Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía - Relaciones económicas internacionales

Außenwirtschaftstheorie und -politik. Förderung des Binnenkonsum in Überschussländern wie China zur Senkung der globalen Handelsgleichgewichte

Título: Außenwirtschaftstheorie und -politik. Förderung des Binnenkonsum in Überschussländern wie China zur Senkung der globalen Handelsgleichgewichte

Trabajo Escrito , 2013 , 26 Páginas , Calificación: 1,8

Autor:in: Matthias Hagg (Autor)

Economía - Relaciones económicas internacionales
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Globale Handelsungleichgewichte stehen immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit und beinhalten nicht zuletzt ein nicht zu unterschätzendes Konfliktpotential zwischen den einzelnen Ländern.

Fragen welche sich zu der Behauptung von renommierten Ökonomen ergeben „dass Überschussländer wie China ihren Binnenkonsum fördern müssen, damit die globalen Handelsungleichgewichte sinken.“ sollen im Zuge der Hausarbeit geklärt werden.

Eine der wichtigsten Fragen die dabei beantwortet werden sollen lautet:
Hätten Überschussländer überhaupt ein eigenes Interesse daran ihren Binnenkonsum, zum Wohle der globalen Handelsungleichgewichte, zu steigern? Oder lege hier nicht ein eindeutiger Interessenkonflikt vor, da die Überschussländer so nationale Bedürfnisse wie Wohlstand und Arbeitsplatzsicherheit gefährden würden? So dass letztendlich angebliche Bemühungen in diese Richtung – von den Überschussländern - bestenfalls nicht mehr als Absichtserklärungen darstellen können?

Nachdem diese Frage beantwortet wurde, wird darauf eingegangen wie außenwirtschaftliche Handelsungleichgewichte abgebaut werden können. Wobei auch konkrete Beispiele dazu genannt werden.

Bevor eine genauere Analyse zum Thema mit den daraus verbundenen aufkommenden Fragen erfolgt wird im Kapitel 1 dargelegt wer die größten Überschussländer sind und voran gehend dazu was ein Überschussland überhaupt auszeichnet. Hierbei wird auch gleichzeitig festgelegt welche Länder im Zuge der Arbeit angegangen werden. Zudem wird auf den Begriff des Handelsungleichgewichts eingegangen, so das beim späteren lesen des Textes eventuelle Missverständnisse vorgebeugt und/oder die Zusammenhänge einfacher verständlich werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Überschussländer, Defizitländer und Handelsungleichgewichte

2 These

3 Motive an Überschüssen

3.1 Keine Angst vor Rückführung von Überschüssen

3.2 Weitere mögliche Vorteile für das Exportland den Überschuss zurückzufahren

3.3 Mögliche Gefahren beim Übergang vom Überschussland zum Defizitland

4 Handelsungleichgewichte ausgleichen durch Binnenförderung

4.1 Handelsungleichgewichte ausgleichen durch Abwertung

4.2 Handelsungleichgewichte ausgleichen durch Aufwertung

5 Außenwirtschaftliche Ungleichgewichte als Ursache von Finanzkrisen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die These, dass hohe Exportüberschüsse nicht zwangsläufig als Vorteil für eine Volkswirtschaft zu werten sind und Überschussländer langfristig ein eigenes Interesse daran haben sollten, außenwirtschaftliche Ungleichgewichte abzubauen.

  • Analyse der Beweggründe von Exportüberschüssen und deren Auswirkungen auf den Wohlstand.
  • Untersuchung von Risiken bei der Reduktion von Überschüssen und notwendige Rahmenbedingungen.
  • Bewertung von Maßnahmen zur Förderung des Binnenkonsums am Beispiel Chinas.
  • Diskussion der Zusammenhänge zwischen Handelsungleichgewichten und der Entstehung von Finanzkrisen.
  • Kritische Reflexion von Wechselkursänderungen als Instrument der Anpassung.

Auszug aus dem Buch

3 Motive an Überschüssen

Bevor auf mögliche Motive beim Abbau des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts eingegangen wird, soll zuerst an dieser Stelle etwas detaillierter dargelegt werden was Nationen überhaupt antreibt Überschüsse zu generieren.

Allgemein führen Überschüsse dazu das einfach formuliert mehr Geld ins Land fließt als gleichzeitig abfließt. Dieses mehr Geld wird im Idealfall gut im eigenen Land produktiv angelegt, bspw. in Forschung und Entwicklung, in neue Maschinen, in die Infrastruktur usw.. So können u.a. neue Innovationen und Unternehmen entstehen, wodurch wiederum neue Arbeitsplätze entstehen und Wachstum geschaffen wird. Was somit letztendlich im Großen und Ganzen dazu führt das Wohlstand gebildet/gefördert wird.

Das diese Rechnung allerdings in der Praxis nicht zwingend richtig sein muss, sieht man am Beispiel von Deutschland welches trotz steigender Wirtschaftsleistung seit dem Jahre 2000 mit sinkenden Reallöhnen kämpft. So hat der durchschnittliche Arbeitnehmer im Vergleich zum letzten Jahrzehnt real etwa 93 Euro weniger in der Tasche. (vgl. David Böcking, 2011)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Überschussländer, Defizitländer und Handelsungleichgewichte: Einführung in die Begrifflichkeiten von Export- und Defizitländern sowie die Darstellung der globalen Handelsverhältnisse anhand von USA und China.

2 These: Formulierung der zentralen Forschungsfrage, ob Exportüberschüsse langfristig eher nachteilig für die Überschussländer selbst sein können.

3 Motive an Überschüssen: Analyse der Ursachen für die Erzielung von Überschüssen und kritische Hinterfragung des direkten Zusammenhangs zwischen Exportstärke und Wohlstandsbildung der breiten Bevölkerung.

4 Handelsungleichgewichte ausgleichen durch Binnenförderung: Erörterung konkreter wirtschaftspolitischer Maßnahmen, insbesondere Binnenkonsumförderung und Währungspolitik, um Handelsungleichgewichte zu reduzieren.

5 Außenwirtschaftliche Ungleichgewichte als Ursache von Finanzkrisen: Erläuterung der systemischen Risiken, die durch Leistungsbilanzungleichgewichte entstehen und wie diese zur Auslösung von Finanzkrisen beitragen können.

6 Fazit: Zusammenfassende Bestätigung der Eingangsthese und Appell, dass der Abbau globaler Handelsungleichgewichte im Interesse aller Nationen liegen sollte.

Schlüsselwörter

Außenwirtschaft, Handelsungleichgewicht, Exportüberschuss, Defizitland, Binnenkonsum, Wohlstandsbildung, Finanzkrise, Währungspolitik, Reallöhne, Staatsverschuldung, Leistungsbilanz, Globalisierung, Volkswirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den globalen Handelsungleichgewichten zwischen Exportüberschussländern und Defizitländern und hinterfragt, ob das Streben nach Exportüberschüssen langfristig für die Überschussländer selbst vorteilhaft ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen von Exportüberschüssen auf die Binnenwirtschaft, die Risiken von Handelsungleichgewichten für das globale Finanzsystem sowie Möglichkeiten des wirtschaftspolitischen Ausgleichs.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu belegen, dass Exportüberschüsse nicht zwingend als alleiniges Mittel zur Wohlstandsbildung dienen und dass eine Reduktion dieser Ungleichgewichte durch Binnenförderung auch im eigenen Interesse der Überschussländer liegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse, die theoretische ökonomische Konzepte mit empirischen Beispielen (insbesondere Deutschland, China und USA) und einer Auswertung aktueller wirtschaftspolitischer Publikationen verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Motive für Überschüsse, die Gefahren bei einer unausgewogenen Handelspolitik anhand des Beispiels USA, Methoden zur Binnenkonsumförderung und den Zusammenhang zwischen Leistungsbilanzdefiziten und dem Risiko von Finanzkrisen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Handelsungleichgewicht, Exportüberschuss, Binnenkonsum, Finanzkrise und Wohlstandsbildung charakterisiert.

Warum wird China als Fallbeispiel angeführt?

China dient als Beispiel, weil es das weltweit größte Überschussland ist und aufgrund seines hohen Exportvolumens besonders häufig in der Kritik steht, wobei es gleichzeitig Ansätze zur Stärkung der Binnenwirtschaft zeigt.

Inwieweit sind die USA für die Argumentation relevant?

Die USA dienen als "Mahnmal" dafür, wie ein ehemaliges Überschussland zum größten Defizitland aufsteigen kann und welche prekären Folgen dies für die Staatsverschuldung haben kann.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Außenwirtschaftstheorie und -politik. Förderung des Binnenkonsum in Überschussländern wie China zur Senkung der globalen Handelsgleichgewichte
Universidad
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Calificación
1,8
Autor
Matthias Hagg (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
26
No. de catálogo
V278814
ISBN (Ebook)
9783656720232
ISBN (Libro)
9783656722052
Idioma
Alemán
Etiqueta
außenwirtschaftstheorie- förderung binnenkonsum überschussländern china senkung handelsgleichgewichte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Matthias Hagg (Autor), 2013, Außenwirtschaftstheorie und -politik. Förderung des Binnenkonsum in Überschussländern wie China zur Senkung der globalen Handelsgleichgewichte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278814
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  26  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint