persönlichen Unterstützungsbedürfnisse zugesichert sehen will“ (Hinz 2006, S.96).

Die Idee die mit diesem Ansatz verfolgt wird, ist, jedem Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und ihm einen barrierefreien Zugang zur Teilhabe an gesellschaftlichen Strukturen zu gewährleisten. Die chancengleiche Teilhabe an gesellschaftlichen Strukturen wiederum ist mit dem Ziel verbunden, die Einteilung von Menschen in Gruppen mit verschiedenen Förderbedarfen abzuschaffen und stattdessen eine zivilgesellschaftliche Akzeptanz der menschlichen Vielfalt zu schaffen (vgl. Theunissen 2011, S.157). Die inklusive Pädagogik sieht einen sehr hohen Stellenwert im Thema Vielfalt. So ist die Sichtweise einer vielfältigen Gesellschaft als Normalzustand ausschlaggebend dafür, eine inklusive Pädagogik anbieten zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Inklusion in der Jugendhilfe ein und verdeutlicht die Relevanz einer inklusiven Ausrichtung des Jugendhilfesystems.

2. Inklusion: Das Kapitel definiert den Inklusionsbegriff, grenzt ihn von Integration ab und beleuchtet den Entstehungskontext sowie die rechtlichen Grundlagen durch die UN-Konvention.

3. Inklusion als Aufgabe der Jugendhilfe: Hier wird die Jugendhilfe in Deutschland beschrieben und die Einordnung der Inklusion als zentrale Aufgabe sowie die damit verbundenen Herausforderungen analysiert.

4. Inklusion in den Handlungsfeldern der Jugendhilfe: Dieses Kapitel fokussiert auf die Praxis der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, stellt den Index für Inklusion vor und beleuchtet kritische Stimmen zur Debatte.

5. Methoden: Es erfolgt die Vorstellung der methodischen Grundlagen der Arbeit, insbesondere der qualitativen Forschungsmethoden und der Durchführung von ExpertInneninterviews.

6. ExpertInnenbefragung zur Umsetzung von Inklusion in der Jugendhilfe: Die Auswertung der ExpertInneninterviews wird präsentiert, um Herausforderungen und Perspektiven der Inklusion in der Praxis aufzuzeigen.

7. Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen und empirischen Erkenntnisse zusammen und resümiert den notwendigen Weg hin zu einer inklusiven Jugendhilfe.

Schlüsselwörter

Inklusion, Jugendhilfe, Integration, UN-Behindertenrechtskonvention, Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Teilhabe, Barrierefreiheit, ExpertInneninterview, Sozialpädagogik, Systemumstrukturierung, Vielfalt, Inklusionsindex.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Inklusion von Jugendlichen und den damit verbundenen Herausforderungen, Problemen und Lösungsansätzen innerhalb der Jugendhilfe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die theoretische Abgrenzung von Inklusion und Integration, die rechtliche Verankerung, die Analyse der derzeitigen Jugendhilfe-Strukturen und die praktische Umsetzung in Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Notwendigkeit einer inklusiven Ausrichtung der Jugendhilfe zu schaffen und Lösungsoptionen für eine gleichberechtigte Teilhabe aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine qualitative empirische Forschung, insbesondere ExpertInneninterviews nach der Methode von Meuser und Nagel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen als auch eine empirische Befragung von ExpertInnen aus der Jugendhilfe sowie praktische Handlungsansätze (wie der Index für Inklusion) erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Inklusion, Jugendhilfe, Teilhabe, UN-Behindertenrechtskonvention, Jugendsozialarbeit und soziale Benachteiligung.

Warum ist das aktuelle Zuständigkeitssystem der Jugendhilfe problematisch?

Es führt zu einer Separierung von Kindern mit und ohne Behinderung, da die Zuständigkeit oft zwischen Jugendhilfe und Sozialhilfe aufgeteilt ist, was dem inklusiven Anspruch entgegensteht.

Welche Rolle spielt die Ausbildung der Fachkräfte für die Inklusion?

Laut den befragten Experten mangelt es oft an spezifischem Wissen über Behinderungen und inklusive Strukturen, weshalb eine Anpassung der Ausbildung und regelmäßige Weiterbildungen unerlässlich sind.

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Résumé des informations

Titre
Inklusion von Jugendlichen. Herausforderungen, Probleme und Lösungsansätze in der Jugendhilfe
Université
University of Münster  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Note
1,3
Auteur
Stephanie Wichert (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
128
N° de catalogue
V284278
ISBN (ebook)
9783656845911
ISBN (Livre)
9783656845928
Langue
allemand
mots-clé
Inklusion Jugendhilfe Integration Behindertenrechtskonvention Index für Inklusion Große Lösung KJHG
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stephanie Wichert (Auteur), 2012, Inklusion von Jugendlichen. Herausforderungen, Probleme und Lösungsansätze in der Jugendhilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284278
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Extrait de  128  pages
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