Den Autoren W. Chan Kim und Renée Mauborgne zufolge ist eine langfristige Sicherung der eigenen Unternehmensposition nur über das Schaffen neuer Märkte, auf denen es keine Konkurrenz gibt, möglich. Der von diesen Autoren geschaffene und als Blue Ocean Strategy bezeichnete Ansatz soll in der vorliegenden Arbeit dargestellt werden und auf die Herausforderungen der ICT-Branche im Bereich Automotive angewandt werden.
Die Fragestellung der Arbeit lautet, ob junge Startup-Unternehmen einem großen ICT-Dienstleister und vorliegend insbesondere der T-Systems International GmbH, im Sinne der Blue Ocean Strategy einen Vorteil verschaffen können. Dargestellt wird dieses Thema im Hinblick auf Produkte und Lösungen für den T-Systems Kunden Volkswagen im Automotive-Umfeld. Anschließend werden die theoretisch und praktisch erläuterten Aspekte durch Experteninterviews aller drei beteiligten Stakeholder untermauert. Befragt werden leitende Angestellte der T-Systems, der Volkwagen AG und aus der Gruppe der Startup-Unternehmen zu Innovationsthemen und Herausforderungen auf dem Markt, wichtigen Kriterien zur erfolgreichen Zusammenarbeit sowie Anforderungen an zukünftige Produkte.
Inhaltsverzeichnis
- Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung
- Relevanz des Themas
- Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
- Blue Ocean Strategy
- Ursprung
- Definition
- Analysewerkzeuge: Strategisches Profil und Nutzenkurve
- Implementierungsinstrument: Vier-Aktionen-Format
- Implementierung des Vier-Aktionen-Formats am Beispiel von [yellow tail]
- Exemplarische Umsetzungsbeispiele der einzelnen Faktoren
- Abgrenzung zu den Wettbewerbsstrategien nach Porter
- T-Systems International GmbH
- Unternehmensprofil
- Strategie
- Die Bedeutung von Startups für die Telekom
- T-Systems als Dienstleister im Automotive-Umfeld
- Volkswagen als Kunde
- Leitthemen der T-Systems: Core Beliefs
- Strategisches Profil und Nutzenkurve der T-Systems International GmbH
- Zwischenfazit
- Potentielle Integration von Startups in das Produktportfolio der T-Systems
- Bitplaces
- Motion Logic
- Veränderte Nutzenkurve der T-Systems
- Experteninterviews
- Methodik, Vorgehen und Ziel der Befragung
- Ergebnisse
- Derzeitiger Wettbewerb
- Image und Kompetenzen der T-Systems im Bereich Automotive
- Vorteile von Startups und deren Integration in das bestehende Produktportfolio
- Schaffung eines potentiellen neuen Marktes und Erschließung einer neuen Nachfrage
- Fazit
- Zusammenfassung
- Kritische Betrachtung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, ob die Integration von Startup-Unternehmen in das Produktportfolio eines ICT-Dienstleisters wie der T-Systems International GmbH die Umsetzung der Blue Ocean Strategy ermöglichen kann. Im Fokus steht der Automotive-Bereich und die Zusammenarbeit mit dem Großkunden Volkswagen.
- Darstellung der Blue Ocean Strategy und ihrer Anwendungsmöglichkeiten
- Analyse der Wettbewerbslandschaft im ICT-Bereich im Automotive-Segment
- Bewertung des Potenzials von Startup-Unternehmen für die T-Systems
- Untersuchung der Auswirkungen einer Integration von Startup-Produkten auf die Positionierung der T-Systems
- Bewertung der Chancen und Herausforderungen der Blue Ocean Strategie für die T-Systems
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas und die Zielsetzung der Arbeit darlegt. Im zweiten Kapitel wird die Blue Ocean Strategy umfassend vorgestellt, ihre Kerninhalte und Analysewerkzeuge erläutert und anhand von Beispielen illustriert. Kapitel drei befasst sich mit der T-Systems International GmbH, ihrer Strategie, den Core Beliefs und ihrer Positionierung im Automotive-Markt. Im Zwischenfazit werden die bisherigen Ergebnisse zusammengefasst und auf die Blue Ocean Strategie bezogen. Kapitel fünf untersucht die Integration von zwei Startup-Unternehmen (Bitplaces und Motion Logic) in das Produktportfolio der T-Systems und die sich daraus ergebenden Veränderungen in der Nutzenkurve. Kapitel sechs beleuchtet die Ergebnisse von Experteninterviews mit Stakeholdern aus der T-Systems, Volkswagen und der Startup-Szene, die Einblicke in die aktuelle Wettbewerbssituation und die Chancen der Startup-Integration geben. Im Fazit werden die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst, die Theorie mit der Praxis verknüpft und kritische Aspekte der Blue Ocean Strategie diskutiert.
Schlüsselwörter
Blue Ocean Strategy, ICT-Branche, Automotive, T-Systems, Startup-Unternehmen, Integration, Produktportfolio, Wettbewerb, Innovation, Kundennutzen, Geschäftsmodell, Volkswagen, Experteninterviews
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Grundgedanke der Blue Ocean Strategy?
Unternehmen sollten nicht im harten Wettbewerb ("Red Ocean") kämpfen, sondern durch Innovation neue Märkte erschließen, auf denen es noch keine Konkurrenz gibt ("Blue Ocean").
Welche Rolle spielen Startups für einen Konzern wie T-Systems?
Startups können innovative Lösungen und Agilität einbringen, die es einem großen Dienstleister ermöglichen, sein Produktportfolio im Sinne der Blue Ocean Strategy zu erweitern.
Welcher Wirtschaftssektor wird in der Arbeit untersucht?
Die Arbeit konzentriert sich auf die ICT-Branche (Informations- und Kommunikationstechnik) im Automotive-Umfeld, speziell für den Kunden Volkswagen.
Welche Analysewerkzeuge werden in der Arbeit genutzt?
Es werden das Strategische Profil, die Nutzenkurve und das Vier-Aktionen-Format (Eliminieren, Reduzieren, Steigern, Kreieren) verwendet.
Welche Startups werden als Beispiele genannt?
Die Arbeit untersucht die potenzielle Integration der Startups Bitplaces und Motion Logic in das Portfolio der T-Systems.
- Quote paper
- Larissa Kleinert (Author), 2014, Möglichkeiten zur Umsetzung der Blue Ocean Strategy in der ICT-Branche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/281607