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Soziale Arbeit mit Demenzkranken. Pflegende und betreuende Angehörige im Mittelpunkt

Welche Handlungsmöglichkeiten und Unterstützungsmöglichkeiten bietet die Soziale Arbeit Demenzkranken, im Besonderen deren Angehörigen?

Título: Soziale Arbeit mit Demenzkranken. Pflegende und betreuende Angehörige im Mittelpunkt

Trabajo Escrito , 2014 , 38 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Monika Jenke (Autor)

Trabajo social
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Resumen Extracto de texto Detalles

Gute Aufklärung und Unterstützung von Betroffenen und deren Angehörigen, ermöglichen einen besseren Umgang mit der Krankheit und verbessern somit die Lebenssituation von Betroffenen und deren Umfeld. Auf Grund dessen soll in der vorliegenden Arbeit zunächst die Krankheit und deren Formen definiert werden. Anschließend wird die sehr weit verbreitete Form von Demenz, die senile Demenz vom Alzheimertyp, näher betrachtet. Ein besonderer Fokus dieser Arbeit liegt auf den Handlungskompetenzen und Unterstützungsmöglichkeiten der sozialen Arbeit. Speziell werden die Funktionen des Case Managements und der rechtlichen Betreuung näher fokussiert. Der anschließende Punkt wird der Angehörigenarbeit gewidmet sein. Dieser umfasst unter anderem Hilfsansätze, die den Umgang mit Demenzkranken erleichtern möchten, sowie spezielle Entlastungsangebote für Angehörige. Aufgrund dessen, dass Angehörige oftmals in vielfacher Weise von der Demenzerkrankung mit betroffen sind und einen Großteil der Betreuung, Pflege und Unterstützung leisten, wird diese Arbeit speziell mit auf diese Personengruppe ausgerichtet werden. Schwierige persönliche Erfahrungen in der Betreuung eines nahestehenden Angehörigen und das Wissen darüber, dass viele betreuende und pflegende Angehörige unter hohen Belastungen leiden, veranlassen mich dazu schwerpunktmäßig die Unterstützungsmöglichkeiten für diese Personengruppe näher zu betrachten. Abschließend wird eine Zusammenfassung der erarbeiteten Ergebnisse im Fazit dargestellt. Sofern geschlechtsneutrale Formulierungen nicht möglich sind oder Auswirkungen auf die Lesbarkeit dieser Arbeit haben, werden männliche und weibliche Form unsystematisch verwendet. Selbstverständlich ist immer auch das jeweils andere Geschlecht gemeint.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Demenz

2.1 Demenzformen

2.2 Die senile Demenz vom Alzheimer Typ

2.2.1 Die leichtgradige Demenz

2.2.2 Die mittelschwere Demenz

2.2.3 Die schwere Demenz

3 Handlungskompetenzen und Unterstützungsangebote der sozialen Arbeit

3.1 Definition Case Management

3.1.2 Case Management in der Beratungsstelle der DRK- Alzheimerhilfe Bochum

4 Betreuungsrecht

4.1 Relevante Grundsätze des Betreuungsrechts

4.2 Aufgabenkreise eines Betreuers

4.2 Pflichten des Betreuers

4.3 Gesetzliche Betreuung und die Vorsorgevollmacht

5 Angehörigenarbeit

5.1 Herausforderndes Verhalten

5.1.1 Validation als Möglichkeit zum Umgang mit herausforderndem Verhalten

5.2 Spezielle Hilfsangebote für Angehörige

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen pflegender Angehöriger von Demenzkranken und analysiert, welche spezifischen Handlungsmöglichkeiten und Unterstützungsstrategien die soziale Arbeit – insbesondere durch Case Management und rechtliche Betreuung – bieten kann, um die Lebenssituation der Betroffenen zu verbessern.

  • Belastungen und Herausforderungen pflegender Angehöriger
  • Einsatz und Nutzen von Case Management in der sozialen Arbeit
  • Rechtliche Grundlagen und Vorsorgemöglichkeiten
  • Methoden zur Kommunikation und Entlastung, insbesondere Validation
  • Bedeutung von Beratungsangeboten und Unterstützungsnetzwerken

Auszug aus dem Buch

2.2 Die senile Demenz vom Alzheimer Typ

Die weitverbeiteste Form der primär degenerativen Demenz ist die „senile Demenz vom Alzheimer Typ“, meist nur als Alzheimer Krankheit bezeichnet. Die Alzheimer Krankheit ist nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer benannt, der die Symptome erkannt und beschrieben hat. Die Krankheit zählt zu einer Gruppe von neurodegenerativen Prozessen. Das bedeutet, dass Nervenzellen im Gehirn durch eiweißhaltige Ablagerungen zerstört werden. Parallel hierzu sterben die für die Übertragung von Informationen wichtigen Dendriten, sprich Nervenzellfortsätze, ab. Diese Veränderungen im Gehirn können bereits 15 bis 30 Jahre vor dem Auftreten der ersten klinischen Krankheitssymptome beginnen. (vgl. Steurenthaler, 2013, S.32) Die Symptome treten meist in Form von verstärkter Vergesslichkeit auf. Alltagstätigkeiten sind jedoch noch nicht beeinträchtigt. Man bezeichnet dieses Stadium, das der Demenz vorausgeht, als leichte kognitive Störung. Es ist davon auszugehen, dass dieses Krankheitsstadium fünf bis zehn Jahre dauert. Abgesehen von den Gedächtnisstörungen, die vor allem die Speicherung und den Abruf neuer Informationen betreffen, können ebenso mögliche Störungen der Aufmerksamkeit, sowie der optisch- räumlichen Orientierung vorkommen. Die Entscheidungsfähigkeit z.B. bei Rechtsgeschäften und Vorausverfügungen ist noch nicht eingeschränkt, ebenso ist die Funktionsfähigkeit im Alltag bei den betroffenen Personen überwiegend erhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die steigenden Fallzahlen von Demenzerkrankungen und verdeutlicht die Notwendigkeit professioneller Unterstützung für pflegende Angehörige.

2 Definition Demenz: Dieses Kapitel erläutert medizinische Definitionen, unterscheidet zwischen primären und sekundären Demenzformen und beschreibt die Stadien der Alzheimer-Erkrankung.

3 Handlungskompetenzen und Unterstützungsangebote der sozialen Arbeit: Es wird das Konzept des Case Managements eingeführt und dessen Anwendung in der Beratungsarbeit der DRK-Alzheimerhilfe Bochum aufgezeigt.

4 Betreuungsrecht: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, Aufgabenkreise und Pflichten von Betreuern sowie der Vergleich zwischen gesetzlicher Betreuung und Vorsorgevollmacht dargestellt.

5 Angehörigenarbeit: Dieses Kapitel widmet sich der Belastungssituation pflegender Angehöriger und stellt Methoden wie die Validation sowie konkrete Entlastungsangebote vor.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von frühzeitiger Beratung und Aufklärung zusammen und unterstreicht die Wichtigkeit unterstützender Angebote für die Lebensbewältigung der Angehörigen.

Schlüsselwörter

Demenz, Alzheimer, Soziale Arbeit, Case Management, Angehörigenarbeit, Pflege, Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht, Validation, Beratung, Unterstützung, Demenzformen, Herausforderndes Verhalten, Lebensqualität, Angehörige

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychosozialen Unterstützung von Angehörigen, die Demenzkranke pflegen, und zeigt auf, wie soziale Arbeit hier entlastend wirken kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Verständnis von Demenzerkrankungen, rechtlichen Aspekten der Betreuung, Methoden der Kommunikation (Validation) und praktischen Hilfsangeboten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Handlungsmöglichkeiten der sozialen Arbeit aufzuzeigen, die Angehörige von Demenzkranken bei der Bewältigung ihres Alltags unterstützen und ihnen Sicherheit vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller Fachpublikationen, rechtlicher Grundlagen und praktischer Ansätze (Case Management, Validation) eine fundierte Übersicht erstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Krankheitsbild Demenz, die rechtliche Betreuungssituation, das Case Management als Arbeitsinstrument und die praktische Angehörigenarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Demenz, Case Management, Betreuungsrecht, Angehörigenarbeit und Validation.

Warum ist das Betreuungsrecht für Angehörige so wichtig?

Da viele Angehörige selbst die rechtliche Betreuung übernehmen, ist es essenziell, dass sie über Aufgaben, Pflichten und Alternativen wie die Vorsorgevollmacht informiert sind.

Was versteht man unter Validation im Kontext der Demenz?

Validation ist eine wertschätzende Kommunikationstechnik, die Angehörigen hilft, die Erlebniswelt und die emotionalen Bedürfnisse von Demenzkranken besser zu verstehen und anzunehmen.

Welche Rolle spielt das Case Management für Angehörige?

Das Case Management fungiert als Koordinierungsinstanz, die Ratsuchende durch das Netzwerk aus Dienstleistungen führt und den Zugang zu passenden Hilfsangeboten erleichtert.

Warum betont die Autorin die Wichtigkeit früher Aufklärung?

Sie weist darauf hin, dass viele Angehörige erst zu spät Unterstützung finden, weshalb eine frühzeitige Beratung bei Diagnosebeginn für die langfristige Bewältigung entscheidend ist.

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Detalles

Título
Soziale Arbeit mit Demenzkranken. Pflegende und betreuende Angehörige im Mittelpunkt
Subtítulo
Welche Handlungsmöglichkeiten und Unterstützungsmöglichkeiten bietet die Soziale Arbeit Demenzkranken, im Besonderen deren Angehörigen?
Curso
Soziale Arbeit- Gerontologie
Calificación
1,0
Autor
Monika Jenke (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
38
No. de catálogo
V278439
ISBN (Ebook)
9783656721284
ISBN (Libro)
9783656722113
Idioma
Alemán
Etiqueta
pflegende angehörige mittelpunkt welche handlungsmöglichkeiten unterstützungsmöglichkeiten soziale arbeit demenzkranken besonderen angehörigen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Monika Jenke (Autor), 2014, Soziale Arbeit mit Demenzkranken. Pflegende und betreuende Angehörige im Mittelpunkt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278439
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